Was verbirgt sich hinter dem weltweiten Ruf des Schweizer Stils? Dieses Modul untersucht kritisch die Bildsprache, die Ideologie und das Erbe des Schweizer Grafikdesigns. Sie erforschen, wie modernistische Ideale konstruiert, verbreitet und mythologisiert wurden – und welche Bedeutung sie für die heutige Designpraxis haben.
Steckbrief
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 2
- Nächster Start
- Auf Anfrage
- Dauer
- 1 Woche
- Durchführungssprache
- Englisch
- Preis
- CHF 900
Auf einen Blick
- Schweizer Stil kritisch verstehen: Analysiere die Bildsprache, Ideologie und historischen Hintergründe des Schweizer Grafikdesigns und hinterfrage seinen weltweiten Ruf.
- Relevanz für die Gegenwart erkennen: Erfahre, wie modernistische Designprinzipien entstanden sind und welche Bedeutung sie für heutige Designpraxis und visuelle Kommunikation haben.
Aufbau und Inhalte
Weiterbildungsoptionen
Allgemeine Informationen Workshops Institute Digital Communication Environments (IDCE)
Dozierende
Sandra Bischler-Hartmann ist Designhistorikerin, hat einen BA in Visueller Kommunikation und einen MA in Kunst- und Designwissenschaft. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Digitale Kommunikations-Umgebungen der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Graphikdesigns und der Typographie. Als Doktorandin war sie am SNF Sinergia Forschungsprojekt „Swiss Graphic Design and Typography Revisited” (2016-2020) beteiligt. In ihrer Dissertation analysiert sie die Graphikdesign-Ausbildung in der Schweiz in der Mitte des 20. Jahrhunderts und untersucht Ausbildungsprinzipien und Designphilosophien im Hinblick auf ihre Integration und Migration über nationale Grenzen hinweg. Sie arbeitet als Ausstellungskuratorin und Dozentin für Designgeschichte an Hochschulen in der Schweiz und in Deutschland.
Voraussetzungen und Zulassung
Die Weiterbildungsprogramme richten sich vornehmlich an Personen mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule und einschlägiger Berufspraxis nach Abschluss des Studiums. Personen mit äquivalenten Kompetenzen werden aufgenommen, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an Fachstelle Weiterbildung, Ralf Michel





