Beim Eufonic BotCamp 2026 in Tivissa vermittelt Ted Davis, Dozent an der HGK Basel, praxisnahe Methoden zur Verbindung von Kunst und Technologie. Der Workshop bietet Gelegenheit, die Potenziale digitaler Werkzeuge kennenzulernen.
Zwischen steilen Berghängen und der mittelalterlichen Kulisse von Tivissa im Süden Kataloniens (Spanien) lädt das Eufonic BotCamp 2026 vom 2. bis 5. Juli zu einer kreativen Expedition in die Zukunft von Musik und Kunst.
Vier Tage lang arbeiten Musiker:innen, Künstler:innen, Entwickler:innen und kreative Technolog:innen aus aller Welt Schulter an Schulter – nicht mit dem Ziel fertige Werke zu produzieren, sondern um im gemeinschaftlichen Prozess Neues zu erkunden. Das Herzstück bildet dabei das BotCampLab, in dem digitale Kunst, Programmierung und audiovisuelle Medien auf den ländlichen Kontext treffen. Hier entstehen Ideen durch Co‑Existenz, Experimentieren und intensives Arbeiten in und mit der Umgebung.
Im BotCamp 2026 stehen zwei Eröffnungs‑Talks von Ted Davis, Künstler‑Entwickler und Dozent am Institute Digital Communication Environments (IDCE) der HGK Basel, und Lu Wilson, kreativer Technologe, im Fokus. Ted Davis ergänzt seinen Talk durch den Workshop «Creat[Live Coding Bridges]», in dem er Tools wie P5LIVE und HY5 vorstellt – Plattformen, die verschiedene Frameworks (p5.js, Hydra, Strudel) miteinander verbinden, um komplexe audiovisuelle Arbeiten als Summe vieler Teile zu programmieren. Ziel ist es, Brücken zwischen kreativen Coding‑Techniken zu schlagen und neue Formen digitaler Zusammenarbeit zu eröffnen.
Zum Abschluss öffnet sich das BotCamp für ein breites Publikum: Der Showcase am 5. Juli präsentiert in Tivissa jene Prototypen und Prozesse, die noch am Vortag im BotCampLab und in der katalanischen Landschaft erprobt wurden – ein Höhepunkt im Festivalprogramm, der zeigt, dass Innovation und Inspiration aus gemeinsamen Prozessen entstehen, und nicht nur aus fertigen Ergebnissen.
Eingebettet ist das BotCamp in das Eufonic Festival, Kataloniens wichtigste Plattform für elektronische Musik, audiovisuelle Kunst und digitale Experimente. Das Festival verteilt sich über mehrere Tage und Orte – von historischen Innenhöfen bis zu Stränden – und bietet neben Konzerten und Installationen auch Workshops, Talks und interaktive Formate, die zum Mitmachen einladen.

