Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Art Taaalkssss» des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel tritt am 21. Mai 2026 die in Los Angeles arbeitende US-amerikanische Künstlerin, Autorin und Pädagogin Alice Bucknell als Referentin auf.
Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe «Art Taaalkssss» des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel tritt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 17 Uhr in der Aula der HGK Basel sowie via Live-Stream die in Los Angeles arbeitende US-amerikanische Künstlerin, Autorin und Pädagoin Alice Bucknell als Referentin auf.
Alice Bucknell untersucht in ihren Arbeiten die affektiven Dimensionen von Videospielen als Schnittstellen zum Verständnis komplexer Systeme, Beziehungen und Wissensformen. Sie interessiert sich für die ökologischen Dimensionen des Spielens als verkörperte Technologie, die die Gegensätze zwischen Mensch und Nicht-Mensch, natürlicher und künstlicher Intelligenz sowie Selbst und Welt auflöst.
Alice Bucknell hat international ausgestellt, unter anderem im Centre Pompidou, Paris; der Kunsthalle Praha in Prag; der Ars Electronica in Linz; der transmediale in Berlin; der Arcade Seoul; der Architekturbiennale in Venedig; dem Singapore Art Museum; und den Serpentine Galleries in London.
2025 wurde Alice Bucknells Arbeit «The Alluvials» vom San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) erworben und ist damit das erste Videospiel in der ständigen Sammlung des Museums.
Alice Bucknell unterrichtet World-Building, Gamedesign und Technologiephilosophie am Southern California Institute of Architecture (SCI-Arc) und der University of California, Los Angeles (UCLA).
Im Rahmen der Art Taaalkssss wird Alice Bucknell ihre Arbeit aus der Perspektive des «Clippings» beleuchten – jenem Moment in einem Videospiel, in dem Spieler:innen durch eine Wand rutschen oder über den Rand der Karte hinausfallen. Oft als technischer Fehler behandelt, wird Clipping zu einer Methode, um Systeme aufzubrechen und ihre ökologischen, politischen und epistemischen Strukturen aufzudecken.
In Projekten wie The Alluvials (2023), Small Void (2025) und Earth Engine (2026) nutzt Alice Bucknell den Spielraum als Ort für spekulatives Experimentieren. Dabei fungiert das Spiel nicht als Repräsentation, sondern als eine Möglichkeit, die Welt jenseits von Vorhersage, Kartierung und Kontrolle wahrzunehmen und sich vorzustellen.
Im Anschluss an das Referat findet um 18.30 Uhr die Vernissage der Ausstellung von Maximian Kunze, Student im Bachelor-Studiengang Bildende Kunst am Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, im Sincerly im Ateliergebäude (Raum 1.07) der HGK Basel statt.
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Institute Art Gender Nature (IAGN)
- Adresse
- Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW
Freilager-Platz 1
4142 Münchenstein - Durchführungen
- 21.5.2026, 17:00–19:00, Aula, HGK Basel
Teilnehmen
Art Taaalkssss: Alice Bucknell
- Datum
- 21.5.2026, 17:00–19:00 Uhr
- Ort
- Aula, HGK Basel
- Hinweise
- Die Veranstaltung kann via Live-Stream online mitverfolgt werden.


