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ein-blick: Psychische Gesundheit, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Hochschule für Soziale Arbeit


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Psychische Gesundheit beginnt im Alltag: Mit einer Wohnung, mit Menschen, auf die man sich verlassen kann, mit einer Arbeit, die trägt. Mit einem Schulalltag, in dem man sich wohlfühlt, oder manchmal auch einfach mit jemandem, der zuhört. Wer über psychische Gesundheit spricht, landet schnell mitten im Leben.

Zum Semesterstart nehmen wir damit ein Thema in den Blick, in dem die Soziale Arbeit eine besondere Rolle einnimmt: Sie stärkt Ressourcen, schafft Zugänge zu Unterstützung und fragt danach, wie Teilhabe auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann. Damit trägt sie zur Stärkung psychischer Gesundheit bei.

An der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW beschäftigen wir uns aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit psychischer Gesundheit: Wir untersuchen psychische Gesundheit im Schulalltag, erforschen die Wirkung Klinischer Sozialer Arbeit und erproben mit der «Ansprechbar» neue Wege der Prävention. Dieses Wissen geben wir in Studium und Weiterbildung weiter, etwa in der psychosozialen Beratung oder im Umgang mit psychischen Erkrankungen, und entwickeln es im engen Austausch mit der Praxis.

Mit Blick auf den Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober zeigen wir in der ersten Ausgabe unseres Newsletters einige dieser Perspektiven.

Beiträge aus dem Newsletter

Auf einen Kaffee mit Manuela Käppeli: «Neugierde ist das Wichtigste, was ich den Studierenden mitgeben will»
News

Auf einen Kaffee mit Manuela Käppeli: «Neugierde ist das Wichtigste, was ich den Studierenden mitgeben will»

Vor dem Start ins Herbstsemester spricht Manuela Käppeli, Leiterin des Studienzentrums, über den Curriculumswechsel, den Umgang mit künstlicher Intelligenz im Studium – und darüber, woran sie selbst merkt, wenn sie einen Gang zurückschalten muss.
Datum
8.9.2026
Institut
Studienzentrum Soziale Arbeit
Da ist jemand, der zuhört
Story

Da ist jemand, der zuhört

Die Basler Markthalle: ein lebendiger Treffpunkt in der Basler Innenstadt, direkt beim Bahnhof SBB. Menschen kommen und gehen, zum Essen, Einkaufen oder Kaffeetrinken. Seit Mitte August kann man hier noch etwas anderes tun: Reden.
Datum
8.9.2026
Institut
Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement
Pilot Schulmonitoring Liechtenstein

Pilot Schulmonitoring Liechtenstein

Unterricht, Prüfungen, Pausen prägen unser Bild von der Schule. Was dabei oft übersehen wird: Schulen beeinflussen massgeblich, wie gesund Kinder und Jugendliche aufwachsen. Besonders psychische Belastungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Gesundheitsproblemen dieser Altersgruppe. Ein mögliches Schulmonitoring kann helfen, solche Probleme frühzeitig zu erkennen. Als Vorbereitung dazu befragt das Fürstentum Liechtenstein zusammen mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW Schüler:innen an den öffentlichen Schulen Liechtensteins.
Institut
Institut Soziale Arbeit und Gesundheit
Forschungsfeld
Gesundheitsförderung und Prävention, Kinder- und Jugendförderung und Soziale Arbeit an Schulen

Forschung & Projekte

Eine Auswahl von aktuellen Projekten zum Thema Psychische Gesundheit:

Das Wohnen von Babyboomer*innen in der Schweiz – Mythen auf dem Prüfstand

Das Wohnen von Babyboomer*innen in der Schweiz – Mythen auf dem Prüfstand

Babyboomer*innen gelten als wohlhabend, mobil und offen für neue Wohnformen. Die Studie zeigt jedoch ein deutlich differenzierteres Bild: Die meisten wohnen seit Jahrzehnten am selben Ort, Veränderungen erfolgen meist erst bei einschneidenden Lebensereignissen. Hinter der Generation verbirgt sich eine grosse Vielfalt an Lebenslagen, Bedürfnissen und Wohnbiografien.
Institut
Institut Soziale Arbeit und Gesundheit, Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung
Forschungsfeld
Alter, Stadtentwicklung, Sozialplanung, Gesundheitsförderung und Prävention
Intergenerationaler Zusammenhalt vor, während und nach COVID-19

