Das Modul zeigt, wie AI Factories und Data Centers als technische Infrastruktursysteme finanzwirtschaftlich analysiert und modelliert werden. Aufbauend auf Architektur, Workloads, Energie, Infrastruktur, geopolitischen Rahmenbedingungen und Standortfaktoren lernen die Teilnehmenden, wie sich daraus Betrieb, Skalierung und Wirtschaftlichkeit systematisch ableiten lassen.
Steckbrief
- ECTS-Punkte
- 3
- Nächster Start
- 22.1.2027
- Dauer
- 4 Unterrichtstage
- Durchführungssprache
- Deutsch
- Durchführungsort
- FHNW Campus Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 1800.–
- Dokumente
Ziele und Nutzen
AI verändert nicht nur Software, sondern Energie, Infrastruktur, Kapitalmärkte und ganze Volkswirtschaften. Hinter ChatGPT, NVIDIA und der globalen AI-Revolution entstehen neue industrielle Systeme: AI Factories, Hyperscale Data Centers und Compute-Infrastrukturen, die enorme Mengen an Energie, Kapital, Kühlung, Netzwerk und Rechenleistung vereinen.
Dieses Modul zeigt, wie die Infrastruktur hinter der AI-Ökonomie funktioniert - technisch, wirtschaftlich und geopolitisch. Die Nordwestschweiz und insbesondere der Kanton Aargau verfügen über eine historisch gewachsene Infrastruktur- und Industrielandschaft, geprägt von Energieproduktion, Elektrifizierung, Engineering und industrieller Transformation. Heute entsteht daraus eine neue Entwicklungsstufe: die Infrastruktur der AI- und Compute-Ökonomie.
Die Teilnehmenden lernen, wie moderne AI Factories und Data Centers aufgebaut, betrieben und quantitativ modelliert werden. Architektur, Workloads, Energiebedarf, Kühlung, Netzwerke und physische Infrastruktur werden in quantifizierbare Modelle überführt, aus denen sich Kostenstrukturen, Skalierungseffekte und Wirtschaftlichkeit ableiten lassen.
Gleichzeitig analysiert das Modul, wie Energieverfügbarkeit, regulatorische Stabilität, Konnektivität, Exportkontrollen, digitale Souveränität und geopolitische Entwicklungen die globale AI-Infrastruktur beeinflussen. Das Modul verbindet Technologie, Infrastruktur, Energie, Strategie und quantitative Modellierung zu einem interdisziplinären Verständnis der Systeme, welche die nächste digitale Industrialisierung antreiben.
Inhalt
- Business Model moderner AI Factories und Data Centers
- Compute-, Storage-, Netzwerk-, Energie- und Kühlinfrastruktur
- Workloads, Kapazitätsplanung, Auslastung und Skalierungslogiken
- Übersetzung technischer Architekturentscheide in Modellparameter
- Grundlagen der Modellierung von CapEx, OpEx, Auslastung, Lebenszyklen und Betriebsprofilen
- Analyse von Kostenstrukturen und Wirtschaftlichkeit auf Basis technischer Annahmen
- Energieversorgung und Infrastruktur als zentrale Einflussgrössen für AI- und Rechenzentrumsprojekte
- Geopolitische Rahmenbedingungen wie Exportkontrollen, digitale Souveränität und regulatorische Einflüsse
- Standortanalyse der Nordwestschweiz im Kontext von Energie, Industrie, Konnektivität und Innovationsökosystem
- Fallstudie zur Modellierung einer AI Factory oder eines Data Centers
Lernziele
Du kannst:
Du kennst:
Du verstehst:
Zielpublikum
Das Modul richtet sich an Fachpersonen aus Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaft mit technologiebezogenen Arbeitsfeldern oder Interessen.
Organisatorisches
Abschluss
Mindestteilnehmerzahl
Unterrichtstage
Modul: AI Infrastructure & the Compute Economy - Energy, Data Centers & AI Factories
- Datum
- 22.1.2027–27.2.2027
- Dauer
- 4 Tage
- Unterrichtstage
- Freitag, Samstag
- Ort
- FHNW Campus Brugg-Windisch & Firmenbesuch
- Hinweise
- Unterrichtstage: Freitag, 22. Januar 2027; Samstag, 23. Januar 2027; Freitag, 26. Februar 2027; Samstag, 27. Februar 2027
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