Flexible Perowskit-Solarzellen mit Kohlenstoffelektroden
Die Integration von Kohlenstoffelektroden in die Architektur von Perowskit-Solarzellen (PSC) bietet mehrere Vorteile, darunter geringere Materialkosten, verbesserte Gerätestabilität, vereinfachte Geräteherstellung und geringere Emissionen.
Das Hauptziel des Projekts PEARL ist die Entwicklung flexibler Perowskit-Solarzellen, die mit industriell einsetzbaren, skalierbaren und umweltverträglichen Verfahren hergestellt werden. Sie sollen eine langfristige Betriebsstabilität aufweisen, die die IEC-Normen übertrifft, einen Wirkungsgrad von über 25 % erreichen, Produktionskosten von unter 0,3 EUR/Wp und minimale Emissionen von unter 0,01 kg CO2eq/kWh verursachen.
PEARL konzentriert sich auf die Entwicklung planarer, konventioneller n-i-p- und weiterer n-i-c-Gerätearchitekturen, die Niedertemperatur-Kohlenstoffpasten als Top-Elektroden verwenden. Diese zielen auf die aufstrebenden Märkte der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV), der fahrzeugintegrierten Photovoltaik (VIPV) und des Internets der Dinge (IoT) ab.
Die Hochschule für Life Sciences FHNW berechnet die Emissions- und Kostenbasis durch LCA/LCC für flexible PVs und identifiziert Schlüsselkomponenten, mit denen sich Kosten einsparen und die Umweltbelastung verringern lassen. Darüber hinaus gewährleistet die Hochschule für Life Sciences FHNW den sicheren Einsatz dieser Perowskite durch Auslaugungstests im Freien und entwickelt Recyclingkonzepte für die sichere Entsorgung der Abfälle am Ende ihrer Lebensdauer.
Storys

Lass die Sonne rein
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Angewandte Kreislaufwirtschaft und Nachhaltiges Ressourcenmanagement
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Life Sciences FHNW / Institut für Ecopreneurship
- Partner
- 10 Partner
- Förderung
- EU Horizon Europe GA no. 101122283, SBFI. Nr. 23.00383
- Laufzeit
- 2023-2026
Kontakt

Dr. Markus Lenz
- Telefon
- +41 61 228 56 86
- markus.lenz@fhnw.ch