Konflikte und Spannungen, ob im Klassenzimmer, auf dem Pausenplatz, im Kollegium oder mit Eltern, sind in Schulen allgegenwärtig. Ein kompetenter Umgang mit Konflikten gehört deshalb zu den Kernaufgaben von Schulen. Im CAS-Programm «Konfliktcoaching an Schulen» werden Sie in Theorie und Praxis ausgebildet, um Spannungen und Konflikte an Schulen zu bearbeiten und zu bewältigen.
Steckbrief
- Abschluss
- Certificate of Advanced Studies (CAS)
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 15
- Nächster Start
- 20.8.2026
- Dauer
- 24 Präsenztage im Zeitraum August 2026 bis Juni 2027
- Durchführungsort
- Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 8 700
- Format
- CAS
- Zielpublikum
- Schulsozialarbeitende, Lehrpersonen mit lateralen Führungsfunktionen, Praxislehrpersonen, Schulische Heilpädagog*innen, Lehrpersonen Sek II, Lehrpersonen Zyklus 3, Lehrpersonen Zyklus 2, Schulleitende, Lehrpersonen Zyklus 1 und Sonderpädagogische Fachpersonen
- Finanzierung
- SO
Auf einen Blick
- Für die Praxis: Sie erwerben praxisorientierte Kompetenzen für die Beratung und das Coaching bei schulischen Konflikten.
- Massschneiderung auf eigene Rolle: Sie reflektieren Ihre Rolle als Konfliktcoach und entwickeln ein eigenes Handlungsprofil.
- Vielseitig anwendbar: Sie trainieren konkrete Methoden zur Konfliktklärung und Gesprächsführung.
- Kompetenzen weiter ausbaubar: Sie können das CAS auf das DAS-Programm «Integrative Beratung» anrechnen lassen.
Ziele und Nutzen
Sie lernen die Grundlagen der Konfliktberatung kennen, erhalten Kenntnisse über Konfliktdynamiken und Deeskalation von Konflikten, können Konfliktgespräche zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen moderieren sowie Kolleg*innen an der Schule im Umgang mit Spannungen und Konflikten beraten. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über schulisches Konfliktmanagement, entwickeln Ihre Rolle und Ihre Funktion im schulischen System und setzen ein konfliktspezifisches Vorhaben um.
Beim Aufbau der dazu nötigen Kompetenzen werden Sie von Dozierenden unterstützt, die sowohl die theoretischen Grundlagen fundiert kennen als auch eine breite Praxiserfahrung in der Beratung und Moderation von Konfliktbearbeitungen aufweisen.
Aufbau und Inhalte
Das CAS-Programm «Konfliktcoaching an Schulen» richtet sich an Personen aus dem Schulfeld, die ihre Kenntnisse über Konflikte vertiefen wollen. Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kompetenzen zum Konfliktcoaching im schulischen Setting, zur Beratung der an Schulen tätigen Personen im Umgang mit Spannungen und Konflikten und zur Unterstützung beim Aufbau bzw. der Weiterentwicklung des Konfliktmanagements an der Schule.
Konfliktcoaching an Schulen – Grundlagen | Sequenz 1
Konflikte verstehen | Sequenz 2
Rollengestaltung und Konfliktmanagement an Schulen | Sequenz 3
Konfliktcoaching und Konfliktmoderation | Sequenz 4
Methoden der Konfliktbearbeitung | Sequenz 5
Konfliktbearbeitung mit Schüler*innen und weiterführende Angebote | Sequenz 6
Abschluss und Vertiefung | Sequenz 7
Development Center | Sequenz 8
Dozierende
- Simone Frey, Arbeits- und Organisationspsychologin, Coach und Organisationsberaterin bso, Dozentin, PH FHNW
- Tanja Gmür, Dozentin für Schul- und Unterrichtsentwicklung, Mediatorin, PH FHNW
- Franziska Matter, Co-Leiterin Ressort Schulentwicklung, Dozentin für Schul- und Organisationsentwicklung, Mediatorin, PH FHNW
- Dr. Jean-Paul Munsch, Leiter Ressort Beratungsausbildung, Supervisor und Organisationsberater bso, PH FHNW
- Barbara Scheidegger, Organisations- und Konfliktberaterin, Dozentin für Erwachsenenbildung/Weiterbildung, PH FHNW
Weitere Dozierende tragen mit ihrer Fachexpertise und ihrer Erfahrung zum Studiengang bei.
Voraussetzungen und Zulassung
Zielpublikum
- Lehrpersonen mit lateralen Führungsfunktionen
- Lehrpersonen Sek II
- Lehrpersonen Zyklus 1
- Lehrpersonen Zyklus 2
- Lehrpersonen Zyklus 3
- Praxislehrpersonen
- Schulische Heilpädagog*innen
- Schulleitende
- Schulsozialarbeitende
- Sonderpädagogische Fachpersonen
- Personen in Führung und Management
- Personen mit internen Beratungsaufträgen
- Personen mit Beratungsfunktionen im Personal- und/oder Bildungsbereich
Aufnahmekriterien
Für das Programm gelten die folgenden Aufnahmekriterien:
- Abschluss tertiär A oder Nachweis einer gleichwertigen Ausbildung
- Drei Jahre Berufserfahrung
- Möglichkeit, während der Ausbildung im Rahmen von Konfliktcoaching an Schulen beratend tätig zu sein
Das Aufnahmeverfahren erfolgt gemäss Weiterbildungsreglement der Pädagogischen Hochschule FHNW für CAS-Weiterbildungsprogramme. Äquivalenzverfahren sind möglich. Melden Sie sich für Fragen dazu bei der CAS-Leitung.
Organisatorisches
Gebühren
CHF 8 700
- Gebühren inkl. Aufnahmeverfahren, Gruppenlehrsupervision und Zertifikat.
- Die Spesen gehen zu Lasten der Teilnehmenden.
Kantonale Finanzierungen
Kanton SO: CHF 4 350 sind durch die Teilnehmenden zu bezahlen (Kategorie C)
Aufwand und Abschluss
Arbeitsformen | Arbeitsaufwand
Leistungsnachweise | Abschluss

Alle Informationen als PDF
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Svenja Schweri
- Telefon
- +41 56 202 81 02
- svenja.schweri@fhnw.ch

Barbara Scheidegger
- Telefon
- +41 32 628 66 28 (Direkt)
Info-Anlässe
- Di, 28.4.2026, 18.30–19.30 Uhr, online
Anmeldung bis jeweils drei Tage davor bei der CAS-Leitung: barbara.scheidegger@fhnw.ch.
Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung einen Teilnahme-Link. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne jederzeit bei der CAS-Leitung melden.
Anmeldung
CAS Konfliktcoaching an SchulenStart August 2026
- Datum
- 20.8.2026–11.6.2027
- Dauer
- 24 Präsenztage im Zeitraum August 2026 bis Juni 2027
- Unterrichtstage
- Freitag, Samstag, Mittwoch und Donnerstag
- Ort
- Brugg-Windisch
- Anmeldeschluss
- 3.7.2026
