Du realisierst komplexe Automationssysteme – von der Idee bis zur Inbetriebnahme – von Robotern und Drohnen bis hin zu intelligenten Gebäudesteuerungen.
Steckbrief
- Abschluss
- Bachelor of Science FHNW in Systemtechnik
- Studienmodus
- Teilzeit/berufsbegleitend, Praxisintegriertes Bachelorstudium (PiBS) und Vollzeit
- Nächster Start
- 14.9.2026
- Sprache
- Deutsch (vereinzelt Englisch)
- Durchführungsort(e)
- Brugg-Windisch
Auf einen Blick
- Technik vernetzt anwenden: Du kombinierst Mechanik, Elektronik, Informatik und Systemtechnik – für ganzheitliche Automatisierungslösungen.
- Praxis statt graue Theorie: Du entwickelst reale Anwendungen – etwa für Robotik, smarte Gebäude oder Raumfahrt.
- Individuelle Vertiefungen: Du setzt Schwerpunkte in Mechatronik, Smart Systems oder Embedded Engineering – ganz nach deinen Interessen.
- Starke Karriereperspektiven: Dein Know-how ist gefragt – in Entwicklung, Technikberatung, Industrie 4.0 und Forschung.
Zukunftsaussichten
Im Studium Systemtechnik entwickelst du intelligente Systeme – von Robotern mit präzisen Greifern über intelligente Gebäudesteuerungen bis hin zu Satellitenkontrolle.
Du denkst Systeme ganzheitlich, analysierst technische Herausforderungen und setzt praxisnahe Lösungen um. Deine Fähigkeit, neue Technologien zu verstehen und in konkrete Anwendungen zu überführen, macht dich zu einer gefragten Fachperson in Industrie, Entwicklung, Forschung oder Beratung in einer zunehmend vernetzten Welt.
Was sind typische Einsatzbereiche?
Systemtechnik-Ingenieurinnen und -Ingenieure übernehmen verantwortungsvolle Funktionen in unterschiedlichen Bereichen – national wie international. Zum Beispiel als:
- Entwicklungsingenieurin oder Entwicklungsingenieur in der Automatisierung oder Robotik und der aufstrebenden Drohnentechnik
- Applikationsingenieurin oder Applikationsingenieur im Bereich Mess-, Steuer- und Regeltechnik
- Systemarchitektin oder Systemarchitekt für vernetzte Technologien
- Projektleiterin oder Projektleiter für interdisziplinäre technische Entwicklungen
- Beraterin oder Berater für Industrie 4.0 oder Smart-Energy-Lösungen
Du findest spannende Aufgaben sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in internationalen Konzernen – etwa im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektronik, Gebäudetechnik, Energieversorgung, Medizintechnik oder Forschung und Entwicklung.
Typische Einsatzfelder:
- Industrielle Automatisierung
- Robotik und Mechatronik
- Drohnentechnik
- Gebäudeautomation
- Mess- und Diagnosetechnik
- Technische Informatik
- Mikrotechnik
- Sensorik und Aktorik
Das kannst du nach dem Studium
Im Studium entwickelst du Fähigkeiten, mit denen du technische Systeme ganzheitlich entwirfst, realisierst und integrierst: Typische Einsatzfelder findest du in:
- Du analysierst technische Aufgaben im Bereich der Automatisierung und modellierst komplexe Zusammenhänge.
- Du entwickelst eigene Software- und Hardwarelösungen, z. B. für industrielle Kommunikation, Steuerungssysteme oder Sensorik.
- Du vernetzt Komponenten intelligent – von Aktoren und Sensoren bis zu übergeordneten Leitsystemen.
- Du leitest Projekte und interdisziplinäre Teams – mit technischem, wirtschaftlichem und organisatorischem Verständnis.
- Du arbeitest als Systemintegratorin oder Systemintegrator, als Planerin oder Planer oder als Testingenieurin oder Testingenieur – je nach Umfeld.
