Die Ausstellung «Debugging Realities» am Ars Electronica Festival in Linz präsentiert vom 9. bis 13. September 2026 Arbeiten aus dem PhD-Programm Make/Sense PhD und dem Master-Studiengang Transversal Design der HGK Basel.
Mit dem Ars Electronica Festival wird Linz vom 9. bis 13. September 2026 erneut zum Hotspot der internationalen Medienkunstszene. An verschiedenen Festivalorten in der ganzen Stadt finden Ausstellungen, Performances, Konzerte und Konferenzen statt.
Die in diesem Rahmen in der Kunstuniversität Linz stattfindende Ausstellung «Debugging Realities» wurde von Künstler:innen des PhD-Programms Make/Sense und des Master-Studiengangs Transversal Design am Critical Media Lab der HGK Basel entwickelt und knüpft an das Motto der Ars Electronica «Art, Technology & Society» an, indem sie aufzeigt, wie Technologie die Gesellschaft prägt.
Wie prägen digitale Infrastrukturen unser Leben und wie reagieren wir darauf? Die Ausstellung untersucht, wie Algorithmen, Schnittstellen und Datensysteme unseren Körper, unsere Identität, unsere Emotionen und unsere Wertvorstellungen beeinflussen.
Im Einklang mit dem diesjährigen Festival-Thema «Negotiating Humanity – Future begins» untersuchen die Arbeiten, wie wir heute mit Maschinen leben und welche Mensch-Maschine-Beziehungen wir für die Zukunft gestalten.
Gezeigt werden fünf Projekte aus den Bereichen Installation, Video und interaktive Medien: eine physische Reflexion über digitale Abhängigkeit (Restra*ned Des*re), ein partizipatives, webbasiertes Archiv queerer Coming-out-Erfahrungen, das zum gemeinsamen Geschichtenerzählen und zu spielerischer Interaktion einlädt (MINE/MINE), eine be(un)ruhigende KI-Stimme (let me hold you in my algorithms), ein kritischer Blick auf Klimamodelle und digitale Arbeit (Critical Debugging Practices) sowie ein Projekt zu Finanzprognosen und Spekulation (scores of scores).
Die Arbeiten beziehen sich auf aktuelle kulturelle und politische Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Arbeit und Rohstoffwirtschaft. Gemeinsam schlagen sie «Debugging» als eine Methode vor, um die Systeme, die unsere Gegenwart und Zukunft prägen, besser zu verstehen, zu hinterfragen und neu zu gestalten.
Ars Electronica, das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, findet vom 9. bis 13. September 2026 in Linz (Österreich) statt und präsentiert ein vielfältiges Kaleidoskop künstlerischer Perspektiven – mit Ausstellungen, Konzerten, Performances, Konferenzen und Workshops an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Linzer Innenstadt.

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