Mit dem Symposium «Climate Literacies and Forms of Repair» lädt die HGK Basel am 11. November 2026 zur Diskussion neuer künstlerischer Narrative der Klimakrise ein – mit Forscher:innen aus den Bereichen Geografie, Anthropologie und Klimawissenschaft.
Mit dem öffentlichen Symposium-Panel «Climate Literacies and Forms of Repair» lädt das Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel am Mittwoch, 11. November 2026, von 14 bis 15.30 Uhr im Studiokino der HGK Basel zur Diskussion neuer künstlerischer Narrative der Klimakrise ein – mit Forscher:innen aus den Bereichen Geografie, Anthropologie und Klimawissenschaft.
Die Klimakrise ist zutiefst translokal geprägt und wird von ungleichen Geschichten der Verantwortung sowie unterschiedlichen Erfahrungen in miteinander verflochtenen menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten bestimmt. Der öffentliche Diskurs bewegt sich dabei oft zwischen technologischem Solutionismus und apokalyptischer Verzweiflung.
Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Forschungsprojekt «Translocal Climate Narratives: Aesthetic Strategies Beyond Solution and Despair» geht von Fragen aus, die untersuchen, wie Klimakompetenz (Climate Literacies) der Komplexität und Ungleichheit der Krise gerecht werden kann und dabei Formen von Reparatur, Resilienz und Handlungsmöglichkeiten jenseits dieser Dichotomie einschliesst.
Das Projekt versteht Kunst als einen Raum zur Entwicklung alternativer Narrative für ein Leben mit der ökologischen Krise – Narrative, die auf Interdependenz, Fürsorge und fortlaufenden Formen der Reparatur beruhen statt auf endgültigen Lösungen.
Das erste Symposiumspanel vom Mittwoch, 11. November 2026 mit dem Titel «Climate Literacies and Forms of Repair» umfasst Beiträge von Dr. Julie Jebeile, Dr. Colin Courtney-Mustaphi und Dr. Alice Hertzog. Die drei transdisziplinär arbeitenden Forscher:innen aus den Bereichen Geografie, Anthropologie und Klimawissenschaft teilen ihre Forschungsstrategien und Methodologien, um die Komplexität der Krise und mögliche Formen der Reparatur sichtbar zu machen.
«Translocal Climate Narratives» ist ein künstlerisches Forschungsprojekt von Uriel Orlow, Denise Bertschi, Francesca Brusa, Maëlle Cornut und Laurence Favre, gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und angesiedelt am Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel. Es untersucht die ungleichen Auswirkungen und Zusammenhänge der Klimakrise anhand künstlerischer Feldstudien und entwickelt dabei Narrative der Resilienz, die über technologischen Solutionismus und apokalyptische Verzweiflung hinausgehen.
Das Symposium-Panel vom 11. November 2026 findet im Rahmen des Info-Anlasses für Studieninteressierte zum Studium an der HGK Basel statt.
Biografien der am Symposium beteiligten Forscher:innen
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Institute Art Gender Nature (IAGN)
- Adresse
- Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW
Freilager-Platz 1
4142 Münchenstein - Durchführungen
- 11.11.2026, 14:00–15:30 Uhr, HGK Basel, Studiokino (D 0.01)
Teilnehmen
Symposium zu alternativen Narrativen der Klimakrise aus künstlerischer Sicht
- Datum
- 11.11.2026, 14:00–15:30 Uhr
- Ort
- HGK Basel, Studiokino (D 0.01)
