Stärken Sie mehrsprachige Kinder und Jugendliche gezielt beim Deutschlernen. Im CAS erwerben Sie praxisnahes Fachwissen und vielfältige didaktische Methoden für eine integrative, diversitätsorientierte Schul- und Lernkultur.
Steckbrief
- Abschluss
- Certificate of Advanced Studies (CAS)
- ECTS-Punkte
- 15
- Nächster Start
- 22.10.2027
- Dauer
- 25 Präsenztage von Oktober 2027 bis Mai 2029
- Durchführungsort
- Brugg-Windisch, Muttenz, Olten und Online
- Preis
- CHF 7 300
- Format
- CAS
- Zielpublikum
- Schulische Heilpädagog*innen, Logopäd*innen, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen DaZ, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 3
- Finanzierung
- SO, AG, BS, BL
Auf einen Blick
- Breites Repertoire: Sie erwerben unterschiedliche didaktische und methodische Mittel zur diversitätsorientierten Sprachförderung von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen.
- Individuelle Vertiefung: Sie wählen zwischen Zyklus 1 oder Zyklus 2/3 und vertiefen Ihre Kompetenzen gezielt für Ihre Unterrichtsstufe.
Ziele und Nutzen
Dieses Angebot wurde früher unter dem Namen «Interkulturelle Bildung und Deutsch als Zweitsprache» (IKB DAZ) angeboten.
Der neue Name des CAS «Diversitätsorientierte Sprachförderung in der mehrsprachigen Schule (DaZ)» hat eine grössere Reichweite als die ehemalige Bezeichnung, da viele Lehrpersonen mehrsprachige Schüler*innen unterrichten und betreuen, auch wenn sie keine designierten DaZ-Lektionen übernehmen. Dies ist insbesondere für den sprachbewussten Unterricht in allen Fächern relevant sowie für neue Ressourcierungsmodelle für Förderlektionen (Kanton Aargau).
Auch im Lehrplan 21 werden Begrifflichkeiten wie mehrsprachiges Repertoire und Sprachenvielfalt der Klasse genutzt, um die Kompetenzen aller Schüler*innen ins Spiel zu bringen. Damit wird das Risiko für eine Stigmatisierung der mehrsprachigen Schüler*innen verringert.
Der CAS «Diversitätsorientierte Sprachförderung in der mehrsprachigen Schule (DaZ)» knüpft im Titel wie auch inhaltlich an neue Fachbegriffe an, die sowohl in wissenschaftlichen Diskursen als auch in den Kantonen und Schulen an Bedeutung gewinnen.
Aufbau und Inhalte
Das CAS-Programm besteht aus vier Modulen.
Die sprachdidaktischen Veranstaltungen sind stufenspezifisch angelegt. Sie besuchen entweder die Stufendidaktik Zyklus 1 oder die Stufendidaktik Zyklus 2 und 3.
Das CAS-Programm «Diversitätsorientierte Sprachförderung in der mehrsprachigen Schule (DaZ)» ist inhaltlich koordiniert mit dem CAS-Programm «Förderdiagnostik und Lernbegleitung». Sie besuchen ausgewählte Veranstaltungen gemeinsam und arbeiten im ersten Modul in einer multiprofessionell zusammengesetzten Arbeitsgruppe mit Teilnehmenden des anderen CAS mit. Was im Alltag gefordert ist, findet in diesem CAS-Programm seine Entsprechung: die Kooperation der verschiedenen Fach- und Berufsgruppen.
Modul 1: Grundlagen DaZ – Förderdiagnostik und Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
Modul 2: Transkulturelle Bildung und Grundfragen der Inklusionspädagogik, stufenspezifische Sprachdidaktik
Modul 3: Erweiterte didaktische Settings, Sprachförderung und Hospitation
Modul 4: Individuelle Vertiefung und Abschluss
Zusatzmodul: Sprachdidaktische Erweiterung (Zyklus 1 oder Zyklus 2 und 3)
Dozierende
- Katharina Berger, Lehrperson, Volksschule
- Sibylle Bittner, Dozentin für Erziehungswissenschaften und Transkulturalität, PH FHNW
- Yves Blöchlinger, Kantonaler Vertreter, Fachspezialist Bildung, Sektion Entwicklung, BKS Aargau
- Sibylle Burkart, Schauspielerin, Theaterpädagogin und Primarlehrerin, Basel
- Beatrice Bürki, Dozentin Professur für Deutschdidaktik und ihre Disziplinen, PH FHNW
- Dr. phil. Claudia Ermert Kaufmann, Dozentin für berufspraktische Studien und Professionalisierung, PH FHNW
- Tindaro Ferraro, Leitung Berufliche Integration, Staatssekretariat für Migration
- Eliane Gilg, Dozentin für Deutschdidaktik, PH FHNW
- Ramona Gloor, Theaterpädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PH FHNW