Während des Studiums entwickelst du:
- Interdisziplinäres Know-how in Mechanik, Elektronik, Informatik und Systemdenken
- Die Fähigkeit, Anforderungen verschiedener Fachbereiche zu integrieren
- Praxis-Erfahrung in Projekten, Laboren und realen Anwendungen
- Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Projektmanagement-Skills
Einblicke ins Studium Systemtechnik
Studierendenprojekte
Projektarbeiten mit interessanten Aufgabenstellungen aus der Industrie sind ein wesentlicher Bestandteil in jedem Semester. Die Studierenden sind in Kontakt mit Auftraggeber und Lieferanten, lernen das wirtschaftliche Umfeld kennen und können ein persönliches Beziehungsnetz aufbauen.
Wettbewerb der autonomen Roboter
Im ersten Semesterprojekt entwickeln Studierende mobile autonome Roboter, die jeweils in einem grossen Wettbewerb gegeneinander antreten.
Aufbau und Inhalte
Das Studium beinhaltet die vier Ausbildungsbereiche Studierendenprojekte, Fachausbildung, Kontext und freie Module.
Das Studium gliedert sich in vier zentrale Bereiche:
- Studierendenprojekte: Praxisprojekte mit Unternehmen fördern deine Teamfähigkeit und ermöglichen es dir, theoretisches Wissen direkt anzuwenden.
- Fachausbildung: Du erwirbst fundierte Kenntnisse in der Systemtechnik und wählst eine Vertiefungsrichtung.
- Kontextmodule: Kommunikation, Ethik und Nachhaltigkeit erweitern deinen Horizont und bereiten dich optimal auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Berufsalltag vor.
- Freie Module: Gestalte dein Studium individuell und vertiefe deine Interessen durch vielseitige Wahlmodule.

Module
Das Studium ist modular aufgebaut und ermöglicht eine individuelle Profilierung. Eine detaillierte Beschreibung der Module, die im Studiengang Systemtechnik belegt werden können, findest du in der Modultabelle.
Modultabelle Systemtechnik
Du kannst deine Module individuell zusammenzustellen und somit die Studienschwerpunkte nach deinen Interessen gestalten. Eine detaillierte Beschreibung der Module, die im Studiengang Systemtechnik belegt werden können, findest du in der Modultabelle.
Vertiefungsrichtungen
Im letzten Studienjahr wählst du eine der folgenden Vertiefungsrichtungen:
Voraussetzungen und Zulassung
Für einen prüfungsfreien Eintritt benötigst du folgende Voraussetzungen:
- Eidgenössisch anerkannte Berufsmaturität und Abschluss in einer der Studienrichtung verwandten Berufslehre (EFZ). Bei einer nicht technischen Berufsmaturität empfehlen wir dringend den Vorkurs in Mathematik und Physik.
- Kantonale oder eidgenössische (gymnasiale) Matura und einjähriges Praktika in einem Fachbereich des gewählten Studiengangs oder ein Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen für das Studium im PiBS-Modell.
- Diplom einer anerkannten Höheren Fachschule im technischen Bereich.
- Diplom einer anerkannten Höheren Fachprüfung im technischen Bereich. Die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW klärt im Einzelfall ab, ob zusätzliche Kompetenzen in Mathematik und Physik vorgängig noch erworben werden müssen.
Abgebrochenes ETH-Studium oder ausländisches Diplom: Hier findest du weitere Informationen zur Zulassung.
Organisatorisches
Organisatorisches rund um dein Studium
Alle Informationen zu Aufnahmeprüfung, barrierefreiem Studium, Stundenplänen und wichtigen Terminen.
Studiengebühren
Übersicht zu Studiengebühren und weiteren Kosten, die während des Studiums anfallen können.
Häufige Fragen (FAQ) zum Studium
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Zulassung, zu Studienmodellen und zum Studium allgemein.
Vorbereitung auf das Studium
Für einen optimalen Start bieten wir Vorbereitungskurse in Mathematik, Physik, Programmieren und Sprachen an.
Studienmodelle
Vollzeitstudium
Du belegst im Schnitt 30 ECTS pro Semester. Wenn du nicht Schwierigkeiten bei den Prüfungen hast, so absolvierst du das Studium in der Minimalzeit von 6 Semestern bzw. 3 Jahren.
Ausnahme: der trinationale Studiengang Mechatronik umfasst total 210 Credits und dauert darum minimal 7 Semester.
