Adieu PFAS: effizient auch kurzkettiger Verbindungen aus dem Wasser entfernen
Strengere gesetzliche Grenzwerte für PFAS stellen die Boden- und Wassersanierung vor grosse Herausforderungen. Insbesondere die Entfernung kurzkettiger PFAS aus wässrigen Systemen ist nach wie vor technisch anspruchsvoll.
Herkömmliche Technologien wie Aktivkohle, Ionenaustauscher und Membranverfahren zeigen bei langkettigen PFAS eine gute Wirksamkeit, weisen bei kurzkettigen Verbindungen jedoch eine eingeschränkte Selektivität, verminderte Effizienz und eine erhöhte Komplexität im Betrieb auf.
Dieses Projekt stellt einen neuartigen, hochselektiven PFAS-Adsorber vor, der PFAS effizient aus dem Wasser entfernen kann - einschliesslich kurzkettiger Verbindungen. Die überlegene Leistung wird durch einen dualen Bindungsmechanismus ermöglicht, der Ionenaustausch-Wechselwirkungen mit spezifischen Fluor-Fluor-Affinitäten kombiniert.
Die Technologie bietet eine skalierbare und robuste Lösung, um aktuelle und zukünftige regulatorische Anforderungen an die PFAS-Sanierung zu erfüllen.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Nachhaltige Chemie
- Themen
- Biologie und Chemie, Gesundheitsförderung und Prävention, Kreislaufwirtschaft, Naturwissenschaften, Produkt- und Prozessdesign, Umwelt und Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, Umwelttechnologie und Recycling, Werkstoffe, Verfahrenstechnik
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW / Institut für Ecopreneurship
- Förderung
- Peter Bopp Stiftung
- Laufzeit
- 2026-2028
Kontakt
Prof. Dr. Marco Rupprich
- Telefon
- +41 61 228 60 75
- marco.rupprich@fhnw.ch
