Zum 40. Todestag von Meret Oppenheim ehren Studierende des Studiengangs Innenarchitektur & Szenografie die Künstlerin mit visionären Cabaret-Entwürfen – zwischen Surrealismus, Raumkunst und gesellschaftlichem Denken.
Projektdetails
- Typ
- Studierendenprojekt
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel / Institut Zeitgemässe Design Praxis

Anaïs Gobet 
Carmen Fust 
Mani Joyce 
Marie Claire Larboulette 
Marie Claire Larboulette 
Maya Degenhardt 
Michelle Haenggi 
Michelle Haenggi 
Münevver Arslan 
Naima Maow 
Naima Maow 
Samia Graf 
Sophie Meyer 
Sophie Meyer 
Sophie Meyer
Was wäre, wenn Salvador Dalí und Meret Oppenheim gemeinsam eine Bar gestalten würden? Diese Frage bildete die Ausgangsbasis für das diesjährige CAD-Projekt im 3. Semester des ICDP-Studiengangs Innenarchitektur & Szenografie an der HGK Basel. Die Studierenden entwarfen ein experimentelles Cabaret – einen Raum, in dem Kunst, Gesellschaftskritik und Performance ineinander übergehen.
Das Cabaret entwickelte sich im späten 19. Jahrhundert zu einem experimentellen Spielort für Kunst, Literatur, Musik und politische Satire. Es wurde zur kreativen Brutstätte und politischen Bühne der Avantgarde. Besonders in der Zwischenkriegszeit avancierte es zum Symbol für Unangepasstheit, Widerspruch und gestalterischen Widerstand.
Als Gegenwelt zum bürgerlichen Alltag bot das Cabaret Raum für das Andere: flüchtig, performativ, experimentell. Es war Bühne und sozialer Treffpunkt zugleich – ein Labor für neue Ausdrucksformen, Genderrollen, Identitäten und Gesellschaftsvisionen. Genau diesen offenen, hybriden Geist greifen die studentischen Entwürfe des „Cabaret Meret Oppenheim“ auf – nicht nostalgisch, sondern als zukunftsgerichtete Auseinandersetzung mit Raum, Kunst und Atmosphäre.
Im Zentrum stand dabei die Figur Meret Oppenheim – als Namensgeberin, als konzeptuelle Inspirationsquelle und als visionäre Vordenkerin mit ihren eigens entworfenen Möbeln, expressiver Farbgebung und dem Einsatz experimenteller Materialien. Ziel war nicht blosse Visualisierung, sondern die Schaffung einer raumgreifenden, sinnlichen Atmosphäre. Boden, Wand und Decke wurden nicht als Einzelaspekte gedacht, sondern als integrales Zusammenspiel – als räumliches Lehrstück, das die Ausdruckskraft eines ganzheitlich konzipierten Innenraums erfahrbar macht
Dozent:
Isidor Burkardt
Studierende:
Arslan Münevver, Bärtschi Cathrine, Chumira Lüscher Tanja, Degenhardt Maya, Dietz Binia, Dinh Sarah, Fust Carmen, Gobet Anaïs, Graf Samia, Haller Aline, Hänggi Michelle, Heimoz Sophie, Hollenweger Mara, Larboulette Marie-Claire, Mani Joyce, Maow Naima, Meyer Sophie, Müller Hannah, Orsinger Fabienne, Schürch Julia, Zünd Emma, Zweidler Ashley
