Studierende berichten: FHNW Grümpi – das sportliche Highlight im Frühlingssemester
Auf dem Kriegacker in Muttenz drehte sich am 30. April alles um Fussball und gute Stimmung: Pünktlich um 17:00 Uhr wurde angepfiffen und schnell war klar, dass es wieder einer dieser Anlässe wird, bei denen man eigentlich nur kurz vorbeischauen wollte und dann doch bis zum Schluss bleibt. Zwischen spannenden Spielen, überraschenden Toren und Teams, die alles auf dem Platz gelassen haben, lief nebenbei die Festwirtschaft auf Hochtouren. Würste, Pommes, etwas Süsses zwischendurch und natürlich das eine oder andere Bier, hier kam niemand zu kurz. Spätestens als die Sonne langsam unterging und die K.O.-Phase begann, war die Stimmung genau da, wo sie sein sollte.
Die Bedingungen für das FHNW Grümpi 2026 hätten nicht besser sein können: Sonne, leichte Brise bei rund 22 Grad. Kurz: perfektes Grümpi-Wetter. Doch bevor der erste Ball überhaupt rollte, lief im Hintergrund schon monatelang ein ganz anderes Spiel – die Grümpi-Organisation. Der Startschuss fiel bereits im Dezember 2025, mit der Gründung eines Vereins. Ab Januar wurde es konkret: Unter der Leitung von Quirin, Melanie und Alina nahm das OK Fahrt auf. Ressorts wurden gebildet, Verantwortlichkeiten verteilt – von Technik und digitaler Infrastruktur über Finanzen und Sponsoring bis hin zu Marketing, Kommunikation und natürlich dem Turnier selbst. Vier Monate Planung, unzählige Absprachen und auch die eine oder andere Excel-Tabelle später stand fest: Das Turnier kann stattfinden.
Und es konnte sich sehen lassen. Ab März meldeten sich die Teams über eine eigens programmierte Website an – maximal 20 Teams waren zugelassen, jedes mit bis zu 12 Personen. Die Plätze waren schnell ausgebucht. Und die Mischung der Teilnehmenden bunt: Bachelor- und Masterstudierende, Ehemalige und Studierende verschiedener Studiengänge.
Gespielt wurde im 5-gegen-5 plus Goalie, ergänzt durch Ersatzspielende und – ganz wichtig – jeweils einen Schiedsrichter pro Team, der bei anderen Spielen pfiff. Fair Play wurde also nicht nur erwartet, sondern direkt mitorganisiert.
Am Spieltag selbst ging es ab 13:30 Uhr los mit dem Aufbau. Kabel ziehen, Tore stellen, Festwirtschaft einrichten – alle packten mit an.

Gegen 16:30 trudelten die ersten Teilnehmenden und Zuschauenden ein, die Bar öffnete, und langsam entstand diese typische Grümpi-Stimmung: entspannt, erwartungsvoll, ein bisschen improvisiert.
Pünktlich um 17:00 Uhr wurde dann angepfiffen. Drei Felder, drei Spiele gleichzeitig und sofort war Leben drin. Ballverlust 04 gegen Sportsfreunde Muttenz? 0:0 – taktisch geprägt oder einfach vorsichtig gestartet, je nach Perspektive. Holzfuess United gegen Lemma 69? Ebenfalls 0:0 – die Defensive stand. Mehr Spektakel gab’s auf letzten Feld: Beton Union setzte sich mit 2:1 gegen Hobbyvermesser G6 durch.

Das Turnierformat war klassisch, aber effizient: Vier Gruppen mit je fünf Teams, jeder gegen jeden, Spielzeit zehn Minuten. Drei Punkte für den Sieg, einer fürs Unentschieden. Kurz, knackig und ohne viel Raum für Ausreden. Wer hier weiterkommen wollte, musste liefern.
Während auf dem Platz um Punkte gekämpft wurde, lief nebenan die zweite Hauptattraktion: die Festwirtschaft. Und die hatte einiges zu bieten. Sechs verschiedene Würste – für jeden Geschmack etwas dabei – dazu Pommes, Glace und eine solide Getränkeauswahl. Besonders gefragt: Bier von “Unser Bier” und die legendären Turbo Tonys der «MEB Turbo Bar».

Mit fortschreitendem Abend wurde es sportlich ernst. Die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für die K.O.-Phase. Viertelfinale bei Sonnenuntergang – klingt kitschig, war aber genau so. Lemma 69 traf auf FC Dritte Stock, Trinat auf Döner Szene. Die Spiele wurden intensiver, die Beine schwerer, die Emotionen sichtbarer.

Um 21:20 standen die Halbfinals an. FC Dritte Stock gegen Döner Szene und Passabene Hänni C.F. gegen Holzfuess United. Zwei enge Spiele, beide endeten 1:0 – Spannung bis zum Schluss. Am Ende setzten sich Döner Szene und Holzfuess United durch.
Finale, 21:45 Uhr. Flutlicht, volle Aufmerksamkeit, letzte Reserven. Schiedsrichter Niko aus dem OK pfiff an, und dann ging es um alles – zumindest um Ruhm, einen Pokal, Champagner und einen Vito-Gutschein über 200 Franken. Döner Szene liess nichts anbrennen und gewann souverän mit 2:0. Verdienter Turniersieg.

Danach? Kein grosses Tamtam, sondern das, was ein Grümpi ausmacht: gemeinsam anstossen, Spiele Revue passieren lassen, diskutieren, lachen. Bier in der Hand, Staub auf den Schuhen, und irgendwo läuft schon die Analyse, welches Tor jetzt das schönste war (Spoiler: darüber wird man sich nie einig).
Ein grosses Dankeschön ging an die Hauptsponsoren Portmann + Partner und SITECH, ohne die das Ganze so nicht möglich gewesen wäre. Und natürlich an die gesamte Klasse G2024, die im Vorfeld organisiert und am Spieltag mit angepackt hat. Ohne diese vielen Hände läuft nichts – ausser vielleicht der Schweiss.
Unterm Strich war das FHNW Grümpi 2026 ein voller Erfolg: sportlich, gesellig, unkompliziert. Spannende Spiele, ein paar kleine Enttäuschungen (gehört dazu), viele gute Gespräche und eine durchweg positive Stimmung.
Und wer an diesem Abend nach Hause ging, hatte vermutlich nicht nur müde Beine, sondern auch das Gefühl, bei etwas richtig Gutem dabei gewesen zu sein. Genau so soll’s sein.
Auf grümpi.ch findest du die Ergebnisse, sowie weitere Fotos von diesem gelungenen Anlass.
Viel Spass und bis zum nächsten Mal!
Autorinnen: Céline Philippin und Aurelia Weickgenannt Bachelorstudierende Geomatik im 4. Semester
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