«Wo Kulturen aufeinandertreffen und Ideen wachsen: Mein Master in International Management»
Marc wird von einer natürlichen Neugier angetrieben, die ihn dazu gebracht hat, eine Vielzahl von Branchen zu erkunden und vielfältige Berufserfahrungen zu sammeln. Seine Leidenschaft für das Lernen veranlasste ihn, einen Master in International Management zu absolvieren, wodurch er sowohl seine Karriere als auch seine globale Perspektive bereichern konnte.
Marc begann seine Karriere mit einer Ausbildung in der Schweiz. Als praxisorientierter Fachmann hat er stets die Kombination aus praktischer Erfahrung und theoretischem Wissen geschätzt. Kurz vor Abschluss seines Masterstudiums war er als politischer Berater von Bundesrat Guy Parmelin tätig. Heute ist er Leiter Innovation im Staatssekretariat für Wirtschaft. Nachfolgend finden Sie Marcs Erfahrungsbericht zum Masterstudiengang International Management.
Während einige Studierende unmittelbar nach ihrem Bachelorabschluss einen Masterstudiengang absolvieren, habe ich zwölf Jahre gebraucht, um diesen Schritt zu wagen. Mit 38 Jahren habe ich den Masterstudiengang International Management begonnen.
Der Gedanke, wieder zu studieren, beschäftigte mich schon seit geraumer Zeit. Der Campus Olten der FHNW – modern, gut gelegen in der Schweiz und bekannt für seinen ausgezeichneten Ruf – sprach mich sofort an. Schon bei meinem ersten Telefonat hatte ich das Gefühl, dass dieses Programm meine Karriere voranbringen könnte und dass meine Berufserfahrung einen wertvollen Beitrag zum Unterricht leisten würde. Diese Überzeugung hat sich bestätigt.
Eine der herausragendsten Stärken des Programms ist sein Fokus auf die Erfahrungen der Studierenden. Die Vielfalt meiner Kommilitonen – hinsichtlich ihrer Nationalitäten und persönlichen Hintergründe – bereicherte jede Diskussion. Sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Hörsaals war ich von Perspektiven umgeben, die mich herausforderten, inspirierten und meinen eigenen Horizont erweiterten. Vom ersten Tag an habe ich mich in diesem Umfeld wohlgefühlt. Dieser Masterstudiengang bot weit mehr als nur akademisches Wissen. Er hat mir gezeigt, dass eine Rückkehr ins Studierendenleben in jedem Alter möglich ist – insbesondere in einer so integrativen und professionellen Lernkultur. Der Austausch mit den Kommilitonen war sehr bereichernd: Jede Geschichte, jede Erkenntnis hat etwas Einzigartiges beigetragen. Die fachkundige Betreuung durch interne und externe Dozenten in Kombination mit den Möglichkeiten zum Auslandsstudium – sei es für ein Semester oder eine Sommerschule – haben diese Erfahrung wirklich unvergesslich gemacht.
Wenn ich einen herausragenden Moment nennen müsste, wäre es die Intensivwoche in Estland. Wie viele meiner Kommilitonen arbeitete ich nebenbei in Teilzeit. Es war unglaublich beeindruckend, eine ganze Woche lang gemeinsam in einem anderen Land in praktische Herausforderungen einzutauchen.
Ich behaupte nicht, dass dieser Master mir über Nacht alle Karrieretüren geöffnet hat. Aber er hat zweifellos meine Glaubwürdigkeit gestärkt, mir neue Werkzeuge und Rahmenbedingungen nähergebracht und mir geholfen, die Strukturierung und Präsentation meiner Arbeit zu verfeinern. Vor allem aber hat er das Fachwissen, das ich mir über die Jahre angeeignet hatte, bestätigt und es in einen soliden theoretischen Rahmen eingebettet.
Meine Zeit an der FHNW war auch eine zutiefst menschliche Erfahrung, reich an unvergesslichen Begegnungen. Dafür bin ich der FHNW und ihrem aussergewöhnlichen Team nach wie vor zutiefst dankbar.


