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Institut Architektur

Öffentliche Schlusskritiken

Jeweils zum Semesterende stellen Architekturstudierende im Bachelor und Master ihre Projekte der Kritik von Dozierenden sowie externen Fachleuten.

Schlusskritiken Bachelor und Master Regelsemester | 6. bis 8. Januar 2026

Semesterthema

Im Studienjahr 2025/26 beschäftigten wir uns unter dem Begriff ‹Transformation› mit dem Wandel innerhalb bestehender Strukturen. Im Zentrum unserer Überlegungen standen der Erhalt und die Weiternutzung gebauter Strukturen. Dabei beleuchteten wir verschiedene soziale, ökonomische und ökologische Aspekte wie den demografischen Wandel, Erwartungen an Standards sowie Anpassbarkeit und Flexibilität. Die konkrete Vertiefung innerhalb der Projekte reicht von Überlegungen zu Nutzungsveränderungen und Transformationen von Bauten bis hin zu Materialrecycling und Bauteilwiederverwendung.

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Aufgabenstellungen

«Radical Local: Learning from vernacular»

Im Fokus stehen lokale Ressourcen, Klima und Low-Tech-Strategien, die Raum und Konstruktion prägen. Die Studierenden untersuchen die Transformation von Räumen, Ideen und Bauweisen im Kontext eines klimagerechten Bauens. Vernakuläre Architektur – über Jahrhunderte entwickelte lokale Bauweisen – dient dabei als Inspirationsquelle für Entwürfe, die wieder in einen Dialog mit Ort und Klima treten. Diese Prinzipien werden konkret am Entwurf einer Schutzhütte erprobt.

Dozentin Prof. Friederike Kluge
Assistenz Kora Ballmer | Kevin Guida | Suna Petersen | Luca Riggio
Gastkritik Sascha Roesler | Daniel Tata Schneider | Franziska Wittmann | Saikal Zhunushova

«Liebe auf den zweiten Blick»

Wohnen ist ein Grundbedürfnis und mit zunehmender Bevölkerungsdichte dehnt sich die Stadt aus – nach innen, nach aussen und an den Rändern. Gebiete welche einst als Gewerbezonen ausserhalb der Wohngebiete angelegt wurden, liegen heute mitten in der Stadt. Aber steckt in diesen vermeintlich unattraktiven Gewerbezonen nicht doch eine starke Identität, auf der man aufbauen könnte? Wir schauen zweimal hin und versuchen Qualitäten zu finden, welche man nicht auf den ersten Blick erkennt.

Dozierende Prof. Maya Scheibler | Prof. Sylvain Villard
Assistenz Robin Bader | Fatima Blötzer | Mathias Duffner | Slavcho Kolevichin
Begleitung Tobias Huber | Prof. Christina Schumacher | Manuel Wehrle
Gastkritik Lukas Huggenberger | Bettina Satzl | Doris Wälchli

«Counterfactual Structures 1 – Alternative Entwürfe für den Rosshof»

Was, wenn wir Geschichte nicht nur als statische Referenz betrachten, sondern sie selbst zu transformieren beginnen? Ausgehend von einer kontrafaktischen Re-Lektüre von Architekturen der 1970er- und 80er-Jahre erkunden wir, wie Denkansätze und Ideen der Vergangenheit neue architektonische Möglichkeiten für die Gegenwart eröffnen. Auf dieser Grundlage entsteht ein Spektrum möglicher Architekturen, das sich in spekulativen Entwürfen für das Rosshofareal in Basel verdichtet.

Dozent Conrad Kersting
Assistenz
Anouk André | Amos Mauri | Micha Ringger | Julia Strömland
Gastkritik Tim Panzer (Demo Working Group, Köln) | Anna MacIver-Ek (MacIver-Ek Chevroulet, Zürich)

Schwerpunkte HAUS SIEDLUNG LANDSCHAFT

«Adaptive Reuse entlang der Rhône»

Die Entwürfe im Landschaftsraum der Rhône, vom Quellgebiet im Obergoms bis zur Mündung in den Genfersee, entwickeln sich aus den vorgefundenen Obsoleszenzen und formulieren eine Vision für eine zukunftsfähige Transformation, die räumlich, programmatisch und sozial auf lokale Bedürfnisse reagiert.

Dozierende Gastprof. Céline Guibat | Prof. Axel Humpert | Prof. Dominique Salathé | Prof. Tim Seidel
Assistenz Fabio Gsell | Constance Leroy | Laura Schneider
Begleitung Thomas Boyle | Axel Schubert | Dr. Andreas Nütten
Gastkritik Marco Rampini, atelier adr, Genève | Catherine Gay Menzel, GayMenzel, Monthey | Rita Wagner, Stellvertretende Kantonsarchitektin VS

Schlusskritiken Master-Thesis | 21. Januar 2026

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Aufgabenstellung

«Neues Leben am Tramdepot – städtisches Wohnen beim Morgartenplatz»

Das Gebiet rund um den Morgartenplatz steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Mit der geplanten neuen Bahn-Haltestelle und verbesserten regionalen Verbindungen entwickelt sich der westliche Stadtrand von Basel zu einem urbanen, gut angebundenen Quartier. Diese Transformation bildete den Ausgangspunkt der diesjährigen Master-Thesis-Arbeiten.

Im Fokus standen Entwürfe, die das heutige Tramdepot an der Kreuzung Morgartenring und Allschwilerstrasse neu denken: als lebendigen öffentlichen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität, ergänzt durch neuen Wohnraum, gemischte Nutzungen und einen identitätsstiftenden Quartierplatz.

Aufgabenstellung Prof. Ursula Hürzeler | Prof. Shadi Rahbaran | Anne Ulbricht
Dozierende Prof. Axel Humpert | Prof. Ursula Hürzeler | Prof. Shadi Rahbaran | Prof. Dominique Salathé | Prof. Tim Seidel
Betreuung Theoriemodul Tom Boyle | Prof. Christina Schumacher | Dr. Christoph Wieser
Expertin
Charlotte Truwant, Truwant+ Rodet+, Basel

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