20 Jahre Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
«Die FHNW war für mich die ideale erste Stufe: Das praxisnahe Studium und fundiertes Wissen gaben mir das Rüstzeug für meine weitere Karriere. Darauf konnte ich meine universitäre Forschung in der homogenen Rhodiumkatalyse vertiefen und später in der Industrie Management- und Leadership-Kompetenzen entwickeln, die heute meine Arbeit als Head of Site Development prägen.»
Die Broschüre richtet den Blick auf die interessante und zeitweise bewegte Gründungsgeschichte der FHNW. Die für die Gründung politisch Verantwortlichen sowie die damals operativ verantwortlichen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger schilderten in Interviews der Autorin, Historikerin Dr. Jacqueline Weber, ihre Erinnerungen an den Entstehungsprozess.
Dass sich die vier Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn zu Beginn des 3. Jahrtausends auf die Gründung einer gemeinsamen Hochschule geeinigt haben, wird erst im Rückblick als Parforceleistung begreifbar. Die Broschüre macht deutlich: Das Projekt FHNW war ein visionäres Vorhaben, das von allen Verantwortlichen viel Mut, Energie und Durchsetzungskraft verlangte – und schliesslich mit Erfolg belohnt wurde.
«Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW hat mir ein starkes technisches Fundament, vernetztes Denken und analytische Fähigkeiten vermittelt. Diese Grundlagen begleiten mich bis heute und helfen mir, mich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten. Besonders wertvoll sind die Freundschaften aus der Studienzeit, die bis heute bestehen.»
«Die FHNW hat mir beigebracht, alles erstmals zu hinterfragen, mein Ich «korrekt» zu finden und mich motiviert, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich lernte, meine politischen und sozialen Interessen zu verankern und ihnen mit Mode einen Ausdruck zu verschaffen. Ich schaue auf die FHNW zurück als Ort ohne Druck, etwas kommerziell Funktionierendes produzieren zu müssen. Dank meiner Anfänge an der FHNW kann ich heute Teil der Veränderung sein, die ich mir so sehr in dieser Branche gewünscht habe.»
«Ich habe der FHNW sehr viel zu verdanken. Die Begegnung mit hervorragenden Musiker*innen und die Zusammenarbeit mit schweizerischen wie auch internationalen Dozierenden waren prägend. Das Masterstudium und das Focusyear mit ihrem starken Praxisbezug haben mich künstlerisch wie persönlich weitergebracht und ideal auf das Berufsleben vorbereitet. Ohne die FHNW wäre ich wohl nie dort, wo ich heute bin.»
«Die FHNW hat mir ein breites technisches Fundament vermittelt, das ich durch praxisnahe Projekte direkt anwenden konnte. Gleichzeitig habe ich ein wertvolles Netzwerk aufgebaut, auf das ich bis heute gern zurückgreife. Durch die Erfahrungen aus den Projekten und den verschiedenen Tools, welche die FHNW bereitstellt und vermittelt, fiel mir der Einstieg in meine jetzige Stelle als Hardware-Entwicklerin R&D bei ABB deutlich leichter.»
Die Exploration Week FHNW ist eine interdisziplinäre Projektwoche, die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der FHNW im Jahr 2026 als Pilotprojekt ins Leben gerufen wird. Sie verfolgt das Ziel, innovative Lehrformate zu erproben, Zukunftskompetenzen zu stärken und die hochschulübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Im Zentrum steht die Vernetzung von Studierenden und Mitarbeitenden aller Hochschulen – in einem dynamischen, praxisorientierten Umfeld: interdisziplinär, kollaborativ und zukunftsgerichtet.
Die FHNW bedankt sich herzlich bei allen Spender*innen für ihre grosszügige Unterstützung, welche die Umsetzung der Exploration Week FHNW ermöglicht:
- Alumni FHNW
- Josef und Margrit Killer-Schmidli Stiftung
- Bundesamt für Umwelt (BAFU)
- ChallengeEU
«Die FHNW befähigte mich, evidenzbasierte und praxisnahe Lösungen umzusetzen. Arbeits‑ und Organisationspsychologie bietet mir unabdingbare Grundlagen für die Bearbeitung von vielfältigen Themen von Sicherheitskultur und Risikomanagement bis hin zu Führung und Transformation. Mitgenommen aus dem Studium habe ich systemisches Denken, menschenzentriertes Gestalten und die Überzeugung, dass das Verbinden von Mensch‑Technik‑Organisation gesunde und wirkungsvolle Arbeit möglich macht.»




































