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Fachsensible Vertiefung

Die fachsensible Vertiefung ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit fachbezogenen Facetten und Anforderungen der Hochschullehre. Das Fundament bilden die in den «BASICS blended» und «BASICS PLUS» erarbeiteten Grundlagen. Die Teilnehmenden beziehen diese Grundlagen mit kollegialer und fachlicher Begleitung auf den eigenen Lehrkontext, identifizieren fachkulturelle Spezifika und bearbeiten diese produktiv für ihren eigenen Lehrkontext. Die fachsensible Vertiefung ist transferorientiert hinsichtlich der individuellen Lehre konzipiert und sieht Elemente im Umfang von insgesamt fünf Präsenztagen vor.

Eckdaten

Nächster Start
Montag, 26.9.2022
Ort
Campus Brugg-Windisch, Campus Muttenz, Campus Olten
Preis
CHF 3100.–

 

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

«Fachsensible Vertiefung» ist Teil des folgenden Angebotes:
CAS Hochschullehre

Kick-off

Einführung in die fachsensible Vertiefung, die Anforderungen an das Lehrportfolio, die kollegiale Hospitation und das kollegiale Dokumenten-Review sowie Verknüpfung der Grundlagen BASICS blended, BASICS PLUS mit den fachsensiblen Elementen.

Hospitationen

Durchführung gegenseitiger fachnaher oder fachfremder Hospitationen in der Lehre auf Basis eines strukturierten Hospitationsleitfadens und von Feedbackgesprächen.

Kollegiale didaktische Fallberatungen

Vorstellen und strukturiertes Bearbeiten konkreter Fälle aus der eigenen Lehre zur Entwicklung von Lösungen, Handlungsalternativen und Entwicklungsperspektiven.

Feedbackgestützte Entwicklungsarbeit

Arbeit an eigenen Lehrdokumenten, gestützt auf gegenseitige Doppel-Reviews im Ringprinzip (online), deren Weiterentwicklungen in Kurzpräsentationen vorgestellt werden.

Inputs

Workshops als Wahlangebot zu spezifischen fachkulturellen Bezügen, durchgeführt von ausgewählten Experten und Expertinnen. Das Absolvieren eines Angebots (1 Tag) gehört zum Pflichtpensum:

Problem Based Learning/Lernen am Modell/Case Studies

Das Problem Based Learning ist eine Lernmethode, welche ausgesprochen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Fragestellungen (Probleme) bilden den Organisationsmittelpunkt und den Anreiz des Lernens und sind gleichzeitig das Mittel für die Entwicklung von Problemlösefähigkeiten und das Aneignen von Lerninhalten.
Am Kurstag zum Problem Based Learning werden die Teilnehmenden die Gelegenheit haben, anhand eines Beispiels die Methode aktiv zu erleben und die Grundzüge der Anwendung kennenzulernen.

Critical Diversity Literacy

Im Atelier zu «Diversity und Hochschullehre» wird der Umgang mit verschiedenen Dimensionen von Diversity im Kontext von Studium und Lehre thematisiert und mit den Teilnehmenden in interaktiven Arrangements bearbeitet. Konkreter Handlungsbedarf wird im Atelier entlang der folgenden Fragen ausgelotet: Wie können unterschiedlichen Lebensformen, Erfahrungen und Ausgangslagen von Studierenden in Studium und Lehre berücksichtigt werden? Welche Bedingungen benötigt eine diversitätsorientierte und heterogenitätssensible Lehre? Welche Spannungsverhältnisse und Widerspruchslagen begegnen uns in unserem Hochschulalltag? Die geplante Veranstaltung bietet einen Reflexionsraum, um erforderliche Kompetenzen und Sensibilitäten zu schärfen, den Blick zu weiten und produktive Handlungsoptionen für die zukünftige Gestaltung von Studium und Lehre zu entwickeln.

