Das neue White Paper zeigt, warum Prozessreife über den Nutzen von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz entscheidet.

Wie lässt sich KI in Geschäftsprozesse einbetten, sodass sie Arbeit erleichtert und ihre Ergebnisse überprüfbar bleiben? Dieser Frage gehen das Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und die brix Solutions AG im gemeinsamen Innosuisse-Forschungsprojekt nach. Dieses Whitepaper verbindet Befragungsbefunde mit Empfehlungen für die Auswahl und Vorbereitung konkreter Pilotprojekte.
Fünf Empfehlungen für KMU-Entscheider
Aus Befragung und Literatur leiten wir fünf Empfehlungen für die Vorbereitung von KI-Piloten ab.
- Digitalisierung reicht nicht
Digitale Systeme sind vielerorts vorhanden. Wirkung entsteht aber erst, wenn Arbeitsschritte, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten durchgängig verbunden werden. - Medienbrüche sind Kostentreiber
Manuelle Datenerfassung und Schnittstellenarbeit zeigen, wo Zeit, Qualität und Kundenerlebnis heute konkret belastet werden und wo sich erste Piloten lohnen. - KI-Potenziale liegen nah am Alltag
Geeignete Einstiege finden sich bei Kundenanfragen, Dokumenten, Angeboten, Reporting und Rechnungsverarbeitung, weil dort wiederkehrende Informationsarbeit entsteht. - Hürden sind Führungsfragen
Know-how, Datenschutz, Integration und Datenqualität betreffen Priorisierung, Risikotoleranz, Rollen und Investitionsentscheide, nicht nur die IT-Abteilung. - Piloten brauchen Messlogik
Ein guter Pilot definiert Ausgangswerte, Qualitätsgrenzen und Erfolgskriterien, bevor der Testbetrieb beginnt.
Autoren
- Achim Dannecker (FHNW),
- Lukas Meyer (FHNW)
- Kevin Lang (brix)
Kontakt
Achim Dannecker
Lecturer, Institute for Information Systems
- Telefon
- +41 61 279 17 96 (Direkt)
- achim.dannecker@fhnw.ch
