Mit Chus Martínez, Uriel Orlow und Hannah Weinberger sind gleich drei Mitarbeitende des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel mit verschiedenen Ausstellungs- und Performanceprojekten an der Biennale 2026 in Venedig prominent vertreten.
Mit Prof. Dr. Chus Martínez, Leiterin des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, Uriel Orlow, Künstler und Dozent am IAGN, und Hannah Weinberger, Künstlerin und Dozentin am IAGN, sind gleich drei Mitarbeitende des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel mit verschiedenen Ausstellungs- und Performanceprojekten an der noch bis am 22. November 2026 laufenden 61. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale die Venezia 2026 in Venedig prominent vertreten.
Chus Martínez hat den Beitrag «Things To Come» der Künstlerin Maja Malou Lyse im dänischen Pavillon kuratiert. Das Projekt untersucht, wie Wissenschaft, Fiktion und Pornografie in einem historischen Moment zusammenlaufen, in dem Bilder und Menschen untrennbar miteinander verbunden sind. Der in Zusammenarbeit mit den Architekt:innen Common Accounts und dem Künstler:innenkollektiv DIS entwickelte Pavillon umfasst unter anderem eine raumgreifende Videoinstallation, in der erotische Bildsprache, wissenschaftliche Rationalität und spekulative Erzählung ineinanderfliessen.
Uriel Orlow ist mit mehreren Arbeiten in der Hauptausstellung «In Minor Keys», kuratiert von Koyo Kouoh, vertreten. «Flüstern gibt es in zwei Formen: gerade noch hörbar oder zu leise, um es zu verstehen. Mit Zeichnung, Video, Fotografie und Ton konzentriert sich Orlows Praxis darauf, das hörbar und sichtbar zu machen, was die Geschichte unhörbar und unsichtbar zu lassen versucht.», schreibt Cherry Smyth im Ausstellungskatalog.
Unter Uriel Orlows Arbeiten in der Ausstellung befindet sich die kollektive Performance «Reveries of Collective Walkers (Reading to Plants)» (seit 2022), in welcher Besucher:innen dazu eingeladen sind, den Pflanzen in den Gärten der Biennale vorzulesen, und die Videoinstallation «Dedication II» (2021/2026), eine Hommage an die artenübergreifende Zusammenarbeit am Beispiel von Baumwurzeln und Pilzen, mit einem Soundtrack von Tobias Koch, technischer Mitarbeiter am IAGN der HGK Basel.
Darüber hinaus fand während den Eröffnungstagen der diesjährigen Biennale eine Performance von Hannah Weinberger statt. Für die ortsspezifischen Soundperformance «Fort Sant’Andrea — A Tidal Listening» von Hannah Weinberger hat das Centre d'Art Contemporain Genève am 9. Mai 2026 auf die Isola di Sant'Andrea in der Lagune von Venedig und die sich darauf befindende verlassene militärische Festung eingeladen.
Die temporäre, mehrstündige Klangintervention «Fort Sant’Andrea — A Tidal Listening», für die ein vielteiliges Soundsystem auf der Insel verteilt wurde, hat gemeinsame Momente der Präsenz zwischen Menschen, Ort und Zeit geschaffen und einen Raum der kollektiven Reflexion über Venedigs Beziehung zu Wasser, Zeit und Überleben eröffnet.
Wir gratulieren Chus Martínez, Uriel Orlow und Hannah Weinberger herzlich zu ihrer bedeutenden Präsenz an der Biennale 2026!