Case teaching/Fallarbeit

Es gibt wohl nur ganz wenige Dozierende, die nicht gelegentlich Fallbeispiele in ihrem Unterricht einsetzen. «Case Teaching» ist aber weit mehr als der geschickte Einsatz von Beispielen: es ist eine Grundhaltung, die Studierende als aktive Gestalterinnen und Gestalter des Lehr- und Lernprozesses sieht – und in dieser aktiven Rolle den Schlüssel zu einem nachhaltigen Lernerfolg erkennt. In diesem Kurs geht es darum, zu verstehen, wie Case Teaching vorbereitet werden muss, welchen Anforderungen an das Lehr- und Lernumfeld gestellt werden, wie man mit der Frage der Leistungsbewertung umgeht und wie man ganz praktisch Case Teaching in bestehende Lehrveranstaltungen einbauen kann. Dem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden sowie der Diskussion von Best Practices wird entsprechend ebenfalls Zeit gewidmet.

Kritisches Denken fördern

Wie lassen sich kritische Denkfähigkeiten und der Umgang mit komplexen Situationen und ethischen Fragen fördern? Im Workshop werden Sie sich mit kritischem Denken fachbezogen auseinandersetzen und Ideen für die Lehre und für die Verbindung von kritischem Denken mit weiteren Lernzielen entwickeln.

Leitung

  • Monika Tschopp, Leiterin Ressort Hochschullehre, Dozentin für Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung, PH FHNW

Dozierende

  • Markus Freiburghaus, Prof. Dr., Vorsitzender der Community of Practice Falldidaktik HSW, Hochschule für Wirtschaft FHNW
  • Andrea Gerber, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
  • Odette Haefeli, good people tomorrow
  • Anne Cornelia Kenneweg, Dr., Dozentin für Hochschuldidaktik, Technische Universität Dresden
  • Monika Tschopp, Leiterin Ressort Hochschullehre, Dozentin für Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung, PH FHNW

Adressatinnen

Alle Personen, die an einer Hochschule in der Lehre tätig sind und ihre Lehrpraxis reflektieren, fundieren und weiterentwickeln wollen.

Aufnahmekriterien

Die Weiterbildung richtet sich an Lehrende mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule und einschlägiger Berufspraxis von mindestens zwei Jahren nach Abschluss des Studiums.

Arbeitsformen

  • Inputs zu Konzepten und Modellen der Hochschullehre mit entsprechenden Übungen
  • Bearbeitung von Praxisbeispielen
  • Diskussion und interdisziplinärer Erfahrungsaustausch
  • Bearbeitung von Aufgaben
  • Transferplanung und Reflexion

Arbeitsaufwand

Für das komplette Angebot «Fachsensible Vertiefung» inkl. Lehrportfolio: Präsenz und Selbststudium von insgesamt 120 Arbeitsstunden ( 4 ECTS-Punkte).

Leistungsnachweise

Wenn die Fachsensible Vertiefung als Modul an den CAS «Hochschullehre» angerechnet werden sollen, muss das Lehrportfolio erstellt werden. Dieses muss mit «erfüllt» bewertet sein.

Abschluss

Die Absolvierenden erhalten eine Teilnahmebestätigung mit Informationen über Inhalt und Umfang der absolvierten Weiterbildung.
Das Modul «Fachsensible Vertiefung» inkl. Lehrportfolio kann zusammen mit den beiden Modulen BASICS blended und BASCIS PLUS zum CAS Hochschullehre erweitert werden.

Daten und Orte

Mo, 26.9.2022, 8.30–12.00 Uhr
Do, 27.10.2022, 13.30–17.00 Uhr
Fr, 27.1.2023, 8.30–12.00 Uhr
Di, 9.5.2023, 8.30–17.00 Uhr
Mi, 10.5.2023, 8.30–17.00 Uhr
Mo, 15.5.2023, 8.30–17.00 Uhr
Di, 16.5.2023, 8.30–17.00 Uhr
Do, 22.6.2023, 8.30–12.00 Uhr

Campus Brugg-Windisch, Campus Muttenz, Campus Olten

Gebühren

CHF 3100.–

  • Die Spesen gehen zu Lasten der Teilnehmenden.
  • Die Teilnahmegebühren für die «Fachsensible Vertiefung» werden teilweise von den Hochschulen übernommen. Es lohnt sich, dies bei der eigenen Hochschule abzuklären. Ansprechpersonen hierfür sind in der Regel die direkten Vorgesetzten.
  • Die Pädagogische Hochschule FHNW unterstützt ihre Mitarbeitenden generell bei der Teilnahme an der «Fachsensiblen Vertiefung». Bitte sprechen Sie uns an.

Anmeldung

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

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