Prof. Dr. Dorothée King, Leiterin Institute Arts and Design Education (IADE), referiert an der Université Paris 8 über künstlerisch-politische Strategien zur Aktivierung des Geruchssinns.
Eckdaten
Die zeitgenössische Kunst experimentiert mit neuen Assoziationen und Hierarchien zwischen den fünf Sinnen. Sie schafft Synästhesien, rekonfiguriert und definiert dadurch die Beziehung des Kunstwerks zu Raum und Zeit neu.
Prof. Dr. Dorothée King, Leiterin Institute Arts and Design Education (IADE), hält am 17. März, um 14 Uhr im Département d'études germaniques an der Université Paris 8 einen Vortrag mit dem Titel «Kunst atmen» über künstlerisch-politische Strategien zur Aktivierung des Geruchssinns.
In ihrem Vortrag, der im Rahmen des Seminars «Sixième sens et quatrième dimension : sensorialités, arts et esthétique» stattfindet, wird Dorothée King untersuchen, auf welche Weise Geruchskunst politisch und störend sein kann.
Die dabei untersuchten Kunstwerke befassen sich mit Fragen der sozialen Ungleichheit und geben den Anstoss, sich des eigenen Atems und seiner Bedingungen bewusst zu werden.
Könnte das Atmen in der Kunst und das Wahrnehmen von Kunst über den Geruch mehr Empathie für andere Menschen erzeugen, wenn visuelle Eindrücke einfach nicht ausreichen?
