Entwicklung einer Methode, die DNA-Fragmente in Wasserproben zum Nachweis von Krankheiten nutzt
Verschiedene Wassertierkrankheiten gefährden die Schweizer Fisch- und Flusskrebsbestände. Die relevantesten sind der Fischschimmel, die Proliferative Nierenkrankheit bei Fischen (PKD) sowie die Krebspest bei Flusskrebsen. Alle genannten Krankheiten haben einen starken Einfluss auf das Vorkommen der jeweiligen Tiere. Schweizweit fehlen bisher flächendeckende Kenntnisse zur Verbreitung dieser Krankheiten, die wiederum sehr wichtig wären, um Massnahmen zu ergreifen.
Mithilfe der eDNA Methode ist es möglich, anhand von in Wasserproben vorkommenden DNA-Schnipseln, die genannten Krankheiten nachzuweisen. Diese Art des Nachweises von Pathogenen bzw. Organismen wird seit einigen Jahren immer gefragter. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Eawag bearbeitet. Während drei Jahren wurde die Methode etabliert und validiert, sowie ein anschliessendes schweizweites Monitoring der Krankheiten durchgeführt.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Ökotoxikologie
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW / Institut für Ecopreneurship
- Förderung
- Eawag
Kontakt

Prof. Dr. Miriam Langer
- Telefon
- +41 61 228 58 83
- miriam.langer@fhnw.ch
