Der tschechische Student Jakub Poplštein nutzte das Double Degree Programm als Sprungbrett für seinen Einstieg bei Roche.
Jakub Poplštein wusste schon früh, wohin seine Reise gehen sollte: dorthin, wo Fachwissen auf neue Perspektiven trifft. An der Hochschule für Life Sciences FHNW absolvierte er den Master of Science in Life Sciences mit der Spezialisierung Pharmatechnologie als Double Degree in Zusammenarbeit mit der University of Chemistry and Technology Prague (UCT Prague). „Ich hatte bereits während des Bachelors einen Erasmus-Aufenthalt, der mich stark geprägt hat“, sagt er. „Mir war klar: Ich will weitere Auslandserfahrungen sammeln.“
14 Monate lang fand ein reger Wissensaustausch zwischen Muttenz und Prag statt. Jakub ver-tiefte sich fachlich in der Pharmatechnologie und erhielt gleichzeitig Einblicke in unterschiedliche akademische Kulturen, Arbeitsweisen und Netzwerke.
Praxisnah forschen
Seine Masterthesis trug den Titel «Standardising building automation systems – challenges and solutions». Dafür erfasste er den Status quo von Gebäudeautomationssystemen bei einem Industriepartner, führte Gespräche mit Stakeholdern und leitete daraus einen konkreten Verbesse-rungsplan ab. „Mich reizte die Brücke zwischen High-Level-Konzepten und Umsetzbarkeit“, erklärt er. „Am Ende braucht es klare Standards, damit komplexe Systeme zuverlässig funktionieren.“
Direkter Einstieg bei Roche
Der Schritt ins Ausland zahlte sich direkt aus. Nach seinem Praktikum erhielt er das Angebot zum Berufseinstieg – heute arbeitet er als Automationsingenieur bei Roche in Basel. „Der Auslandsaufenthalt hat meine Flexibilität und Offenheit geschärft“, sagt er. „Man verlässt die gewohnte Sicherheit, baut sich in kurzer Zeit eine neue Basis auf und wächst daran – fachlich und menschlich.“
Warum Auslandserfahrung zählt
Für Jakub ist klar: Internationale Erfahrungen machen den Unterschied. „Man entwickelt eine Offenheit, die in einer sich ständig verändernden Welt unbezahlbar ist. Je unterschiedlicher die Kultur, die Sprache und die Gewohnheiten sind, desto stärker erweitert sich der eigene Horizont.“
Sein Rat an heutige Studierende fällt eindeutig aus: „Unbedingt ins Ausland gehen!“
Während des Studiums habe man die Unterstützung der Partnerhochschule, genug Zeit, um Land und Kultur kennenzulernen, und die Möglichkeit, ein echtes Netzwerk aufzubauen.
"Diese Konstellation kommt später kaum mehr wieder."
Take your chance to study abroad!

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