Doing Fashion ist eine Kultur und Mode-Design ist eine kulturelle Praxis. Mode ist in alle Bereiche eingebunden, die uns momentan stark beschäftigen. Ein Fokus auf den Körper, seine Wahrnehmung und auf den Entwurf in Bewegung zeichnen den Studiengang neben einer Gewichtung von Performance und Performativität aus.
Steckbrief
- Abschluss
- Bachelor of Arts in Mode-Design
- Studienmodus
- Vollzeit
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 180
- Nächster Start
- 14.9.2026
- Dauer
- 7 Semester
- Sprache
- Deutsch (B2 oder äquivalent), teilweise in Englisch
- Durchführungsort(e)
- Campus HGK Basel
- Auslandaufenthalt
- Möglich
- Anmeldegebühr
- CHF 200.- (inkl. Eignungsabklärung und Immatrikulation)
- Semestergebühr
- CHF 750 (CH); CHF 1.000 (EU); CHF 1.250 (Nicht-EU/EFTA)
Auf einen Blick
- ‹Doing Fashion› ist eine Kultur, und Mode-Design ist eine kulturelle Praxis.
- Ein starker Fokus auf den Körper, seine Wahrnehmung, Bewegung und auf körperbasierte Entwurfsmethoden sowie auf Körperwissen zeichnet den Studiengang neben einer starken Gewichtung von Performance und Performativität aus.
- Wir beschäftigen uns mit Körpern: in einer Spanne von realen (analogen) bis zu virtuellen, durch künstliche Intelligenz generierten Körpern (Digital Fashion).

Performance Bachelorprojekt Billie Madrigal Cartin, Finn, Delia, Elem, Cat
Foto von Laura Gauch
Performance Bachelorprojekt Aurélie Cuenot and Mardane Gaxotte as Paradigme Carré, Daddy On Dutyy
Foto von Laura Gauch
Unterricht Research Hose
Foto von Laura Gauch
Zukunftsaussichten
Ziele und Nutzen
Während des Studiums werden Sie umfassend auf den schweizerischen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Neben den Studienreisen, dem Praxissemester und den Kooperationsmöglichkeiten ermöglicht das Studium, sich an Publikationen, Video / Film, Szenarien diverser Mode-Räume oder kuratierte Mode-Ausstellungen zu beteiligen. Dieses Umfeld unterstützt die Studierenden in der professionellen Vernetzung.
Berufsaussichten
Als Absolvent:in des Studiengangs Mode-Design sind Sie befähigt, einen individuellen Einstieg in das breite Berufsfeld Mode und Mode-Design zu finden.Das vielfältig aufgebaute und ebenso fundierte Studium vermittelt den Absolvent:innen ein differenziertes Repertoire an Entwurfsstrategien und berufspraktischen Handlungskompetenzen.Der Abschluss befähigt zum beruflichen Einstieg in den Bereichen Mode-Design, Accessoire- und Schmuckgestaltung. Absolvierende steigen oft auch in angrenzende Felder ein wie Modefotografie, -film und -journalismus, Kostümbild, Kunst und Performance und Curating. Das Praxissemester erweist sich dabei als unverzichtbarer Einstieg in die Berufswelt. Viele Absolvierende erhalten Förderbeiträge namhafter Institutionen und arbeiten als selbstständige Modedesigner:innen. Das Master-Angebot (Studio Fashion, ICDP) an der HGK Basel bietet die Möglichkeit, sich weiter zu vertiefen.

