Am 4. Mai fand der Closing Event der International Student Projects (ISP) statt. Ein Abend, der ganz im Zeichen von internationalen Erfahrungen, persönlicher Entwicklung und globalem Austausch stand. Studierende präsentierten ihre Eindrücke aus den Seminar Abroad Reisen und nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit zukünftigen Teilnehmenden zu teilen.
Unter dem Leitsatz «Come as you are, do not expect to stay the same» wurde deutlich: Die ISPs sind weit mehr als Studienprojekte – sie sind eine prägende Erfahrung.
Neben Studierenden waren auch Sponsoren als zentrale Partner der Projekte, betreuende Dozierende sowie eine Vertretung der Hochschulleitung vor Ort. Besonders hervorzuheben: Wie bei diesen Projekten üblich lag die gesamte Organisation des Events in den Händen der Studierenden selbst.
Vier Projekte – vier Perspektiven auf die Welt
Insight China – 25 Jahre Zukunft gestalten
Den Auftakt machte Insight China, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte. Unter dem Motto «Shaping the Future – 25 Years of Forward Thinking» führte die Reise nach Beijing, Shanghai, Shenzhen und Hongkong.
Die Studierenden erhielten Einblicke in Wirtschaft, Politik und Kultur – Beispiel Bejing: von Unternehmensbesuchen und Begegnungen mit Innovationstreibern über Einblicke in die Arbeit der schweizerischen Botschaft in China bis zu Pekingente und Besuchen der Verbotenen Stadt und der Grossen Mauer. Auch akademische Perspektiven kamen nicht zu kurz, etwa beim Austausch mit Studierenden der Tsinghua University.
Die Reise zeigte eindrücklich, wie dynamisch sich China entwickelt und welche Rolle Technologie und Innovation dabei spielen – von autonomen Fahrzeugen bis hin zu Drohnenlieferungen.
Focus India – Vielfalt erleben, Dialog stärken
Focus India nahm die Teilnehmenden mit nach New Delhi, Chhatrapati Sambhajinagar, Mumbai und Bengaluru. Unter dem Motto «Mosaic of Minds» standen vor allem die kulturelle Vielfalt und der persönliche Austausch im Zentrum.
Besuche bei Bildungseinrichtungen wie der Athena School of Management aber auch einer Primarschule sowie intensive Unternehmensbesuche vermittelten ein tieferes Verständnis für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken vor Ort.
Ein zentrales Learning: nachhaltige Partnerschaften entstehen durch persönlichen Dialog und Vertrauen. Die direkte Begegnung mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten vor Ort hinterliess einen bleibenden Eindruck, sowohl fachlich als auch menschlich.
connectUS – Innovation durch Menschen
Das Projekt connectUS führte dieses Jahr nach Kanada mit Stopps in Toronto, Ottawa, Québec City und Montréal. Unter dem Motto «Designing Tomorrow» wurden städteplanerische und andere Projekte vor dem Hintergrund von Innovation, Nachhaltigkeit und interkulturellem Lernen beleuchtet.
Besuche bei internationalen Unternehmen, Institutionen wie swissnex, aber auch der University of Ottawa und der Université Laval ermöglichten vielfältige Einblicke.
Die zentralen Erkenntnisse der Teilnehmenden: Innovation entsteht durch Menschen, nicht nur durch Technologie. Wer global denkt, muss flexibel bleiben – und bereit sein, neue Perspektiven einzunehmen.
exploreASEAN – Drei Länder, unzählige Eindrücke
exploreASEAN führte die Studierenden nach Thailand, Vietnam und Indonesien. Die Reise kombinierte Unternehmensbesuche, akademischen Austausch und kulturelle Erlebnisse.
Stationen waren unter anderem die Foreign Trade University sowie das Hauptquartier der ASEAN in Jakarta.
Ob bei Firmenbesuchen oder im Austausch mit lokalen Studierenden, die Teilnehmenden erlebten die Region als dynamischen Wirtschaftsraum mit grossem Potenzial.
Für viele war die Reise eine «life-changing experience», die nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Perspektiven nachhaltig geprägt hat.
Ein besonderer Abschluss
Zum Abschluss des Abends würdigten Charlotte Hofstetter und Antje Leukens das Engagement aller Beteiligten.
Sie betonten die Bedeutung der ISPs für die Ausbildung im internationalen Kontext und hoben insbesondere die Leistung der Studierenden hervor, die komplexe Projekte eigenständig organisieren, auch unter sich ständig verändernden globalen Rahmenbedingungen.
Für Antje Leukens war es zudem ein besonderer Moment: Nach 25 Jahren Engagement – seit den Anfängen von Insight China – tritt sie als ISP Coordinator zurück und übergibt diese Rolle ab dem Zyklus 26/27 an Anja Nicol.
Der Closing Event zeigte eindrücklich: Die International Student Projects verbinden akademisches Wissen mit realen Erfahrungen und bereiten Studierende gezielt auf eine global vernetzte Arbeitswelt vor.




