Herstellung von rekombinanten Proteinen und Zellprodukten mit automatisierten und verknüpften Prozessen.
Rekombinante Proteine wie etwa Antikörper sind bis zu 1’000-mal grössere und kompliziertere Moleküle als klassische Arzneimittel wie etwa Aspirin. Neuartige Therapien deren verabreichte Produkte auf virale Vektoren, Exosomen oder auf modifizierte Zellen zurückgreifen, sind sogar noch um ein Vielfaches komplexer. Die Herstellung dieser grossen Moleküle und Zellprodukte ist dementsprechend schwierig, teuer und aufwendig.
Die Forschungsgruppe Bioprozesstechnik lehrt, entwickelt und optimiert solcher biopharmazeutischen Produktionsprozesse, um genügend Material und vor allem in der gewünschten Produktqualität herstellen zu können. Neue Technologien und Verfahrensansätze kommen ebenso zum Einsatz wie klassische Zellkulturen und Aufarbeitungsschritte, damit die gesamte Prozesskette von der initialen Zelllinie bis zum fertigen Produkt abgebildet werden kann. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf innovative Mess- und Regeltechnik gelegt um mit automatisierten und verknüpften Prozessen produktionsgerechte Lösungen entwickeln zu können.
Forschungsschwerpunkte
Proteinproduktion
Herstellung viraler Vektoren
Kontinuierliche Biofabrikation
Prozessanalytische Technologie
Prozessmodellierung und maschinelles Lernen
Infrastruktur
News und Storys
Bioprozesstechnik
Publikationen
Kontakt

Prof. Dr. Thomas Villiger
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- thomas.villiger@fhnw.ch
