Prof. Dr. Sarah Owens wird per 1. Dezember 2026 Leiterin des Institute Digital Communication Environments (IDCE) und Mitglied der Hochschulleitung an der HGK Basel.
Die Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW freut sich, Prof. Dr. Sarah Owens ab dem 1. Dezember 2026 an der HGK Basel als Leiterin des Institute Digital Communication Environments (IDCE) und Mitglied der Hochschulleitung zu begrüssen.
Die Findungskommission unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Perren (Direktorin HGK Basel) hat sich einstimmig für Prof. Dr. Sarah Owens entschieden. Mitglieder der Findungskommission waren: Prof. Isabel Seiffert (Externe Expertin, Offshore Zürich/Wien, Professorin für Kommunikationsdesign und Visual Literacy, HfG Karlsruhe), Prof. Marion Fink (Studiengangsleiterin BA Visuelle Kommunikation und Digitale Räume, IDCE, HGK Basel), Dirk Koy (Dozent, IDCE, HGK Basel), Dr. Linda Ludwig (Fachstelle Forschung, MOM-Vertretung, HGK Basel), Timon Senn (Student, HGK Basel), Annette Schönholzer (Mitglied Fachhochschulrat FHNW) und Nadja Brunazzi (HR-Verantwortliche, HGK Basel).
Prof. Dr. Sarah Owens hat Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Augsburg (D) studiert und einen Master of Arts in Designgeschichte am Royal College of Art / Victoria & Albert Museum in London (UK) erworben. 2012 promovierte sie im Fachgebiet Typography und Graphic Communication an der University of Reading (UK). 2009 wurde sie als Dozentin und 2014 als Professorin an die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) berufen, wo sie in den Bereichen Visual Communication und Visual Cultures lehrte. Prof. Dr. Sarah Owens wechselt zum 1. Dezember 2026 an die HGK Basel von der ZHdK, wo sie zuletzt die Fachrichtung Visual Communication, das entsprechende Masterprogramm sowie die dazugehörige Forschungseinheit geleitet hat.
Sarah Owens verfügt über zwei Jahrzehnte Lehrerfahrung an Kunsthochschulen in der Schweiz, den USA und Grossbritannien – auf allen Stufen vom BA über MA, CAS / MAS bis zur Promotion. Ihr Lehransatz verbindet gestalterische Praxis mit kritischer Theorie, explorativ-forschenden Methoden und einer ausgeprägt transdisziplinären Didaktik. Dabei ist es ihr ein zentrales Anliegen, Studierende zu befähigen, eine eigenständige Haltung zu entwickeln und sich aktiv an kulturellen wie gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu beteiligen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf sozialen, kulturellen und epistemischen Dimensionen visueller Artefakte. Sie hat eine Vielzahl von Forschungsprojekten initiiert und geleitet. Im IDCE wird sie neben der Institutsleitung auch die Leitung des Bereichs Forschung übernehmen.
Als Gründerin des Hybrid Media Lab setzt sie sich für Publikationsformate ein, die durch die Verbindung analoger und digitaler Medien neue Formen des Wissenstransfers ermöglichen. Im Bereich der Grundlagenforschung hat sie sich im Projekt Reframe to Redefine mit bildtheoretischen Fragestellungen zu Visualität, Imagination und Prozessen des (Ver-)Lernens auseinandergesetzt. Diese Forschung führt sie in der von ihr mitbegründeten Buchreihe Seeing weiter. Seit über fünfzehn Jahren untersucht sie zudem Gestaltung als Alltagsphänomen und analysiert Bedingungen einer Demokratisierung gestalterischer Prozesse im digitalen Zeitalter. Auch in design- und kulturhistorischer Forschung hat sie umfangreiche Projekte realisiert – etwa das Kooperationsprojekt Swiss Graphic Design and Typography Revisited (2016–2020), das verdrängte Stimmen und alternative Perspektiven auf die Designgeschichte in den Fokus rückte, oder ihrem letzten SNF-Forschungsprojekt, das sich mit der Designgeschichte der SBB (2022–2026) beschäftigte.
Für ihr langjähriges Engagement in der Designausbildung und -forschung wurde Sarah Owens 2021 mit dem Grand Prix Design des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. Sie ist zudem seit 2016 im Swiss Design Network engagiert, zunächst als Vorstandsmitglied (2016–2020), dann als Präsidentin (2020–2025) und derzeit als Vizepräsidentin. Sie organisiert regelmässig Symposien und Konferenzen, darunter Counterparts: Exploring Design Beyond the Human (2022) und Gestaltungsgeschichte(n) der SBB (2025), und ist durch Kulturarbeit in gesellschaftlichen Diskursen präsent, wie zum Beispiel durch die Mitgründung des Black Film Festival Zurich und die Teilnahme an Literaturveranstaltungen.
Die HGK Basel setzt in ihrer aktuellen Entwicklung verstärkt auf zeitgemässe, qualitativ hochstehende Studiengänge, die Forschung, Lehre und Kollaborationen stärken. Diversität, Nachhaltigkeit und aktuelle gesellschaftliche Transformationen spielen dabei eine grosse Rolle. Mit Prof. Dr. Sarah Owens hat die HGK Basel eine weitere engagierte Professorin gewinnen können, die in diesem Themenspektrum hervorragend zu agieren weiss.
Die HGK Basel wünscht Prof. Dr. Sarah Owens alles Gute als Leiterin des Institute Digital Communication Environments (IDCE), Leiterin der Forschung am IDCE und Mitglied der Hochschulleitung an der HGK Basel!
Der Termin ihrer Antrittsvorlesung wird noch bekannt gegeben.
Die Kontaktdaten von Prof. Dr. Sarah Owens sind ab Dezember auf der Website der HGK Basel zu finden.

