Das Swiss Design Network Symposium 2026 lädt Designforscher:innen, Lehrende, Praktiker:innen und Studierende dazu ein, gemeinsam die Rolle des Designs in und für Transformationen zu ergründen und neu zu definieren.
Das Swiss Design Network (SDN) Symposium, das am 26./27. November 2026 in der Eventfabrik Bern stattfindet, lädt Designforscher:innen, Lehrende, Praktiker:innen und Studierende dazu ein, gemeinsam die Rolle des Designs in und für Transformationen zu ergründen und neu zu definieren sowie diese Beziehung vor dem Hintergrund der tiefgreifenden und sich beschleunigenden Veränderungen, in denen wir leben, neu zu bewerten. Inhaltlich ist die Konferenz so strukturiert, dass das Thema Transformation aus vier verschiedenen Perspektiven oder Themenbereichen beleuchtet wird, zu denen Beiträge eingereicht werden können.
Design in Transformations: Dieser Themenbereich untersucht, wie die Disziplin Design selbst in Bezug auf Zweck, Methoden, Selbstverständnis, Identität und disziplinäre Grenzen einen grundlegenden Wandel durchläuft, als Reaktion auf umfassendere gesellschaftliche, ökologische und technologische Veränderungen. Erwünscht sind kritische Reflexionen und Fallstudien darüber, wie Designer:innen und Designforscher:innen ihre Rollen, Ethik und Praktiken in einer sich wandelnden Welt neu überdenken.
Design for Transformations: Dieser Themenbereich konzentriert sich auf Design als Akteur:in und Katalysator:in für Transformationen in vielfältigen Kontexten. Es sind Beiträge erwünscht, die aufzeigen, wie Design und seine kollaborativen Ansätze eingesetzt werden, um sinnvolle Transformationen hin zu einer nachhaltigeren, gerechteren und widerstandsfähigeren Zukunft zu initiieren, zu lenken und aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus wird zu kritischen Reflexionen darüber eingeladen, was jenseits der vorherrschenden Narrative von Fortschritt und Innovation als Transformation gilt.
Pedagogies of Transformations: Dieser Themenbereich untersucht, wie sich die Designausbildung wandeln muss, um zukünftige Designer:innen auf ihre Rolle in und für Transformationen vorzubereiten. Für diesen Themenbereich sind Beiträge erwünscht, die in Zusammenarbeit mit Masterstudierenden entstanden sind. Zudem werden gemeinsame Vorschläge von Lehrenden, Studierenden und Praktiker:innen begrüsst, die Lehrpläne, Unterrichtsformate und Lernumgebungen neu überdenken.
Transformations Everywhere (Open Track): Dieser experimentelle und inklusive Themenbereich begrüsst Beiträge, die Transformationen im, durch und um das Design herum in Körpern, Materialien, Ideen oder Prozessen auf offene, emergente, künstlerische oder unkonventionelle Weise untersuchen. Möglich sind Works-in-Progress, Provokationen, Manifeste, künstlerische Interventionen oder jede andere Art von Format, das sich nicht eindeutig in traditionelle akademische Kategorien einordnen lässt, aber unser Verständnis der Rolle des Designs in einer sich wandelnden Welt erweitert.
Die Einreichung von Beiträgen ist bis am 30. April 2026 hier möglich.

