Entwicklung und Validierung eines neuen organischen Phosphor-Recyclingdüngers durch die Verwertung von Phosphor-reichen Nebenströmen aus Kläranlagen
Die Schweiz importiert heute jährlich rund 15'000 Tonnen Phosphor, wovon 4'500 Tonnen zu Mineraldüngern verarbeitet werden. Die Verwendung dieser importierten P-Dünger ist problematisch, da sie teilweise hohe Gehalte an Schwermetallen, insbesondere Cadmium und Uran, aufweisen, welche die Umwelt belasten.
Ziel des Projekts ist die Herstellung eines neuartigen Recyclingdüngers namens BioPhosRec, der reich an Phosphor (P) ist und durch das Upcycling von P-reichen Nebenströmen aus der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Thunersee gewonnen wird. Der neue Recyclingdünger BioPhosRec kann als umweltfreundliche Alternative zu synthetischen Phosphatdüngern eingesetzt werden und ist in der Landwirtschaft ebenso wirksam wie die synthetischen Düngemittel Monosuperphosphat (SSP), Diammoniumphosphat (DAP) oder Monoammoniumphosphat (MAP).

Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Nachhaltiges Ressourcenmanagement
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW, Hochschule für Technik und Umwelt FHNW / Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz, Institut für Ecopreneurship
- Partner
- Oberland Energie AG
- Förderung
- Innosuisse Projekt 107.941 IP-EE
- Volumen
- 460 kCHF
- Laufzeit
- 2023-2025
- Mitarbeit
- Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz (FHNW)
Kontakt


Prof. Dr. Petar Mandaliev
- Telefon
- +41 56 202 87 07 (Direkt)
- petar.mandaliev@fhnw.ch

