Was prägt unsere Wahrnehmung und unser Verständnis der Welt? In diesem Modul erforschen Sie die Wahrnehmung als grundlegendes Element künstlerischer und gestalterischer Praxis. Anhand von Übungen, Reflexionen und interdisziplinären Beiträgen untersuchen Sie die Zusammenhänge zwischen Sinneserfahrung, Kognition und kreativem Ausdruck.
Steckbrief
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 2
- Nächster Start
- Auf Anfrage
- Dauer
- 1 Woche
- Durchführungssprache
- Englisch
- Durchführungsort
- Campus HGK Basel
- Preis
- CHF 900
Auf einen Blick
- Schwerpunkt: Methoden zur Bewertung der Wirkung von Designprojekten und eine Einführung in Designforschungsansätze.
- Lernformat: Praxisorientierte Workshops mit praktischen Übungen, ergänzt durch Input-Sessions zur Reflexion und zum Kontextwissen.
- Kontext: Einblicke in zeitgenössische visuelle Kommunikation für analoge und digitale Medien, verwurzelt in der Tradition der Hochschule für Gestaltung Basel.
- Ort: Basel und das Dreiländereck Rheintal – ein außergewöhnliches Kulturumfeld mit renommierten Museen und guter Anbindung an Design-Highlights in der Schweiz, Frankreich und Deutschland.
Ziele und Nutzen
Als Designerinnen entwickeln wir Bilder und visuelle Kommunikationsmittel mit dem Ziel, dass Betrachterinnen die beabsichtigte Botschaft wahrnehmen und verstehen.
Doch häufig bleibt unklar, ob dieses kommunikative Ziel tatsächlich erreicht wird.
Dieser Workshop zeigt, wie sich die Wirkung gestalterischer Arbeiten mit Methoden der Rezeptionsforschung überprüfen lässt.
Er richtet sich an Personen aus der gestalterischen Praxis, die mehr Wissen über die Beurteilung der Wirkung ihrer Projekte erhalten möchten – sowie an alle, die Methoden der Designforschung kennenlernen und in dieses Feld einsteigen möchten.
Zielpublikum
Dieser Workshop richtet sich an Personen aus der gestalterischen Praxis, die mehr Wissen über die Möglichkeiten zur Beurteilung der Wirkung ihrer Projekte erhalten möchten. Wie auch an Personen, die Methoden der Designforschung kennenlernen möchten, um in dieses Feld einzusteigen.
Aufbau und Inhalte
Programm
Weiterbildungsoptionen
Allgemeine Informationen Workshops Institute Digital Communication Environments (IDCE)
Claire Reymond ist Dozentin am Institute Digital Communication Environments der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Sie forscht auf dem Gebiet der Bildherstellung und der Rezeption/Evaluation von visuellen Artefakten. Claire Reymond wurde an der Schule für Gestaltung in Basel zur Grafikerin ausgebildet. Nach mehreren Jahren Gestaltungstätigkeit in Designagenturen sowie als selbständige Designerin, absolvierte sie einen Bachelor in Psychologie (B.Sc.) mit Schwerpunkt in visueller Wahrnehmung an der Universität Basel und anschliessend einen Master in visueller Kommunikation und Bildforschung (MA) an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. An der Fakultät für Psychologie der Universität Basel promovierte sie mit Studien zur Bildrezeption, unter anderem im Bereich der empirischen Ästhetik. 2019 war Claire Reymond Gastwissenschaftlerin am metaLAB der Harvard University, USA.
Paloma Lòpez-Grüninger studierte Bildende Kunst an der Universität von Granada und Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Zwischen 2005 und 2008 war sie Mitglied der Graduate School "Image and Knowledge" von eikones – NCCR Iconic Criticism.
In ihrer Dissertation, mit der sie 2011 an der Universität Granada promovierte, befasst sie sich mit nicht-quantitativen Visualisierungen, insbesondere mit historischen und aktuellen Baumdiagrammen im Bereich der Biologie, und der Art und Weise, wie diese ihre Bedeutung konstruieren und kommunizieren.
Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Informations- und Instruktionsdesign, indem sie die Methodik der praxisgeleiteten ikonischen Forschung anwendet, um durch systematische Bilderzeugung Einblicke in die Macht und Bedeutung von Bildern zu gewinnen.Seit 2012 ist sie Dozentin im Master of Arts Digital Communication Environments an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW.
Susanne Käser studierte 2002 bis 2005 an der HGK Basel Visuelle Kommunikation. Sie arbeitete für Gestaltungsbüros in Basel und Zürich sowie seit 2005 als selbstständige Grafik Designerin. Seit 2007 betreut sie am Institut Digitale Kommunikations-Umgebungen der HGK Basel den Dokumentationsauftrag zur Umstrukturierung des Novartis Campus. 2009 bis 2011 studierte sie an der HGK Basel Visuelle Kommunikation und Bildforschung. Im Rahmen ihrer Masterthesis «Das Bild und der Tastsinn» untersuchte Susanne Käser Möglichkeiten einer ganzheitlichen Dokumentationsform. Von 2012 bis 2014 war sie für das Forschungsprojekt «Campus+ neue Strategien für die Dokumentation von städtebaulichen Veränderungsprozessen» verantwortlich. Zurzeit bearbeitet und entwickelt sie Drittmittelprojekte in den Bereichen Forschung und Dienstleistung und betreut die Abschlussphase des BA Visuelle Kommunikation und digitale Räume als Mentorin.
Voraussetzungen und Zulassung
Die Weiterbildungsprogramme richten sich vornehmlich an Personen mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule und einschlägiger Berufspraxis nach Abschluss des Studiums. Personen mit äquivalenten Kompetenzen werden aufgenommen, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an Fachstelle Weiterbildung, Ralf Michel




