Gestaltung gemeinschaftsfördernder und fairer Ernährungsumgebungen
Sie wollen Menschen für eine nachhaltige Ernährungszukunft gewinnen? Lernen Sie, wie Sie mit vielfältigen Gruppen zusammenarbeiten, gemeinsam Bedürfnisse sichtbar machen – und Ernährung zu einem starken Motor für Gemeinschaft und gesellschaftlichen Wandel wird!
Eckdaten
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Preis
- CHF 2 250
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Wie können wir die aktive Mitgestaltung des Ernährungssystems fördern – und welche Rolle spielt Ernährung für sozialen Zusammenhalt? In diesem Fachseminar setzen sich die Teilnehmenden mit Grundlagen der Ernährungsdemokratie auseinander. Sie entwickeln ein Verständnis dafür, wie verschiedene Akteur*innen einbezogen und gemeinsam Lösungen gestaltet werden können. Dabei geht es um Fragen des Aufbaus und der Moderierung von Multi-Akteurs-Plattformen, um unterschiedliche Perspektiven einzubinden und konstruktive Veränderungsprozesse zu ermöglichen.
Darüber hinaus erarbeiten wir Grundlagen, wie Ernährungssysteme so gestaltet werden können, dass sie soziale Teilhabe stärken. Die Teilnehmenden analysieren, wie Ernährungsumgebungen wahrgenommen werden und welche Faktoren darüber entscheiden, ob sich Menschen angesprochen und einbezogen fühlen. Anhand praxisnaher Ansätze wird aufgezeigt, wie Orte, Angebote und Strukturen entstehen, die Gemeinschaft fördern, Barrieren abbauen und Nachhaltigkeit erlebbar machen.
Zum Abschluss erfolgt der Praxistransfer in Form eines Vergleichs zweier realer Beispiele, die soziale Teilhabe wirkungsvoll unterstützen. Dabei werden sowohl Erfolgsfaktoren als auch Herausforderungen reflektiert – für einen direkten Nutzen im eigenen beruflichen Kontext.
Nach Abschluss des Fachseminars verfügen Sie über fundierte Kenntnisse zur Förderung von Ernährungsdemokratie und konkreten Möglichkeiten, um durch Ernährung Gemeinschaft zu fördern. Zudem sind sie sich den Herausforderungen, die damit einhergehen, bewusst.
Personen, die in Behörden, Unternehmen, Vereinen und weiteren Organisationen oder Initiativen als Verantwortliche oder Beratende Veränderungen in Ernährungssystemen initiieren und vorantreiben wollen. Personen aus Bildung, Forschung und Lehre. Mitarbeitende in den Bereichen Raumplanung, Regionalentwicklung, landwirtschaftliche Beratung, öffentliche Verwaltung (Ernährungs-, Umwelt-, Klimabeauftragte), Branchenverbände, Wirtschaftsunternehmen, NGOs, Beratungsbüros, usw.
Präsenzunterricht, Exkursionen, Selbststudium und Arbeit in angeleiteten Lerngruppen.
Neben der Vermittlung von Grundlagen gibt es Raum für Diskussionen im Plenum und in Kleingruppen.
Der Leistungsnachweis besteht in der vergleichenden Vorstellung von zwei Praxisbeispielen, welche Partizipation und Ernährungsdemokratie fördern. Zum Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten.
