CELIS – der Europäische Campus für Soziale Arbeit / Campus Européen de l´Intervention sociale.

Was ist CELIS?
CELIS ist ein Projekt in Zusammenarbeit von sechs Hochschulen für Soziale Arbeit in der Oberrheinregion:
CELIS wird seit 2024 bis März 2028 im Rahmen des Programms Interreg A Oberrhein von der Europäischen Union und den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau sowie der Collectivité européenne d'Alsace gefördert.

Welche Ziele verfolgt das Projekt?
- Die Schaffung einer gemeinsamen trinationalen Hochschullandschaft
- Die Förderung von Fachwissen zur Bewältigung grenzüberschreitender Fragestellungen der Sozialen Arbeit
- Den Abbau von Hürden auf dem trinationalen Arbeitsmarkt
An wen richtet sich CELIS?
- Studierende können in den drei Ländern studieren, Einblick in die Soziale Arbeit der Nachbarländer gewinnen und sich Studienleistungen aus den drei Ländern anrechnen lassen.
- Praxisorganisationen und Fachkräften der Sozialen Arbeit bietet CELIS die Möglichkeit Herausforderungen und Fragestellungen in einem grenzüberschreitenden Rahmen zu bearbeiten und grenzüberschreitende Kompetenzen zu erwerben
- Arbeitgebende sollen mithilfe des Europäischen Campus Fachkräfte der Sozialen Arbeit finden, die in der Lage sind, mit ihren Kolleg*innen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz kompetent zusammenzuarbeiten.
Warum braucht es CELIS?
Grenzüberschreitende Fragestellungen sind in der Praxis der Sozialen Arbeit im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz in vielen Arbeitsfeldern Alltag.
Dafür brauchen Sozialarbeitende Wissen z.B. über die unterschiedlichen Organisationsformen und Zuständigkeiten sowie über die spezifischen professionellen Selbstverständnisse der Kolleg*innen auf der anderen Seite der Grenze.
CELIS ermöglicht es niederschwellig im Rahmen des BA-Studiums an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW Einblick in Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit der Nachbarländer zu erlangen und grenzüberschreitende Kompetenzen zu erwerben.
CELIS baut auf der langjährigen RECOS-Kooperation der sechs Hochschulen auf, in deren Rahmen die Studierenden seit über 30 Jahren ein trinationales Zusatzprogramm absolvieren können.
Mit Beginn des Studienjahrs 2026/2027 wird RECOS in CELIS integriert und die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Studiums werden dadurch erweitert.
Aktueller Stand
Derzeit werden die BA-Curricula der beteiligten Hochschulen verglichen.
Ab dem Herbstsemester 2026 sollen Lehrveranstaltungen untereinander geöffnet und gegenseitig anerkannt werden.
Ausserdem werden die Möglichkeiten und Bedingungen für den Erwerb eines zweiten Abschlusses neben dem der Heimathochschule geprüft.
Darüber hinaus befassen sich im Rahmen von Aktionsforschungen Studierende, Dozierende und Praktiker*innen grenzüberschreitend gemeinsam mit Fragestellungen der Sozialen Arbeit.
Diese Aktivitäten sollen nach 2028 im Regelbetrieb der Hochschulen fortgeführt werden.
Eine Begleitgruppe von Praxisorganisationen hat die Aufgabe, den Bedarf an grenzüberschreitenden Qualifikationen zu ermitteln. Ziel ist die Analyse bestehender grenzüberschreitender Problematiken in diesem Gebiet. Auf Basis dieser Analyse sollen dann geeignete Lösungen (z. B. Aktionsforschung, Ausbildungsmassnahmen etc.) erarbeitet werden.
Finanzpartner*innen

Weitere Informationen
Kontakt

Jutta Guhl
- Telefon
- +41 61 228 59 51
- jutta.guhl@fhnw.ch