Für einen wettbewerbsfähigen und innovativen europäischen Wasserwiederverwendungssektor
Ein geringes Vertrauen der Öffentlichkeit in die Lösungen, uneinheitliche Ansätze zur Bewertung der Kosten und Vorteile von Wiederverwendungssystemen sowie eine unzureichende Koordination der Fachleute und Organisationen, die diese Systeme entwerfen, umsetzen und verwalten, schränken die Fähigkeit der europäischen Gemeinden ein, auf den zunehmenden Wasserstress durch die Nutzung von Möglichkeiten der Wasserwiederverwendung zu reagieren.
Die DEMOWARE-Initiative zielte darauf ab, diese Mängel zu beheben. Zu diesem Zweck wurde ein stark kooperatives Demonstrations- und Verwertungsprogramm durchgeführt, bei dem neun bestehende und ein neu erschlossener Standort genutzt wurden, um Innovationen anzuregen und den Zusammenhalt innerhalb des sich entwickelnden europäischen Wasserwiederverwendungssektors zu verbessern.Das Projekt orientierte sich an den Prioritäten von KMU und Industrie und verfolgte zwei zentrale Ziele:
- Verbesserung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit innovativer Lösungen für die Wasserwiederverwendung
- Schaffung einer einheitlichen beruflichen Identität für den europäischen Wasserwiederverwendungssektor (www.water-reuse.eu).
Durch die Vertiefung der Evidenzbasis in Bezug auf Aufbereitungsprozesse und den Betrieb von Wiederverwendungssystemen, die Prozessüberwachung und Leistungskontrolle, das Risikomanagement und die Umweltnutzenanalyse wollte DEMOWARE das Vertrauen sowohl der Betreiber als auch der Öffentlichkeit in Wiederverwendungssysteme stärken.
Das Projekt verbesserte die Qualität und Nützlichkeit von Geschäftsmodellen und Preisstrategien und erarbeitete kulturspezifische sowie regulatorische Leitlinien für angemessene Governance- und Stakeholder-Kooperationsprozesse.
Die Hochschule für Life Sciences FHNW leitete das Arbeitspaket zur Prozessüberwachung und Leistungskontrolle, in dessen Rahmen sich unsere Gruppe speziell mit der Prüfung der Membranintegrität poröser Membranen befasste. In diesem Zusammenhang testete das Team verschiedene Geräte zur Partikelerkennung oder -zählung.
Media
Publikationen
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Umwelt- und Wassertechnologien
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW / Institut für Ecopreneurship
- Förderung
- EU / FP7 (GA 619040)
- Laufzeit
- 2014 - 2016
Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wintgens
- Telefon
- +41 61 228 55 31
- thomas.wintgens@fhnw.ch