Intergenerationaler Zusammenhalt vor, während und nach COVID-19

Die COVID-19-Pandemie liegt nun schon einige Jahre zurück. Die vorliegende Studie untersuchte, wie sich die familiären Beziehungen zwischen Generationen während der Pandemie entwickelten.
Institut
Institut Integration und Partizipation
Forschungsfeld
Alter, Gesundheitsförderung und Prävention, Sozialplanung
KISO – Kindesschutz bei sexualisierter Onlinegewalt

KISO – Kindesschutz bei sexualisierter Onlinegewalt

Kindesschutz und professionelle Unterstützung bei sexualisierter Onlinegewalt in der Schweiz (KISO): eine wissenschaftliche Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)
Institut
Institut Kinder- und Jugendhilfe
Forschungsfeld
Hilfen zur Erziehung und Kindesschutz
1
Weitere Projekte (IRF)

Weiterbildungen

Eine Auswahl von aktuellen Weiterbildungsangeboten zum Thema Psychische Gesundheit:

MAS
CAS
SAS
Fachseminare
Gesamtes Weiterbildungsangebot der Hochschule für Soziale Arbeit durchsuchen

Lesetipp

«Stark im Wandel» – Lea Dohm

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Klimakrise, Kriege, gesellschaftliche Polarisierung: Wie können wir Anteil nehmen an einer Welt voller Krisen, ohne daran zu verzweifeln oder abzustumpfen? Lea Dohm, Psychologin, Psychotherapeutin und Mitgründerin der Psychologists/Psychotherapists for Future, sucht in ihrem Buch «Stark im Wandel» nach Antworten aus der Psychologie. Sie beschreibt, welche inneren Barrieren und Abwehrmechanismen uns im Umgang mit gesellschaftlichen Krisen begegnen und wie wir handlungsfähig bleiben können. Dabei schlägt sie den Bogen von der psychischen Gesundheit der Einzelperson zu der Frage, was eine zukunftsfähige Gesellschaft braucht. Persönliches Wohlbefinden und gesellschaftlicher Wandel werden nicht gegeneinander ausgespielt, sondern zusammengedacht. «Lea Dohm legt nicht nur den Finger auf brennende Punkte», sagt Franziska Corradini von der Bibliothek Olten, die das Buch für diese Ausgabe ausgewählt hat. «Sie zeigt auch die Stellschrauben, an denen wir drehen können, um Wandel anzustossen.»

«Stark im Wandel» in der Bibliothek ausleihen

Zum Weiterlesen

Psychische Gesundheit entsteht nicht allein in uns selbst. Welche Rolle Sinn, persönliche Ressourcen und soziale Beziehungen spielen, zeigen zwei Publikationen aus der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.

«Lebenssinn und Ressourcen in Psychotherapie und Beratung» – Günther Wüsten
«Soziale Ressourcen» – Nicole Bachmann

Weitere News zum Thema

Wissenschaft und klinische Praxis gemeinsam entwickeln: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und UPK Basel bekräftigen Kooperation
News

Wissenschaft und klinische Praxis gemeinsam entwickeln: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und UPK Basel bekräftigen Kooperation

Die psychiatrische Versorgung von morgen braucht die Perspektive der Sozialen Arbeit. Um die Rolle der Profession im klinischen Feld systematisch zu stärken, haben die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (HSA) und der Sozialdienst der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) eine langfristige Kooperation vereinbart. Ein gemeinsamer Strategieworkshop im Sommer konkretisierte mögliche Felder der künftigen Zusammenarbeit.
Datum
8.9.2026
Institut
Hochschule für Soziale Arbeit
Wenn der Alltag über die psychische Gesundheit mitentscheidet
Story

Wenn der Alltag über die psychische Gesundheit mitentscheidet

Psychische Gesundheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert sie als Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre eigenen Fähigkeiten ausschöpfen, normale Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten kann. Aber welches sind die Faktoren, die genau diesen Zustand überhaupt ermöglichen? Erstaunlich viele – wie im Gespräch mit Isabelle Roos vom stationären Sozialdienst der Psychiatrischen Dienste Aargau deutlich wird.
Datum
8.9.2026
Institut
Institut Professionsforschung und -entwicklung

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Der Newsletter erscheint alle zwei Monate. Sie erfahren spannende Geschichten aus der Aus- und Weiterbildung und erhalten Einblicke in Forschungs- und Dienstleistungsprojekte unserer Hochschule.

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