Pilar Quinteros, Studentin im Master-Studiengang Fine Arts des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, ist für den un—realized Art Prize 2026 nominiert. Der neue Kunstpreis fördert das Potenzial des Unvollendeten und die Idee als Kunstform.
Pilar Quinteros, Studentin im Master-Studiengang Fine Arts des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, ist für den un—realized Art Prize 2026 nominiert. Der neue Schweizer Kunstpreis fördert das Potenzial des Unvollendeten und versteht die Idee als eigenständige künstlerische Kunstform.
Der un—realized Art Prize macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: Konzepte, die im Kopf existieren und unrealisiert sind. «Unrealisiert» verweist dabei nicht zwingend auf fehlende Finanzierung, sondern kann ebenso Konsequenz einer radikalen Idee sein. Dabei wird Kunst nicht nur als fertiges Objekt, sondern als lebendige Praxis verstanden. Kunst ist nicht nur das, was sichtbar wird, sondern auch das, was gedacht und möglicherweise nie realisiert wird.
Aus 268 validen Einreichungen hat die fünfköpfige Jury fünf eigenständige Projekte, die auch unrealisiert konzeptionell überzeugen, für die Shortlist ausgewählt: Neben Pilar Quinteros von der HGK Basel sind Roman Selim Khereddine, das Kollektiv Haus Gawaling, Noah Krummenach und Rafal Skoczek für den neuen Kunstpreis nominiert.
Aus den fünf nominierten Projekten der Shortlist wird ein Gewinner:innenprojekt mit CHF 20’000 für die Idee und deren Realisierung ausgezeichnet. Die weiteren vier Positionen erhalten jeweils CHF 3’000 für die Idee.
Das unrealisierte Projekt von Pilar Quinteros trägt den Titel «Searching the Middle». Es handelt sich um eine filmische und installative Arbeit, die den Rhein als umkämpfte Übergangszone inszeniert und durch die Freisetzung historischer Objekte Fragen von Erinnerung und öffentlichem Raum neu verhandelt.
Am 27. August 2026 werden die fünf Shortlist-Projekte in der Kunsthalle Bern präsentiert. Das Gewinner:innenprojekt wird an diesem Abend im Rahmen einer Feier bekannt gegeben.
Save the Date: Anlässlich der Art Basel wird der un—realized Art Prize am 16. Juni 2026 die Shortlist-Künstler:innen im Basel Social Club präsentieren.
Der un—realized Art Prize ist eine neuer Preis für die Schweizer Kunst, der von der Stiftung Bilas initiiert worden ist. Der Preis wird zukünftig jährlich vergeben. Er richtet sich an Kunstschaffende und Kollektive in der Schweiz.
Initiatorin des neuen Schweizer Kunstpreises ist die Stiftung Bilas mit Sitz in Bern. Die grosse Zahl und Vielfalt der Einreichungen zeigen, dass der un—realized Art Prize mit dem Fokus auf das Unrealisierte eine bislang bestehende Förderlücke schliesst.
Wir gratulieren Pilar Quinteros herzlich zu ihrer Nominierung für diesen neuen Schweizer Kunstpreis und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!






