Particle Engineering und Technologie an der Schnittstelle zwischen Wirkstoff und Arzneimittelprodukt
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Hochschule für Life Sciences FHNW
- Veranstaltungssprache
- Englisch
- Kosten
- Kostenlos
- Adresse
- Hofackerstrasse 30
4132 Muttenz - Durchführungen
- 27.5.2026, 16:00–17:00, Hörsaal 01.W.20
Seit Januar 2026 lehrt und forscht Prof. Dr. Thomas Vetter als Professor für Pharmazeutische Verfahrenstechnik am Institut für Pharmatechnologie und Biotechnologie.
In seiner Antrittsvorlesung am Mittwoch, 27. Mai 2026, wird er erläutern, wie moderne Methoden des Particle Engineering und der Prozesstechnologie die Entwicklung und Kontrolle pharmazeutischer Materialien und Herstellungsprozesse ermöglichen.
Lernen Sie Prof. Dr. Vetter kennen und erhalten Sie einen Einblick in die Perspektiven für Forschung und Lehre im Bereich Pharmaceutical Process Engineering an der Hochschule für Life Sciences FHNW.
Im Anschluss an die Antrittsvorlesung findet ein Apéro statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Bitte füllen Sie das untenstehende Formular aus.
Abstract
Particle Engineering und Technologie an der Schnittstelle zwischen Wirkstoff und Arzneimittelprodukt
Rund zwei Drittel aller neuen Arzneimittel sowie etwa 90 % der bestehenden Medikamente enthalten synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die überwiegend in festen Formulierungen verarbeitet werden. Die Eigenschaften der dabei entstehenden Partikel spielen eine entscheidende Rolle für Herstellbarkeit, Stabilität, Bioverfügbarkeit und letztlich die therapeutische Wirksamkeit eines Arzneimittels. Die moderne pharmazeutische Entwicklung ist daher zunehmend davon abhängig, Partikel- und Feststoffeigenschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Wirkstoff bis zum fertigen Arzneimittel gezielt zu gestalten und zu kontrollieren.
In seiner Antrittsvorlesung erläutert Prof. Dr. Thomas Vetter, wie moderne Methoden des Particle Engineering und der Prozesstechnologie die Entwicklung und Kontrolle pharmazeutischer Materialien und Herstellungsprozesse ermöglichen. Anhand von Beispielen aus akademischer und industrieller Forschung wird gezeigt, wie ein mechanistisches Verständnis von Partikelbildung und -umwandlung robuste, effiziente und nachhaltige pharmazeutische Produktionsprozesse unterstützen kann. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Integration kontinuierlicher Verfahren, der Digitalisierung sowie modellbasierter Prozessentwicklung an der Schnittstelle zwischen Wirkstoff (Drug Substance) und Arzneimittelprodukt (Drug Product). Abschliessend werden Perspektiven für Forschung und Lehre im Bereich Pharmaceutical Process Engineering an der Hochschule für Life Sciences FHNW aufgezeigt.