Unterricht Wildcard Performance
Foto von Laura Gauch
Performance Bachelorprojekt Mitja Leon Haring, Piero Zeni, Nicola Reisch, Rebecca Breakspeare , Vladyslav Ponomarenko, Kai Breakspeare
Foto von Laura Gauch
Aufbau und Inhalte
Das Studium
Doing Fashion ist eine Kultur und Mode-Design ist eine kulturelle Praxis. Was genau Mode ist oder sein soll, ist gar nicht so einfach zu beantworten – und vielleicht es das, warum sie fasziniert, mit Lust besetzt ist. Mode ist ein globales und gesellschaftliches System, das ständig Paradoxien produziert, die wir nicht immer auflösen können. Mode konfrontiert Menschen mit den eigenen Widersprüchen. Mode ist in alle Bereiche eingebunden, die uns momentan stark beschäftigen: Gender, neue digitale Räume, Identität, Zukunft, Klima, Umwelt, Globalität, Regionalität und soziale Gerechtigkeit.
Ein starker Fokus auf den Körper, seine Wahrnehmung, Bewegung und auf körperbasierten Entwurfsmethoden sowie auf Körper-Wissen zeichnen den Studiengang neben einer starken Gewichtung von Performance und Performativität aus. Wir beschäftigen uns mit anderen Körpern, anderen Körpern der Mode inmitten von Debatten, die die Konfrontation von Mensch und Maschine neu gewichten. Was sind künstliche und technische Veränderungen des humanen Körpers, wie bewegt sich der Körper der Mode im Metaverse?
Studienaufbau
‹Doing Fashion Knowledges› (1. bis 6. Semester)
Die Lehrveranstaltungen fokussieren gestalterische, handwerkliche und technische Kompetenzen, Recherche- und Entwurfspraktiken: Studierende lernen Werkzeuge, Techniken, Theorien und Methoden kennen und üben sich in Fertigkeiten, die den Gestaltungsprozessen der Mode zugrunde liegen. Die Lehrinhalte sind spezifisch auf die jeweiligen Semester zugeschnitten. Die Studierenden des 3. Semesters begeben sich zudem auf eine mehrtägige Studienreise.
‹Doing Fashion Studio & Doing Fashion Purpose › (1. bis 4. Semester)
Ein semesterübergreifendes Wahlpflichtprogramm aus mehreren Vertiefungsrichtungen hebt die Unterteilung in einzelne Studienjahre auf und kreiert ein aktivierendes Miteinander entlang diverser Anknüpfungspunkte zu aktuellen Themen und gestalterischen Fragestellungen. Ebenso ermöglicht das Graduate Studio 1+2 (1. und 3. Semester) den Studierenden, in die Realisierung der Thesis-Projekte und in den öffentlichen Abschluss involviert zu sein. Ein wichtiger Bestandteil des Teilens von Wissen und Erfahrungen liegt im gegenseitigen Lernen und Verstehen.
‹Out of Classroom – Internship› (5. Semester)
Im Praxissemester entwickeln Sie das erlernte Wissen weiter und überprüfen und vertiefen Ihre Fähigkeiten sowie Fertigkeiten in einem professionellen Berufskontext. Die Praxiszeit unterstützt auch das kritische Hinterfragen aktueller gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher Systeme. Somit bietet sich die Möglichkeit, ein internationales berufliches Netzwerk zu erweitern.
Bachelor-Thesis (6. und 7. Semester)
Im Studio PreThesis Research steht die Exploration eines kritisch reflektierten Entwerfens von Mode im Zentrum und eröffnet somit Freiräume zum eigenständigen Experimentieren und Recherchieren. Research im Sinne eines explorativen Prozesses wird als Erkunden, Untersuchen und Vertiefen der eigenen handwerklichen Fähigkeiten und gestalterischen Interessen verstanden. Ziel ist die konkrete Verortung des eigenen Entwerfens in Bezug auf aktuelle ökologische, ethische und ökonomische Herausforderungen des Mode-Systems.
Die Thesis-Prüfung ist eine performative Vermittlungssituation für die eigene Mode-Vision. Das konkret Entworfene wird hier im Raum, in Bewegung und in Relation zum Körperlichen erfahrbar gemacht. Hierbei steht einerseits die Verdeutlichung der eigenen Herangehensweise im Vordergrund, andererseits sind ebenso die bearbeiteten inhaltlichen Fragestellungen zu den Feldern der Mode, wie Materialien, textile Techniken, soziale und politische Implikationen etc. zu erörtern. Beides zusammen lässt eine klare Positionierung im Modegeschehen erkennen.
Zielpublikum
Der Studiengang Mode-Design richtet sich an Menschen mit grossem Interesse an Mode und Mode-Design. Sie setzen sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander und wollen kennenlernen, wie Design die Welt mitprägt. Sie haben Lust auf gestalterisch-handwerkliche Methoden und Techniken sowie auf partizipativer und kollaborativer Arbeitsprozesse, die Sie in den Feldern Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz vertiefen. Während des Studiums erlernen Sie einen achtsamen Umgang mit Anderen, Materialien, Umwelt und Sie positionieren sich verantwortungsvoll.
Infrastruktur
Die HGK Basel bietet mit ihren Ateliers, Labs und den zentralen Campus Werkstätten ideale Bedingungen, um handwerkliche Neugier, das Erlernen von Techniken und digitales Know-how zu verbinden. Darüber hinaus steht allen Studierenden rund um die Uhr ein eigener Arbeitsplatz in den grossräumigen Ateliers zur Verfügung. Der Studiengang Mode-Design verfügt über ein professionell ausgerüstetes Näh-, Leder-, Strick- und Schnitt-Atelier, eine eigene digitale Werkstatt mit digitalem Cutting-System für Textil, Papier und feste Materialien. Die Infrastruktur steht den Studierenden während 365 Tagen im Jahr offen.
Projekte
The Graduates of 25 Live-Performance Kunsthaus Baselland

