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08.12.2020 |

Digitalisierung, Home-Office und Cyber-Sicherheit

Die repräsentative Schweizer KMU-Studie zum Einfluss von Corona / COVID-19 in Unternehmen mit 4-49 Mitarbeitenden liegt jetzt vor.

Die zwischen August bis Oktober 2020 durchgeführte repräsentative Umfrage von 503 Geschäftsleitungen von kleinen Schweizer Unternehmen mit 4 bis 49 Mitarbeitenden in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung wurde von der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), digitalswitzerland, Die Mobiliar, dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) unter der Leitung von gfs-Zürich realisiert.

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Etabliertes Homeoffice

Im ersten durch Corona/COVID-19 resultierten Lockdown im März/April 2020 hat sich die Zahl der Mitarbeitenden, welche von zu Hause arbeiteten, fast vervierfacht. Seitdem hat sich das Home-Office etabliert und die Nutzung ist gegenüber dem Stand vor dem Lockdown um über die Hälfte (von 10% auf 16%) angestiegen.

Von denjenigen KMU, bei welchen Mitarbeitende das Home-Office nutzen können, konnten 66% der Unternehmen problemlos oder mit einigen einfachen Massnahmen auf das Home-Office umsteigen. Speziell die Pioniere und Early Followers (73% bzw. 74%) haben die Arbeitsform des Home-Office problemlos umgesetzt.

Vermehrte Cyberangriffe

Die Studie zeigt, dass ein Viertel der Schweizer KMU bereits Opfer eines Cyberangriffes wurde, dessen Schadensbehebung mit erheblichem Aufwand verbunden war. Davon sahen ein Drittel einen finanziellen Schaden und ein Zehntel einen Reputationsschaden und/oder den Verlust von Kundendaten. Demgegenüber steht noch immer das mangelnde Bewusstsein der KMU, selbst Opfer eines Cyberangriffes zu werden: Nur gerade 11% schätzen das Risiko, durch einen Cyberangriff einen Tag ausser Gefecht gesetzt zu werden, als gross ein.

Eine hohe Prozentzahl (20%) von Geschäftsleitenden von Schweizer KMU fühlen sich zu den wichtigen Themen zur Cyber-Sicherheit überhaupt nicht oder nur wenig informiert.

Schulungsbedarf

Wichtigste technische Massnahmen zur Erhöhung der Cyber-Sicherheit sind regelmässige Datensicherungen (Backups), der Einsatz von Antivirus-Programmen, regelmässige Software-Updates und der Einsatz von Firewalls.

Nur etwas mehr als ein Drittel der KMU schult regelmässig ihre Mitarbeitenden, nur ein Fünftel führt IT-Sicherheitsaudits durch und nur ein Sechstel der KMU hat eine Cyber-Versicherung abgeschlossen.

Die Studie zeigt, dass die Themen zur Digitalisierung, zum Home-Office, dem Einsatz von Informations-Technologien und zur Cyber-Sicherheit im Umfeld von Corona / COVID-19 an Wichtigkeit gewonnen haben.

Weitere Informationen

Download Whitepaper mit den wichtigsten Resultaten und Praxisfragen für Schweizer KMU (PDF)

Download Schlussbericht (PDF)

Download Foliensatz (PDF)

Weiterführende Angebot der Hochschule für Wirtschaft

CAS Cybersecurity und Information Risk Management

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