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Chancen und Risiken datengetriebener Intelligenz, Hochschule für Technik und Umwelt FHNW

2.12.2025 – Hochschule für Technik und Umwelt, Hochschule für Technik und Umwelt


Wer heute mit Daten arbeitet – und das tun wir alle – bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Bequemlichkeit, Machtstrukturen und unsichtbaren Abhängigkeiten. Die letzte Ausgabe der Veranstaltungsreihe Podium Interface zeigte schonungslos auf, wie unklar, riskant und politisch aufgeladen unser Umgang mit Daten geworden ist – und wie dringend eine selbstbestimmte digitale Zukunft gebraucht wird.

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Ein kritischer Blick auf die digitale Realität

Mit einem vollen Saal verabschiedete sich das Podium Interface in eine kreative Pause. Ins Leben gerufen wurde die Reihe 1995, also vor 30 Jahren, und die Bedürfnisse nach Veranstaltungsformaten und Austausch haben sich in dieser Zeit verändert. Thematisch wählte das Organisationskomitee keinen Rückblick, sondern einen Blick dorthin, wo es brennt: Daten als gesellschaftliche Machtressource – und als Problemfeld, dem Politik, Behörden und Bevölkerung oft hilflos hinterherlaufen.

Zu Gast waren Adrienne Fichter, Tech-Reporterin der Republik, und Prof. Dr. Anna Jobin, Sozialwissenschaftlerin und Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission – zwei Stimmen, die sich nicht scheuen, Fehlentwicklungen klar zu benennen.

Bequemlichkeit schlägt Datenschutz – und Big Tech gewinnt

Ein zentrales Fazit: Obwohl Alternativen existieren, entscheiden sich viele weiterhin für Dienste, die bekannterweise kaum Datenschutz gewährleisten. Die Gründe sind banal: Bequemlichkeit, fehlendes Wissen, starke Gewohnheiten. Die Folgen können gravierend sein:
Wir machen uns abhängig von Konzernen, deren Geschäftsmodell auf Überwachung und Datenextraktion basiert.

Adrienne Fichter schilderte eindrücklich, wie selbst Behörden und Kantone inzwischen Microsoft 365 für hochsensible Daten nutzen, trotz klar erkennbarer Risiken. Der Hinweis, besonders schützenswerte Daten nicht in der Cloud abzulegen, wirkt zunehmend wie ein Feigenblatt. Jede Behörde definiert „sensibel“ anders, und niemand kann garantieren, was „zusätzliche Verschlüsselung“ in einem US-basierten System wirklich bedeutet.

Die provokante Frage von Fichter blieb im Raum stehen: „Haben die Kantone zu viel Vertrauen?“

Grosses Potential für die Schweiz

Neue Gesetze wie der Digital Omnibus der Europäischen Kommission sind wichtige Schritte, aber sie hinken den realen Entwicklungen hinterher. Während Unternehmen ihre Produkte ständig weiterdrehen, bewegt sich die Regulierung im Tempo eines Behördenprozesses.

Das führt zu einer paradoxen Situation:
Wir reden von digitaler Souveränität, während wir gleichzeitig unsere Infrastruktur an dieselben Anbieter auslagern, vor denen wir uns schützen wollen. Angst, Marketingdruck und vermeintliche Effizienzgewinne beschleunigen diese Abhängigkeit – oft zulasten der digitalen Selbstbestimmung.

Überwachung als Standardlösung – und die falschen Fragen

In der Diskussion aus dem Publikum wurden Beispiele genannt, die zeigen, wie schnell Überwachung zur Standardantwort wird, etwa KI-gestützte Gesichtserkennung zur Bekämpfung lokaler Probleme wie beispielsweise die Drogenszene am Bahnhof Brugg.

Anna Jobin widersprach klar: Es gebe kein gesellschaftliches Problem, das durch mehr Technologie allein gelöst werde. Viel häufiger fehle es an den richtigen Fragen.

Digitale Bildung: Kritisches Denken statt Technikgläubigkeit

Auch die Diskussion um KI in der Lehre zeigte, dass Schwärmerei und Skepsis dicht beieinander liegen. Jobin betonte: Gute Pädagogik bleibt zentral. Die entscheidende Frage laute nicht, welche neue Technologie verfügbar sei, sondern:Welche neue Technologie hilft, ein pädagogisches Ziel zu erreichen?Dazu gehört auch, dass Studierende und Lehrende Alternativen kennen, kritisch hinterfragen und selbst Forderungen an Technologie stellen, statt sie als alternativlos zu akzeptieren.

Digitale Demokratie braucht Mut – und Alternativen

Die Ablehnung der ersten E-ID-Vorlage 2021 nach einem Referendum der Digitalen Gesellschaft hat gezeigt: Die Bevölkerung ist bereit, digitale Projekte abzulehnen, wenn sie Grundrechte gefährdet sind. Demokratie bedeutet auch, Nein zu sagen – und Bedingungen zu stellen.

Beispiele wie Taiwan zeigen, dass digitale Demokratie funktionieren kann, wenn Technik nicht primär gewinnorientiert, sondern gemeinwohlorientiert gestaltet wird. Open-Source-Ansätze wie Linux, LibreOffice oder OpenDesk bieten längst sichere Alternativen, sie scheitern jedoch oft an Bekanntheit, Komfort und fehlendem politischen Willen.

Ein würdiger Abschluss

Der Abend endete mit einem regen Austausch beim Apéro und dem Gefühl, dass die Diskussion über verantwortungsvollen Umgang mit Daten erst richtig beginnt. Das Podium Interface verabschiedet sich in die kreative Pause, aber die Themen bleiben.

Wir freuen uns auf einen Neustart im Herbstsemester 2026 – mit neuen Formaten, neuen Perspektiven und weiterhin mit den brennenden Fragen rund um Technologie, Umwelt und Gesellschaft.

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