- Barbara Haller, Dozentin für Integrative Pädagogik, PH FHNW
- Markus Hunziker, Spezialist ICT Primarstufe/Sek I, Primarschule Schönenwerd
- Isabelle Hürst, kantonale Vertreterin, Volksschulamt Kanton Solothurn
- Ivana Ikonic, Dozentin, Bibliomedia
- Prof. Dr. Winfried Kronig, Departementspräsident, Verantwortlicher für Master Heilpädagogik und Bereich II Heilpädagogik, Universität Freiburg (CH)
- Christiane Lubos, Dozentin, PH FHNW
- Franziska Mayr, Leiterin Ressort Vielfalt, Sonderpädagogik, Begabungsförderung, PH FHNW
- Monika Oppliger, Kantonale Vertreterin, Amt für Volksschulen Basel-Landschaft
- Dr. Ursula Ritzau, Dozentin für Deutschdidaktik und Mehrsprachigkeit im Kindesalter, PH FHNW
- Dr. Katja Schnitzer, Dozentin Professur Deutschdidaktik, PH FHNW
- Marina Simonett, dipl. Logopädin
- Dr. Tim Sommer, Dozent für Sprachdidaktik und Fachwissenschaft Deutsch, PH FHNW
- Dr. Christoph Till, Dozent, PH Bern
- Betül Usul, Dozentin Schule und Entwicklung, PH Zürich
- Leticia Venâncio, Fachbeauftragte DOS/Mehrsprachigkeit, Erziehungsdepartement Basel Stadt
- Barbara Weiss, Kindergartenlehrperson, pädagogische und technische ICT-Supporterin, Volksschule
- Moria Zürrer, Dozentin, Schulleiterin, Geschäftsleiterin, Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter Zürich
Weitere Dozent*innen übernehmen einzelne Themen.
Voraussetzungen und Zulassung
Zielpublikum
- Lehrpersonen DaZ
- Lehrpersonen Zyklus 1
- Lehrpersonen Zyklus 2
- Lehrpersonen Zyklus 3
- Logopäd*innen
- Schulische Heilpädagog*innen
Aufnahmekriterien
Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Lehrpersonen und pädagogische Fachpersonen oder Personen mit einem fachnahen, akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule und einschlägiger Berufspraxis in der Funktion als Lehrperson von mindestens zwei Jahren nach Abschluss des Studiums.
Für das Programm gelten zudem die folgenden Aufnahmekriterien:
- Es ist ein Lehrdiplom oder ein fachnaher Hochschulabschluss (z.B. Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften, Linguistik, Logopädie, Sozialpädagogik) erforderlich.
- Wenn Lehrpersonen in Besitz eines ausländischen Lehrdiploms sind, werden eine EDK-Anerkennung und gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt (C2-Nachweis).
- Das Zertifikatsprogramm verläuft berufsbegleitend und ist an die entsprechende Unterrichtstätigkeit geknüpft.
- Mindestens 2 Jahre einschlägige Berufspraxis in der Funktion als Lehrperson (vgl. Kantonaler Berufsauftrag für Lehrpersonen).
Sprachförderung der Zweitsprache Deutsch kann in unterschiedlichen Fächern stattfinden. Zentral ist dabei die Möglichkeit, die Inhalte aus dem CAS in der eigenen beruflichen Praxis umzusetzen. Bitte beachten Sie, dass wenn Sie ausschliesslich Fremdsprachen unterrichten, dieser Transfer nicht möglich ist.
Das Aufnahmeverfahren erfolgt gemäss Weiterbildungsreglement der Pädagogischen Hochschule FHNW für die Weiterbildungsprogramme, Certificate of Advanced Studies (CAS).
Organisatorisches
Gebühren
CHF 7 300
Kantonale Finanzierungen
Kanton AG: CHF 1 825 sind durch die Teilnehmenden zu bezahlen
Kanton SO: CHF 4 380 sind durch die Teilnehmenden zu bezahlen
Kanton BL: bedingt über Kanton finanziert
Kanton BS: bedingt über Kanton finanziert
Aufwand und Abschluss
Arbeitsformen | Arbeitsaufwand
Leistungsnachweise | Abschluss
Dokumente
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt
Svenja Schweri
- Telefon
- +41 56 202 81 02
- programme.iwb.ph@fhnw.ch
Sibylle Bittner
- Telefon
- +41 56 202 76 28
- sibylle.bittner@fhnw.ch
Dr. Ursula Ritzau
- Telefon
- +41 56 202 85 28
- ursula.ritzau@fhnw.ch
Info-Anlässe
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Anmeldung
CAS Diversitätsorientierte Sprachförderung in der mehrsprachigen Schule (DaZ)Start Oktober 2027
- Datum
- 22.10.2027–4.5.2029
- Dauer
- 25 Präsenztage von Oktober 2027 bis Mai 2029
- Unterrichtstage
- Mittwoch, Freitag, Samstag
- Ort
- Brugg-Windisch, Muttenz, Olten und Online
- Anmeldeschluss
- 1.6.2027



