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Massnahmen zur Reduktion von Fremdstoffen im Grüngut

Wie lassen sich Fremdstoffe im Grüngut bereits bei der Sammlung wirksam reduzieren? Eine Studierende der FHNW untersuchte im Auftrag des Bundesamts für Umwelt praxisnahe Massnahmen zur Verbesserung der Grüngutqualität und testete deren Wirkung direkt in zwei Schweizer Gemeinden.

Ausgangslage

Biogene Abfälle leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. In der Schweiz fallen jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen Grüngut an. Damit dieses hochwertig zu Kompost oder Biogas verarbeitet werden kann, ist ein möglichst geringer Anteil an Fremdstoffen entscheidend. Trotz bestehender Sortier- und Aufbereitungsprozesse verbleiben Reststoffe im Endprodukt.

Ziel

Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt untersuchte eine Studentin des Studiengangs Energie- und Umwelttechnik der FHNW, wie sich der Eintrag von Fremdstoffen bereits bei der Sammlung von Grüngut wirksam reduzieren lässt. Ziel des Projekts war es, die Praxistauglichkeit und Wirksamkeit zweier ausgewählter Massnahmen aus einem von der FHNW entwickelten Massnahmenkatalog unter realen Bedingungen zu erproben und deren Einfluss auf den Fremdstoffanteil im Grüngut systematisch zu evaluieren.

Ergebnisse

Die Untersuchungen fanden in den Gemeinden Zollikofen (BE) und Stallikon (ZH) während sechs Wochen statt und verfolgten unterschiedliche Ansätze.

In Zollikofen wurde an einem Standort mit bislang hohen Fremdstoffanteilen, basierend auf Beobachtungen aus dem Simpla Grün Projekt, die Containergrösse verkleinert und die Massnahme durch eine gezielte Information der Anwohnenden mittels Flyern ergänzt. Die Auswertung der Kontaminationsdaten zeigte eine deutliche kurzfristige Reduktion der Fremdstoffe im Grüngut. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Massnahme das bewusste Entsorgen fördert und unauffällige Fehlentsorgungen erschwert.

In Stallikon wurde ein anderer Ansatz verfolgt: Die Entsorgungsstelle wurde visuell aufgewertet und mit Informationsmaterial ergänzt. Ziel war es, durch eine attraktivere Gestaltung und klare Hinweise das Entsorgungsverhalten positiv zu beeinflussen. Zentrales Element der Umgestaltung war eine Greenfinity Mooswand sowie ein vertikales Hochbeet, welche die Entsorgungsstelle begrünen und aufwerten sollten. Die begleitende Datenerhebung zeigte jedoch keine konsistente Reduktion der Fremdstoffe. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass an diesem Standort strukturelle Probleme und Wissensdefizite zur Grüngutverwertung eine zentrale Rolle spielen und daher längerfristige Massnahmen, insbesondere begleitende Aufklärungskampagnen, erforderlich sind.

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Noa Frey, bei der visuellen Aufwertunguf in Stallikon
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Noa Frey, bei der visuellen Aufwertunguf in Stallikon
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Flyer

Das Projekt zeigt, dass einfache Massnahmen wie die Anpassung der Containergrösse kurzfristig eine hohe Wirkung entfalten können. Gestalterische und informative Massnahmen allein reichen hingegen nicht in allen Kontexten aus, um das Entsorgungsverhalten nachhaltig zu verändern.

Ausblick

Aufgrund des kurzen Beobachtungszeitraums von sechs Wochen wird das Projektteam am Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz der FHNW weiterführende Untersuchungen über längere Zeiträume sowie zusätzliche Tests an weiteren Standorten durchführen. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die Weiterentwicklung des Massnahmekatalogs zur Verbesserung der Grüngutqualität ein und liefern wertvolle Impulse für Gemeinden, Entsorgungsbetriebe und die Umweltpraxis.

Projekt-Informationen

  • Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt
  • Durchführung: Noa Frey, BSc Energie- und Umwelttechnik
  • Betreuung: Prof. Dr. Petar Mandaliev

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