Im Schulalltag begegnen pädagogische Fachpersonen immer auch Kindern und Jugendlichen, deren Verhalten herausfordernd wirkt. Häufig spiegeln diese Verhaltensweisen Entwicklungsbedarfe oder belastende Beziehungserfahrungen wider. Dieser CAS unterstützt Sie dabei, solches Verhalten als Hinweis zugrundeliegender Bedürfnisse oder Belastungen zu erkennen, professionell darauf zu reagieren und die pädagogische Beziehungsgestaltung als wirksamstes Instrument im Klassenzimmer einzusetzen.
Steckbrief
- Abschluss
- Certificate of Advanced Studies (CAS)
- Lernsetting
- Präsenz und Remote
- ECTS-Punkte
- 15
- Nächster Start
- 29.5.2026
- Durchführungsort
- Brugg-Windisch und Online
- Preis
- CHF 8 200
- Format
- CAS
- Zielpublikum
- Sonderpädagogische Fachpersonen, Schulen und Kollegien, Schulische Heilpädagog*innen, Schulsozialarbeitende, Wiedereinsteigende, Berufseinsteigende, Unterrichtsteams, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 2 und Lehrpersonen Zyklus 3
- Finanzierung
- BL, AG und SO
Auf einen Blick
- Erkennen Sie mehr: Verstehen Sie Verhaltensauffälligkeiten als wichtige Signale für Entwicklung und Förderung.
- Handeln Sie wirksamer: Stärken Sie Ihre Beziehungs- und Handlungskompetenz für den Schulalltag.
- Profitieren Sie praxisnah: Erwerben Sie fundierte, direkt anwendbare Methoden für den Umgang mit herausforderndem Verhalten.
Ziele und Nutzen
Sie lernen, evidenzbasierte Beobachtungen, Dokumentationen und Fördermassnahmen gezielt anzuwenden, um das physische, psychische und soziale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Sie entwickeln ressourcenorientierte Ansätze zur Entwicklungsbegleitung, zur kooperativen Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten sowie zur Integration verschiedener fachlicher Akteur*innen ins multiprofessionelle Team. Darüber hinaus reflektieren Sie nebst gesellschaftlichen Mechanismen Ihre eigene Haltung und Verantwortung für eine gelingende Beziehungsarbeit im Unterricht und erweitern Ihre Kompetenzen im Classroom-Management.
Aufbau und Inhalte
Psychosoziale Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter | Modul 1
Beziehungsarbeit auf Individualebene | Modul 2
Beziehungsarbeit auf Klassenebene | Modul 3
Interventionen im System (Schule) | Modul 4
Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, Fachpersonen und Fachstellen | Modul 5
Individuelle Vertiefung | Modul 6
Dozierende
- Dr. Dilan Aksoy, Dozentin, PH FHNW
- Gabriela Beyeler, Dozentin, PH FHNW
- Nina Curcio, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Ressort Theaterpädagogik, PH FHNW
- Dr. phil. Claudia Ermert Kaufmann, Dozentin für berufspraktische Studien und Professionalisierung, PH FHNW
- Prof. Dr. Céline Anne Favre, Leitung Professur Entwicklung und Befähigung, PH FHNW
- Ramona Gloor, Theaterpädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PH FHNW
- Denise Hediger, Dozentin für Integrative Pädagogik, PH FHNW
- Marc Keller, Dozent für Schul- und Unterrichtsentwicklung, PH FHNW
- Franziska Mayr, Leiterin Ressort Vielfalt, Sonderpädagogik, Begabungsförderung, PH FHNW
- Victoria Mehringer, Dozentin, PH FHNW
- Dr. Jasmin Näpfli, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PH FHNW
- Prof. Dr. Markus Neuenschwander, Professor für Pädagogische Psychologie, PH FHNW
- Annemarie Ruess, Dozentin für Unterrichts- und Schulentwicklung, PH FHNW
- Maria Schmid, Dozentin für Pädagogik, Programmleiterin SOLE (Programm für soziales Lernen in der Schule und zur Gestaltung der Schulkultur), PH FHNW
- Dr. Erich Steiner, Dozent, PH FHNW
- Nadja Voramwald, Leitung Schulsozialarbeit, Kreisschule Aargau Süd
Voraussetzungen und Zulassung
Zielpublikum
- Berufseinsteigende
- Lehrpersonen Zyklus 1
- Lehrpersonen Zyklus 2
- Lehrpersonen Zyklus 3
- Schulen und Kollegien
- Schulische Heilpädagog*innen
- Schulsozialarbeitende
- Sonderpädagogische Fachpersonen
- Unterrichtsteams
- Wiedereinsteigende
Aufnahmekriterien
Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Lehrpersonen mit einem Abschluss auf Bachelor-Niveau oder einem altrechtlichen Lehrdiplom sowie an pädagogische/therapeutische/sozialpädagogische Fachpersonen mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule.
Eine einschlägige fachbezogene Berufspraxis von mindestens zwei Jahren nach Abschluss des Studiums sind Voraussetzung.
Über die Zulassung mit äquivalenten Diplomen oder Bachelor-Abschlüssen entscheidet die Programmleitung im Einzelfall.
Für das Programm gilt zudem das folgende Aufnahmekriterium:
Sie haben eine Anstellung an der Regel- oder Sonderschule, damit Sie die Anregungen der Weiterbildung in der Praxis umsetzen können.
Organisatorisches
Gebühren
CHF 8 200
Kantonale Finanzierungen
Kanton AG: durch Kanton finanziert
Kanton SO: CHF 4 100 sind durch die Teilnehmenden zu bezahlen (Kategorie C)
Kanton BL: bedingt über Kanton finanziert
Aufwand und Abschluss
Arbeitsformen | Arbeitsaufwand
Leistungsnachweise | Abschluss

Alle Informationen als PDF
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Marlen Wezel
- Telefon
- +41 56 202 80 95 (Direkt)
- marlen.wezel@fhnw.ch

Prof. Dr. Céline Anne Favre
- Telefon
- +41 61 228 54 37 (Direkt)
- celineanne.favre@fhnw.ch

Franziska Mayr
- Telefon
- +41 56 202 88 76 (Direkt)
- franziska.mayr@fhnw.ch
Info-Anlässe
Zu diesem Angebot gibt es keine Info-Anlässe.
Anmeldung
CAS Verhaltensauffälligkeiten und BeziehungsgestaltungStart Mai 2026
- Datum
- 29.5.2026–30.4.2027
- Unterrichtstage
- Freitag, Mittwoch und Samstag
- Ort
- Brugg-Windisch und Online
- Anmeldeschluss
- 7.4.2026
