Die Kombination aus Biokonjugation und Efflux in den Enterozyten bestimmt die intestinale Arzneimittelresorption
Das Sesquiterpenlacton Nobilin weist im Caco-2-Zellkulturmodell eine hohe Membranpermeabilität, eine geringe relative Resorption sowie eine schnelle Biokonversion unter Bildung von Glucuronid-, Cystein- und Glutathion-Konjugaten auf. Diese Metaboliten werden durch P-gp (die ersten beiden) sowie apikales MRP2 und basales MRP3 und möglicherweise MRP1 aus der Zelle transportiert. Die Hemmung des Effluxes führte zu einer verminderten Biokonjugation (kinetische Konstante k_(dc)) und einer verbesserten Absorption.

Dies ist eine interessante Wechselwirkung zwischen dem Phase-II-Metabolismus und dem trägervermittelten Membrantransport, die zur Erhöhung der intestinalen Arzneimittelresorption genutzt werden kann.
In dieser Studie wurden Efflux-Inhibitoren im Caco-2-Modell eingesetzt und die Datenauswertung erfolgte mittels kinetischer Mehrkompartiment-Modellierung.

Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Gastrointestinale und (trans)-dermale Verabreichung und Absorption
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW / Institut für Pharmatechnologie und Biotechnologie
Kontakt

Prof. Dr. Georgios Imanidis
- Telefon
- +41 61 228 56 36
