Ein humanoider Roboter, ein Roboterhund und spannende Einblicke in die Arbeitswelt von morgen: Am Arbeitgebendenforum 2026 auf dem Campus Brugg-Windisch zeigte die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz und moderne Robotik eröffnen.
Die Stars des Abends waren Aaron und Randy: Zwei kürzlich angeschaffte Roboter, die am Arbeitgebendenforum erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt wurden. Während der humanoide Roboter Aaron mit menschenähnlichen Bewegungen und einer Tanzeinlage beeindruckte, demonstrierte Roboterhund Randy die Fähigkeiten vierbeiniger Robotersysteme.
Prof. Dr. Roland Anderegg, Leiter des Instituts für Automation der FHNW, präsentierte die neuen Systeme und zeigte auf, wo Roboter künftig eingesetzt werden könnten – etwa in der Industrie, Logistik oder Pflege.
Robotik für die Arbeitswelt von morgen
Dass die Forschung bereits konkrete Anwendungen verfolgt, zeigen verschiedene Projekte der FHNW. Dazu gehört beispielsweise die automatisierte Sortierung von Altkleidern mithilfe von Robotern. Auch ein an der FHNW entwickelter Spinnenroboter, der Wände erklimmen kann, wurde am Anlass vorgestellt.
Ein weiteres Gebiet, auf dem sich die FHNW mit dem Einsatz von Robotik beschäftigt, ist die Pflegerobotik. Dabei geht es darum, wie intelligente Assistenzsysteme Pflegefachpersonen entlasten und Menschen im Alltag unterstützen können. Auch Studierende setzen sich im Modul «Pflegerobotik» mit diesen Herausforderungen auseinander.
Die Diskussionen am Arbeitgebendenforum machten deutlich: Roboter werden künftig vor allem einzelne Tätigkeiten übernehmen und damit die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine verändern. Die FHNW gestaltet diese Entwicklung mit ihrer praxisorientierten Forschung aktiv mit.
Impressionen des Arbeitgebenden-Forums 2026, Fotos: Kanton Aargau, Departement Volkswirtschaft und Inneres