Welche Möglichkeiten hat eine junge Generation heute, auf sich aufmerksam zu machen, von sich zu sprechen und zu agieren? Was ist das Ich, wenn es sich nicht nur in der Öffentlichkeit und in ständig sich ändernden Medien neu erfinden, spiegeln und unendlich vervielfältigen kann – und muss? Die BA Doing Fashion Graduates 2025 der HGK Basel FHNW loten diese Fragen sehr exakt und gestalterisch auf der Höhe der Zeit aus. Politische, soziale, aber auch kulturelle Widersprüche werden in einen installativen und zugleich performativen räumlichen Rahmen gespannt. Mode-Design ist dabei stets sehr viel mehr als Kleider und Textilien, die auf dem Körper getragen werden. Denn fortschrittliches Mode-Design kann die Persönlichkeit eines Menschen erst sichtbar machen und zur Geltung bringen. Im offenen Prozess erfinden sich Designer*innen – wie auch Kunstschaffende – neu, aktivieren ihre eigene Imagination und die der anderen und eröffnen dadurch neue Räume der Imagination: Räume, die das Publikum und dessen Wahrnehmung adressieren und integrieren – in Mode.
Weitere Informationen
THE STARS IN MY ROOM ARE BRIGHTER THAN THE ONES OUTSIDE -The Cinema Edition — Art Basel 2025

What does it mean to become visible today—within a world of constant self-staging, mediated reflections, and social contradictions? Originally conceived as a live performance, this short film blurs the boundaries between stage and backstage, reality and perception. Guided by Nils Lange, the graduates of Doing Fashion reveal what lies behind the polished image—questioning who decides what is shown and what remains hidden. Political, social, and cultural contradictions are staged within a framework that is both installative and performative. In an open process, fashion designers reinvent themselves, activate their own imagination as well as that of others, and in doing so create new spaces—spaces that address and integrate the audience and its perception, through fashion.
Novembre Global Magazine

Blog
Weiterführende Informationen zu unseren Veranstaltungen, Projekten und Publikationen finden sie auf unserem Blog.

Performance Bachelorprojekt Merve Topal, Ayşe Demirel und Hakkı Topal
Foto von Laura Gauch
Performance Bachelorprojekt Damara Dimcic, Benjamin Heyden, Andjela Marinkovic
Foto von Laura Gauch
Unterricht Research Hose
Foto von Laura Gauch
Studioabschluss Natalia Garcia, Noëlle Schmid
Foto von Laura Gauch
Unterricht Research Hose
Foto von Laura Gauch
International

International Office

Unterricht Wildcard Performance
Foto von Laura Gauch

Studioabschluss Moritz Vögeli, Noah Gempeler, Aline Heuser
Foto von Laura Gauch
Performance Bachelorprojekt Maximilian Preisig
Foto von Laura Gauch

