Der effiziente Einsatz von Polymeren und Verbundwerkstoffen bedingt ein genaues Verständnis der strukturellen Grenzen dieser Materialien. Dies setzt einen routinierten Umgang mit den entsprechenden experimentellen und numerischen Methoden zur Charakterisierung der Werkstoffe und ihrer Bauteile voraus. Ob sie komplexe Metallstrukturen durch Verbundwerkstoffe ersetzen, die Bruchzähigkeit von Verbunden auf die Spitze treiben oder neuartige Verbindungskonzepte erproben möchten, hier finden Sie die richtigen Ansprechpartner.
Ausgewählte Projekte

Nachhaltige Hightech-Filamente für patientenindividuelle Orthopädie
Mit dem Projekt Filapodo setzen die FHNW und Orthopädie Podologie Malgaroli & Werne AG ihre Zusammenarbeit zur Modernisierung der Orthopädietechnik fort. Ziel ist es, den Einsatz innovativer, ressourcenschonender 3D-Druckverfahren für orthopädische Schuheinlagen weiterzuentwickeln. Dabei werden neuartige, biobasierte Filamente erforscht, die nicht nur den hohen medizinischen Anforderungen entsprechen, sondern auch Staubbelastung vermeiden, Recycling ermöglichen und neue Geschäftsmodelle eröffnen.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik
- Forschungsfeld
- Maschinenbau

FIMATEST verbessert die Bestimmung der Faser-Matrix Auszugskräfte
Das Institut für Kunststofftechnik FHNW nutzt neu das Prüfsystem FIMATEST. Damit können die Forschenden die Faser-Matrix-Haftung in Faserverbund-Werkstoffen zuverlässiger und reproduzierbarer analysieren.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Infrarotunterstützes Aushärten von duroplastischen Faserverbundbauteilen
Das Institut für Kunststofftechnik FHNW hat zusammen mit der Firma Krelus eine neue Technologie zur Herstellung duroplastischer Verbundwerkstoffe entwickelt. Durch die Verwendung von Infrarotenergie zum Heizen wurde die Herstellungszeit und der Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Aushärtungsverfahren wesentlich gesenkt.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt, Institut für Kunststofftechnik und Institut für Nanotechnische Kunststoffanwendungen

Additive Fusion Technology für strukturelle CFK Bauteile
Die konventionelle Herstellung von CFK-Bauteilen ist sehr teuer. Das Schweizer Start-up 9T Labs hat darum eine neue Methode entwickelt, mit der Verbundteile in hohen Stückzahlen Mittels 3D-Druck und einer Nachkonsolidierung hergestellt werden können.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt

Hochleistungs-Verbundstrukturen für hohe Temperaturlasten
Entwicklung von nachhaltige und kosteneffizienten Faserverbundwerkstoffen mit anspruchsvollem Temperatur- und Feuerwiderstand.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

SuMa - Nachhaltige Materialien für 3D-gedruckte Verbundwerkstoffteile
Hochleistungsverbundwerkstoffe weisen hervorragende mechanische und chemische Eigenschaften auf. Die vergleichsweise hohen Kosten und die negative Klimabilanz, insbesondere bei Kohlefaserverbundbauteilen, sind jedoch kritisch und werden in zukünftigen Anwendungen noch wichtiger werden. Das Projekt SuMa konzentriert sich auf die Produktentwicklung von nachhaltigen Verbundwerkstoffen für den 3D-Druck.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Nachhaltige Faserverbundwerkstoffe
Experimentelle und numerische Analyse der Drapierbarkeit von Textilien auf Flachsfaserbasis
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Digitale Zwillinge zur zerstörungsfreien Bewertung von Verbundwerkstoffen mit Ultraschall
Eine innovative neue Methode, um laminierte Verbundwerkstoffe zerstörungsfrei mittels Ultraschall zu prüfen.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Mit Abfall aus der Flugindustrie zu neuen Höhenflügen
Für einen Laufschuh der Schweizer Sportmarke On haben Forschende der FHNW eine kostengünstige und nachhaltige Sohle aus recycelten Carbonfasern entwickelt.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

LiteWWeight®: Eine Verbindungs-Technologie für Sandwichmaterialien
Zusammen mit der MultiMaterial-Welding AG führt das Institut für Kunststofftechnik FHNW eine neue Verbindungstechnologie zur Industriereife.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Entwicklung und Optimierung der thermoplastischen Wickeltechnologie zur Herstellung von Kryo-Wasserstofftanks
Wasserstoff spielt als Energiespeicher und -träger eine zentrale Rolle in der laufenden Energiewende. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines kostengünstigen, hochfesten, leichten Wasserstofftanks aus Faserverbundwerkstoffen, der speziell für den Transport von flüssigem Wasserstoff entwickelt wurde
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Recywind – Rezyklierte Kohlenstofffasern für Strukturanwendungen
Wir stellen einen leistungsstarken und massgeschneiderten Fahrradrahmen vor, der vollständig aus rezyklierten Kohlenstofffasern (rCF) hergestellt wurde, ohne Abstriche bei der strukturellen Integrität gegenüber Neufasermaterial zu machen.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Robotergestützte additive Fertigung
Die robotergestützte additive Fertigung ist eine relativ neuartige, aber vielversprechende Technologie, um auch grössere Kunststoffbauteile wirtschaftlich herzustellen.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Thermoplastische Thin-Ply-Tapes als Schlüsseltechnologie für leichte Flüssigwasserstofftanks
Der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger spielt eine Schlüsselrolle für die erfolgreiche Energiewende. Für den sicheren und effizienten Transport von Wasserstoff werden neue Materialien benötigt, die sowohl leicht als auch hochfest sind und extremen Temperaturen standhalten. Das Forschungsprojekt LeiWaCo (Leichtbau-Wasserstoff-Container) entwickelt gemeinsam mit dem Industriepartner Suprem SA, sowie in Assoziation mit dem gleichnamigen deutschen BMBF-Forschungsprojekt innovative, thermoplastische Faserverbundwerkstoffe für den Einsatz in kryogenen Wasserstofftanks. Ziel ist die Herstellung eines leichten, dichten und kosteneffizienten Tankmaterials, das den hohen Anforderungen der Wasserstoffmobilität gerecht wird.
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- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik
- Forschungsfeld
- Maschinenbau

Der «Digitale Zwilling» optimiert die Fertigung von Verbundwerkstoffen
Um die Herstellung von Verbundwerkstoffen zu optimieren, ist es FHNW-Forschenden gelungen, cyber-physikalische Systeme zur Überwachung und Übertragung realer Produktionszustände in virtuelle Umgebungen zu ermöglichen.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Kunststofftechnik

Herstellung von Prepreg auf Labormassstab
Neue Materialkombinationen ermöglichen Prepregs mit präzise einstellbaren Eigenschaften. Zum Einsatz kommen diese etwa in der Luftfahrt oder der Automobilindustrie.
- Institut
- Hochschule für Technik und Umwelt und Institut für Nanotechnische Kunststoffanwendungen
- Forschungsfeld
- Mikro- und Nanotechnik
Kontakt

Prof. Dr. Christian Brauner
Gruppenleiter Leichtbau und Faserverbundtechnologien
- Telefon
- +41 56 202 74 75 (Direkt)
