Wild Paper Nr. 25: Anina Müller – Making Up My Selves
In der sechsundzwanzigsten Nummer der Wild Papers aus dem Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel fragt die Performance-Künstlerin Anina Müller, weshalb Erwachsene so tun, als ob sie ihr «wahres Ich» gefunden hätten.
In der sechsundzwanzigsten Nummer der Wild Papers aus dem Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel mit dem Titel «Making Up My Selves» fragt die Performance-Künstlerin Anina Müller weshalb Erwachsene so tun, als ob sie ihr «wahres Ich» gefunden hätten.
Während sie aufwachsen, werden Kinder dazu ermutigt, Verkleidungsspiele zu spielen, um ihre Entwicklung zu fördern. Als Erwachsene:r soll man nicht mehr so tun als ob, da man sein «wahres Ich» gefunden hat. Aber was, wenn dieses Ich nur eine kunstvolle Zusammenstellung von Halsey-Songtexten, verschiedenen alten Kostümen aus der Kindheit und popkulturellen Tropen ist?
Anina Müller ist Performance-Künstlerin. Sie hat den Bachelor-Studiengang Bildende Kunst am Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel absolviert und wird demnächst ihren Master in Fine Arts an der LUCA School of Arts in Brüssel abschliessen. Sie erhielt den Förderpreis der Maurer-Billeter-Stiftung und war für das Stipendium der Vordemberge-Gildewart-Stiftung nominiert. Zwischen Absurdität und Aufrichtigkeit balancierend, erforschen ihre Arbeiten Identität durch die Linse popkultureller Medien und wie diese die Wahrnehmung und Darstellung des Selbst beeinflussen.
«Wild Papers» ist eine spekulative Online-Publikationsreihe, herausgegeben vom Autoren und Dozenten Ingo Niermann für das Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, eine Sammlung von prägnanten Szenarien, welche die Zukunft von Kunst, Technologie, Gender und Natur betreffen – «unpredictable as the Future». Die Wild Papers werden monatlich veröffentlicht.
Alle Beiträge können als PDF heruntergeladen werden.
Visual: Eva Fàbregas, 2026
