In diesem Workshop entdecken Teilnehmer:innen, wie man audiovisuelle Kunstwerke in Echtzeit mit TouchDesigner erstellt. Sie lernen die nodebasierte Umgebung kennen, erkunden die Operators und experimentieren mit dem Aufbau audioreaktiver Visuals sowie benutzerdefinierten Schnittstellen.
Steckbrief
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 2
- Nächster Start
- Auf Anfrage
- Dauer
- 1 Woche
- Durchführungssprache
- Deutsch / Englisch
- Durchführungsort
- Campus HGK Basel
- Preis
- CHF 900
Auf einen Blick
- Praxisnaher Einstieg in TouchDesigner: Lerne die nodebasierte Echtzeit-Umgebung kennen und entwickle ein fundiertes Verständnis für visuelle Workflows und Operators.
- Audioreaktive Visuals gestalten: Analysiere Audiosignale und übersetze sie in dynamische Parameter für Animation, Farbe und Form.
- 3D & interaktive Systeme umsetzen: Erstelle und manipuliere Punktwolken, arbeite mit Instanzierungstechniken und entwickle benutzerdefinierte Interfaces.
- Eigenes Projekt realisieren: Konzipiere und präsentiere ein individuelles audiovisuelles Projekt – von der Idee bis zum funktionierenden Prototyp.
Ziele und Nutzen
Folgende Kenntnisse und Fähigkeiten werden vermittelt:
- ein praktisches Verständnis der TouchDesigner Umgebung und ihres Echtzeit-, knotenbasierten Workflows
- die Fähigkeit, Audiosignale zu analysieren und sie in Parameter für visuelle Steuerung zu übersetzen
- Kenntnisse des 3D-Rendering-Prozesses, Generierung und Manipulation von Punktwolken mit Instanzierungstechniken
- die Kapazität, ein individuelles audiovisuelles Projekt vom Konzept bis zum Prototyp zu entwerfen und zu präsentieren
Zielpublikum
Dieser Workshop richtet sich an Designer:innen, Künstler:innen und kreative Praktiker:innen, die neugierig auf audiovisuelle Kunst in Echtzeit sind und Sound sowie Interaktivität in ihre Praxis integrieren möchten. Keine Vorerfahrung mit TouchDesigner oder Programmierung ist erforderlich. Ein Interesse an Musik und Experimentieren mit digitalen Tools wird empfohlen.
Aufbau und Inhalte
Dieser Kurs konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: die Erstellung audioreaktiver Visuals, die Steuerung von Schnittstellen mit Eingabegeräten und den Aufbau benutzerdefinierter Benutzeroberflächen in TouchDesigner. Teilnehmer:innen wenden iterative Methoden und praktische Experimente an, um ihr eigenes audiovisuelles Projekt mit einer selbstgestalteten Benutzeroberfläche zu entwickeln. Der Kurs führt Techniken zur Analyse von Audiosignalen ein und deren Umwandlung in Daten zur Steuerung von Animation, Farbe und Form. Prinzipien des Renderings und der Instanzierung werden erforscht und angewendet, um Punktwolkensysteme zu generieren und zu manipulieren. Nebenbei üben die Teilnehmer:innen das selbstständige Arbeiten mit Open-Source Dokumentation und entdecken, wie technische Prozesse mit ästhetischen Entscheidungen verknüpft werden können. Am Ende des Kurses erlangen die Teilnehmer:innen ein solides Verständnis generativer Umgebungen und wissen, wie sie ihren eigenen Interessen folgen und die richtigen Ressourcen finden können, um ihre Kenntnisse rund um TouchDesigner zu erweitern.
Programm
Weiterbildungsoptionen
Allgemeine Informationen Workshops Institute Digital Communication Environments (IDCE)
Dozierende
Paulina Żybinska ist eine "creative Technologist", die an der Schnittstelle von Technologie, Wahrnehmung und Verkörperung arbeitet. Ihre Arbeit dreht sich um immersive Medien, Live Visuals und interaktive Kunst, mit einem Fokus auf die ethischen und psychologischen Fragen synthetischer Medien. In ihrer Forschung untersucht sie, wie Deepfakes in therapeutischen Kontexten eingesetzt werden könnten und wie maschinelles Lernen die Art prägt, wie wir Erinnerungen formen und abrufen. Als Künstlerin tritt sie als VJ und Live Coderin mit dem Kollektiv unsorted auf.
Voraussetzungen und Zulassung
Die Weiterbildungsprogramme richten sich vornehmlich an Personen mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule und einschlägiger Berufspraxis nach Abschluss des Studiums.Personen mit äquivalenten Kompetenzen werden aufgenommen, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an Fachstelle Weiterbildung, Ralf Michel