Unterricht Wildcard Strick
Foto von Laura Gauch
Unterricht Mentorat Mitja Leon Haring,Nicola Reisch
Foto von Laura Gauch
Performance Bachelorprojekt Till Garcia de Oteyza Arends, kuba stepień, emma szumlas, shlyvkha
Foto von Laura Gauch
Voraussetzungen und Zulassung
Zulassungsvoraussetzungen
Schulische Voraussetzungen
Für die Zulassung zur Eignungsabklärung für die Bachelor-Studiengänge im Bereich Design (Industrial Design, Innenarchitektur und Szenografie, Mode-Design, Prozessgestaltung, Visuelle Kommunikation und digitale Räume) wird in der Regel einer der folgenden Bildungsabschlüsse vorausgesetzt:
- eine Berufsmaturität
- eine gymnasiale Maturität
- eine Fachmaturität
- der Nachweis einer anderweitig erworbenen, gleichwertigen Ausbildung auf der Sekundarstufe II
Unterrichtssprache
Deutsch (B2 oder äquivalent). Der Sprachnachweis wird bei Studienbeginn vorausgesetzt.
Arbeitswelterfahrung oder gestalterisches Propädeutikum
Zusätzlich ist der Nachweis einer einjährigen Arbeitswelterfahrung oder der Besuch eines zweisemestrigen gestalterischen Propädeutikums erforderlich.
Nachholen der Berufsmaturität
Studienanwärter:innen ohne abgeschlossene Ausbildung von mindestens drei Jahren auf Sekundarstufe II haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Zulassung zum Bachelor-Studium. Informationen für vollzeitliche oder berufsbegleitende Ausbildungsgänge der technischen, gestalterischen und gewerblichen Berufsmaturität geben die örtlichen Berufsschulen.
Zulassung aufgrund ausserordentlicher Begabung (1)
Für die Zulassung zu einem Bachelor-Studiengang kann ausnahmsweise von einer abgeschlossenen Ausbildung auf Sekundarstufe II (Bildungssystem Schweiz) abgesehen werden, wenn eine ausserordentliche künstlerische bzw. gestalterische Begabung für das Berufsfeld nachgewiesen werden kann.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, sich bis spätestens eine Woche vorher (Anmeldeschluss 15. Februar) per E-Mail beim Studiengang unter admission.BA-modedesign.hgk@fhnw.ch zu erkundigen oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit der Studiengangleitung.
____________
(1) Folgende Bildungsabschlüsse gelten nicht für eine Bachelor-Zulassung (kein Sek II Abschluss):
Berufliche Grundausbildung (Lehre EFZ), Berufsattest (EBA), Fachmittelschule (FMS), Obligatorische Schule
Infoblatt zur Eignungsabklärung + Termine + Studienreglement
Zur Bewerbung um einen Studienplatz an der HGK Basel müssen die erforderlichen Unterlagen fristgerecht bis am 15.02.2026 eingereicht werden.
Studiengangsspezifische Anfragen richten Sie bitte an E-Mail.
Termine Eignungsabklärung 2026
- 01.11.2025
Publikation der detaillierten Informationen zur Eignungsabklärung - 15.02.2026
Anmeldeschluss und Frist für das Einreichen der erforderlichen Unterlagen für die Eignungsabklärung. - 31.08. – 11.09.2026
Einführungswochen an der HGK Basel (obligatorisch) - 14.09.2026
Studienbeginn Herbstsemester 2026/27
FAQ zur Online-Anmeldung
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Prof. Dr. Jörg Wiesel
- Telefon
- +41 61 228 40 96
- joerg.wiesel@fhnw.ch

Team Mode-Design (BA) ICDP
- Telefon
- +41 61 228 40 99 (Zentrale)
Info-Anlässe
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Anmeldung
Mode-DesignSeptember 2026
- Datum
- 14.9.2026
- Dauer
- 7 Semester
- Ort
- Campus HGK Basel
- Anmeldestart
- 1.11.2025
- Anmeldeschluss
- 15.2.2026
Mode-DesignSeptember 2027
- Datum
- 20.9.2027
- Dauer
- 7 Semester
- Ort
- Campus HGK Basel
- Anmeldestart
- 1.11.2026
- Anmeldeschluss
- 15.2.2027
Institute Contemporary Design Practices (ICDP)
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
Institute Contemporary Design Practices (ICDP)
Freilager-Platz 1
4142 Münchenstein b. Basel
Campus HGK Basel
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
Freilager-Platz 1
4142 Münchenstein b. Basel













