Manifest der Künstlerischen Forschung. Manifesto of Artistic Research Eine Verteidigung gegen ihre Verfechter. A Defense against its Advocats. Buchvorstellung, szenische Lesung und Gespräch.
Eckdaten
Seit ihren Anfängen in den 1990er Jahren ist die Künstlerische Forschung von der Politik getrieben. Ohne die strikte Akademisierung der Design- und Kunststudiengänge, wie sie durch die Bologna-Reform vorangebracht wurde, wäre das Gebilde, das wir «Künstlerische Forschung» nennen, kaum geboren worden.
Das Manifest, verstanden als eine Verteidigung der «Künstlerischen Forschung» gegen ihre Verfechter*innen in Politik und Ausbildung, setzt der Sehnsucht nach Ver-Akademisierung der Kunst die genuine Kraft eines «Ästhetischen Forschens» entgegen, das als intellektuelle Erkenntnisarbeit verstanden wird.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Sinergia-Projektes «Praktiken ästhetischen Denkens» gefördert vom SNF, in Zusammenarbeit mit dem diaphanes Verlag.
Beteiligte Personen:
Silvia Henke, Sabine Hertig, Dieter Mersch, Nicolaj van der Meulen, Thomas Strässle, Jörg Wiesel.