Teilzeitstudium
Du belegst weniger als 30 Credits pro Semester, das Studium verlängert sich entsprechend auf mehr als die minimale Dauer von 3 Jahren.
Die Gründe dafür können vielfältig sein: Nebenbeschäftigung zum Gelderwerb, aufwändiges Hobby, Spitzensport, Reduktion der Belastung usw.
Für jedes Semester kannst du mit deiner Moduleinschreibung dein Pensum selbest frei festlegen.
Der Abschluss des Teilzeitstudiums ist identisch zum Abschluss bei einem Vollzeitstudium.
Berufsbegleitendes Studium
Voraussetzung ist eine Anstellung zu mindestens 50%. Wir empfehlen, nicht mehr als 60% neben dem Studium zu arbeiten. Damit ist es möglich, das Studium in 4 Jahren abzuschliessen, falls du im Schnitt wöchentlich 30 Stunden in das Studium investierst. Wenn du einen höheren Anstellungsgrad möchtest, dann zieht sich das Studium weiter in die Länge und die hohe Gesamtbelastung besteht über einige Jahre.
Für berufsbegleitend Studierende wird der Stundenplan speziell gestaltet, so dass du an zwei Tagen und einem Abend (evtl. auch am Samstag) die Unterrichte besuchen kannst. Du bist frei, auch an anderen Tagen den Unterricht zu besuchen. Die berufsbegleitend Studierenden geniessen Priorität bei der Einschreibung auf die Module.
Falls deine Nebentätigkeit zu mindestens 50% in einem qualifizierten (d.h. der Studienrichtung entsprechenden) Beruf stattfindet, kannst du individuell Anrechnungen bis maximal 18 Credits erhalten, falls die Berufstätigkeit Lerninhalte aus deinem Studiengang abdeckt.
Ein berufsbegleitendes Studium kann wie folgt absolviert werden:
- mind. 4 Jahre
- 33 Wochen im Jahr Unterrichtsbetrieb
- 30 Studienstunden pro Woche inklusive Selbststudium
- Unterrichtsbesuche Dienstagabend, Donnerstagabend, Freitag tagsüber und Samstagmorgen
- 18 Kreditpunkte können nach Prüfung der Berufstätigkeit angerechnet werden
- 60%-ige Erwerbstätigkeit ist möglich
- Projekte vom Arbeitgeber können eingebracht werden
- Allfällige Vorkenntnisse aus einer HF werden angerechnet
Obige Richtwerte können individuell nach oben oder unten abweichen. Eine minimale berufliche Tätigkeit wird nicht vorausgesetzt. Du kannst vom ganzen vollzeitlichen und berufsbegleitenden Angebot profitieren, wenn du deine Studienzeit anders disponieren kannst. Das Studium verlängert sich entsprechend deinem gewählten Pensum.

Der Abschluss der berufsbegleitenden Ausbildung ist identisch zum Abschluss bei einem Vollzeitstudium.
Praxisintegriertes Bachelorstudium (PiBS)
Im PiBS kombinierst du dein Studium an der FHNW mit einer bezahlten Praxistätigkeit in einem Unternehmen. So sammelst du bereits während des Studiums Berufserfahrung und wendest dein Wissen direkt an.
Das PiBS dauert in der Regel 4 Jahre (8 Semester). Der Stundenplan ist so organisiert, dass sich Studium und Praxistage gut verbinden lassen.
PiBS wird in folgenden Studiengängen angeboten: Elektro- und Informationstechnik, Energie- und Umwelttechnik, Maschinenbau, Materials Engineering, Systemtechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.
Der Abschluss ist identisch mit dem Vollzeitstudium (Bachelor of Science FHNW).
Hier findest du mehr Informationen zum Thema PiBS.
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Prof. Heinz Eichin
- Telefon
- +41 56 202 71 57
- heinz.eichin@fhnw.ch
Info-Anlässe
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Anmeldung
* Regulärer Studienbeginn: September - ein Einstieg im Februar ist in speziellen Fällen möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt zur Studiengangleitung auf.
SystemtechnikHerbstsemester 2026
- Datum
- 14.9.2026
- Dauer
- 6-8 Semester
- Ort
- Brugg-Windisch
- Hinweise
- Studienbeginn: September *

