Studierende berichten: Geomatik-Herbst-Kolloquium – Nagellack, Laser und 213 Kilometer Dunkelheit, so wird das Hölloch vermessen
Kein GNSS, kein Tachymeter, dafür enge Gänge, Schlamm und Wasser: Am Geomatik-Herbst-Kolloquium der FHNW nahm Jürg Pulfer, Co-Präsident der Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung (AGH), das Publikum mit in eine der längsten Höhlen Europas. Er zeigte, wie Freiwillige ein unterirdisches Netz von über 200 Kilometern vermessen, ausgleichen und in einem Open-Source-WebGIS verwalten.
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Studierende berichten: Feldkurs 5. Semester in Hofstetten bei Brienz
Zwei Wochen, ein Dorf am Fusse der Berner Alpen und jede Menge Daten, die gesammelt werden wollten. Vom 7. bis 18. September fand in Hofstetten bei Brienz der Feldkurs für die Geomatikstudierenden des 3. und 5. Semesters statt. Was nach trockener Vermessungsarbeit klingt, wurde für uns zu einer Lektion in Teamarbeit, Geduld und der Erkenntnis, dass man Sandwiches irgendwann auch mal satt haben kann.
Studierende berichten: Community Musicking in der Exploration Week: Wie aus Wänden Klang entsteht
Im Rahmen der Exploration Week zum 20-jährigen Jubiläum der FHNW bot das Modul «Community Musicking» Raum für interdisziplinäre Experimente. Die Woche startete gemeinsam in Muttenz, beinhaltete die intensive dreitägige Modulphase und endete mit einer vielfältigen Ergebnispräsentation, Diskussionen und einem gemeinsamen Abschluss in Brugg. Das Ergebnis lädt zum Eintauchen in eine neue Welt ein.
Studierende berichten: Zwischen Katzen, Code und Chaos – unser Einstieg in Machine Learning
Machine Learning ist ein Begriff, den man heute häufig hört, sei es bei Chatbots, Bilderkennung oder Social Media. Aber was bedeutet das eigentlich konkret? Genau dieser Frage konnten Studierende der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW im Wahlfach „Was ist Machine Learning?“ bei Prof. Dr. Driton Komani und Dr. Christian Horvat vom Institut für Bauingenieurwesen nachgehen. In sechs Unterrichtsblöcken ging es dabei nicht nur um Theorie, sondern vor allem darum, ein Gefühl für das Thema zu entwickeln, inklusive einiger überraschender Erkenntnisse.
Studierende berichten: Vertiefungsprofil GeoSensorik & Monitoring im Frühlingssemester 2026
Wer am Alpenquai in Zug spazieren geht, denkt kaum darüber nach, was unter seinen Füssen passiert. Der Boden wirkt fest, die Kaimauern solide, das Wasser ruhig. Doch die Uferzone der Zuger Seebucht gilt geologisch als potenziell instabil und das schon seit dem 19. Jahrhundert, als die Zuger Vorstadt auf geotechnisch instabiler Seekreide gebaut war, die 1887 plötzlich einbrach. Seither wird die Zone regelmässig auf den Millimeter genau überwacht.
Studierende berichten: Zwei Wochen GNSS in Finnland
Personen, die mich kennen, wissen langsam, dass ich eine, vielleicht etwas eigenartige, Faszination für GNSS habe. Ständig labere ich Kollegen und Kolleginnen mit diesem Thema voll. Aber ehrlich gesagt: Wie kann man das Thema nicht spannend finden? Wir haben da ein paar Radiosender, die an Atomuhren gekoppelt sind und auf einer Höhe von 20'000 km mit einer Geschwindigkeit von 4 km/s um die Erde kreisen. Und damit lassen sich Positionen auf der Erde mit einer Genauigkeit von unter 1 cm bestimmen? Einfach nur toll.
Studierende berichten: Hackathon Frühlingssemester 2026
Der Hackathon im 4. Semester des BSc Geomatik bietet den Studierenden die Möglichkeit, in Kleingruppen eine eigene Projektidee zu entwickeln und diese innerhalb von zwei intensiven Tagen am Campus umzusetzen. Obwohl die (Geo-)Programmierung bei der Realisierung eine grosse Rolle spielt, so ist der Hackathon vor allem eine Gelegenheit wichtige praktische Erfahrungen zu sammeln: Wie lassen sich Projekte strukturieren und umsetzten? Wie können Rollen verteilt und Arbeiten organisiert werden? Und wie lässt sich das Produkt darstellen und nach aussen kommunizieren?
Studierende berichten – Geomatik-Frühlingskolloquium vom 5.5.2026: Landmanagement als Grundlage für Entwicklung in Ruanda
Wie können Geodaten Menschen dabei helfen, sicherer zu wirtschaften und langfristig Einkommen aufzubauen? Der Kolloquiums-Vortrag von Thomas Gross und Piera Hug zeigte am Beispiel Ruandas, dass Geomatik weit über Vermessung und Karten hinausgeht. Im Zentrum standen sichere Landrechte, Landwirtschaft und die Frage, wie aus Daten konkrete Entwicklung entstehen kann.
Studierende berichten – GeoDesign und Planung: Wenn Geodaten die Welt von morgen formen
Was wäre, wenn du mit deinem Studium direkt beeinflussen könntest, wie Menschen in Zukunft wohnen, pendeln und leben? Im Vertiefungsmodul GeoDesign und Planung im Bachelorstudium Geomatik an der FHNW wird genau das Realität.
Studierende berichten: Vom Scan zur Struktur – Wie aus Punktwolken ein BIM Modell entsteht
Was braucht es, um ein altes Gebäude digital aufzunehmen, um anschliessend ein genaues Abbild davon zu modellieren? Wir durften dies im Rahmen des Vertiefungsmoduls GeoBIM und Infrastruktur herausfinden und auch gleich in einem von uns grösstenteils selbständig geplanten und durchgeführten Projekt umsetzen. Der Weg dorthin war deutlich vielseitiger und spannender, als wir es uns vorgestellt hatten.









