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Prozessgestaltung BA am HyperWerk

HyperWerk ist ein Möglichkeitsraum für neue und unerwartete Formen der Gestaltung.

Eckdaten

Abschluss
Bachelor of Arts FHNW
ECTS-Punkte
180
Studienbeginn
Herbst 2021
Nächster Start
Herbstsemester 2021/22 | September 2021
Anmeldeschluss
15.02.2021
Studienmodus
Vollzeit
Dauer
6 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch (B2)
Ort
Basel
Auslandsaufenthalt
möglich
Anmeldegebühr
CHF 100.– sowie CHF 200.– Immatrikulationsgebühr
Semestergebühr
CHF 700.– (CH); CHF 1000.– (EU); CHF 5000.– (andere)

Anmeldung

Der Anmeldeschluss ist am 15. Februar 2021 abgelaufen.

Nächstes Anmeldefenster öffnet ab Oktober 2021

Beheimatet am Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen versteht es sich als verbindende Grundstruktur für den Studiengang Prozessgestaltung, als Seismograf für die manchmal noch schwachen Signale des gesellschaftlichen Wandels. Darüber hinaus ist HyperWerk Nährboden für transdisziplinäre Projektarbeit von und mit Student:innen, Mitarbeiter:innen und externen Personen. Ob in Gerechtigkeitsdebatten, bei Konflikten zu Nachhaltigkeit, Teilhabe, Ernährung, Digitalisierung, Migration oder Pflege: Indem wir uns um das ‹zusammen leben› kümmern, verstehen wir Freiheit, als bewusste Abhängigkeit. Dabei ist es wesentlich, dass Beziehungsweisen aktiv befragt, gepflegt, genährt und gestaltet werden können. HyperWerker:innen sehen in einer sorgfältigen Prozessgestaltung das Potenzial und die Herausforderung für eine nachhaltige Gegenwart und Zukunft. Bewirkt werden explorative Bildungsformen, die komplexe Prozesse und kollaborative Arbeitsweisen erfordern und fördern. Daraus bilden sich dezentrale und fluide Netzwerke, Kollektive und Gemeinschaften, die durch Interdependenz gehalten werden. HyperWerk ist und bleibt dabei ein Lernlabor, das mit flexiblen Versuchsanordnungen auf aktuelle Entwicklungen reagiert und experimentell den Wandel seiner eigenen Methoden sucht.

Prozessgestaltung

‹Wie können wir zusammen leben?› Diese Frage ist konstante Begleiterin hinter den Projekten und Diskursen des Studiengang Prozessgestaltung am HyperWerk. Das ‹Wir›» bezieht dabei sowohl die menschlichen als auch die nicht menschlichen Akteur:innen der gelebten Mitwelt mit ein. Dabei wird das ‹Wir› in einem stetigen Prozess infrage gestellt. Welche Wert- und Normvorstellungen werden damit aufgerufen, und wie hängen diese mit der eigenen Perspektive und Lebensrealität zusammen? Die Selbstreflexion über eigene Vorurteile innerhalb der Gestaltungspraxis und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien ermöglichen erst diskriminierungsarme Gestaltungsprozesse. Als HyperWerker:in gilt es, Freiheit auszuhalten. Selbstorganisation und Eigeninitiative sind aktive Bestandteile des Studiums. Auf ihrem individuellen Lernweg eignen sich die Studierenden Organisations- und Reflexionsstrategien an und üben sich in verschiedenen Dokumentations-, Präsentations- und Visualisierungstechniken – von Text und Illustration, Fotografie und Film über Virtual Reality hin zu multimedialen und experimentellen Formaten. Die Studierenden lernen aus aktuellen Debatten und experimentieren gestalterisch in selbst initiierten Projekten. Gestaltung fokussiert dabei auf die räumliche und zeitliche Anordnung sozialer Beziehungen in einer postindustriellen Gesellschaft. Die Studierenden analysieren gesellschaftliche Transformation, traditionelles Handwerk, neue Technologien und nutzen prototypisch die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Sie werden darauf vorbereitet, exemplarische Antworten, spekulative Modelle, radikale Vorschläge und Alternativen in einer sich verändernden Welt zu gestalten. Sie bauen versierte Handlungs- und Verhandlungskompetenzen auf, die ihre persönlichen Begabungen fördern. Im Angebot der Workshops suchen Sie sich die für sie passenden Angebote gemäss ihren eigenen Zielen aus. Dabei werden sie durch ein regelmässiges Mentoring begleitet.

Informationen zum Studium

Organisatorisches

Institut Experimentelles Design und Medienkulturen

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