Interreligiöse Kompetenz im Management
In der kulturell vielfältigen Geschäftswelt sind interreligiösen Fragen wichtiger geworden. Dafür braucht es entsprechende Kompetenzen. Kultur und Religion prägen die Identität und Werte von Menschen. Ein bewusster Umgang damit berücksichtigt diese Einflüsse – ob im eigenen Team oder mit der Kundschaft.
Wissen über Religionen und Kulturen ist einerseits eine Ressource: So ist etwa Achtsamkeit als Management-Tool weit verbreitet, doch nur wenige kennen die spirituellen Wurzeln dieses Konzepts. Oder die Ideen von Recht und Gerechtigkeit bis hin zu den Menschenrechten haben sich massgeblich in religiösen Kontexten entwickelt. Andererseits ist eine interkulturelle und interreligiöse Dialogkompetenz wichtig bei Konflikten: Unsere Arbeitszeit durch Ruhe- und Feiertage ist geprägt von religiösen Traditionen. Wie gehen wir damit um? Oder was ist im Marketing möglich, ohne dabei religiöse Gefühle zu verletzen?
Dieses Modul stärkt die interkulturelle und interreligiöse Kompetenz der Studierenden und fördert die Reflexion über eigene Prägungen. Die Studierenden werden für die vielfältigen Einflüsse von Religionen auf den Geschäftsalltag und einen respektvollen Umgang damit sensibilisiert.
Lernziele: Die Studierenden
- können die Einflüsse religiöser Traditionen auf Werte und Normen erläutern.
- können mögliche interreligiöse Fragestellungen und Konflikte benennen.
- integrieren ihre Sensibilität für religiöse Themen in ihre Management-Strategien.
- können interkulturelle Konflikte beurteilen und sich reflektiert dazu positionieren.
Das Modul findet jeweils während den Semestferien als Sommerblockmodul statt. (2 ECTS)
Leitung: Mirjam Duff & Benjamin Ruch
