Für Pragati Siddhanti steht die Verbindung von Wirtschaft und Technologie im Mittelpunkt ihres gesamten Unterrichts. Auf der Grundlage ihrer langjährigen Branchenerfahrung zeigt sie, wie die digitale Transformation Ideen in konkrete Ergebnisse umsetzen kann. In ihren interaktiven, praxisorientierten Kursen lernen die Studierenden, Strategie, Systeme und Innovation miteinander zu verknüpfen, um Organisationen von morgen zu gestalten.

Was unterrichtest du, und was fasziniert dich an deinem Fachbereich?
Ich unterrichte Digital Business und Enterprise Systems. Beide Fächer konzentrieren sich darauf, eine Brücke zwischen Wirtschaft und Technologie zu schlagen.
Was mich am meisten fasziniert, ist der Einsatz von Technologie, um reale Geschäftsprobleme zu lösen und Transformation voranzutreiben. Besonders interessiert mich die Gesamtperspektive, wie Strategie und Systeme zusammenwirken, um Organisationen neu zu gestalten.
Durch meine langjährige Tätigkeit in der Industrie habe ich aus erster Hand erlebt, wie digitale Transformation Lücken schliessen, Geschäftsmodelle verändern und echten Impact schaffen kann. Diese Fähigkeit, Ideen in greifbare, reale Veränderungen umzusetzen, macht dieses Feld für mich so spannend.
Was bereitet dir beim Dozieren am meisten Freude?
Ich arbeite sehr gerne mit Studierenden und schätze es, etwas zurückgeben zu können, indem ich die nächste Generation von Führungskräften unterstütze. Gleichzeitig schätze ich die frischen Perspektiven, die Studierende mitbringen. Ihre Ideen fordern mich oft heraus und inspirieren mich.
Insgesamt ist die gesamte Erfahrung sehr bereichernd und wirklich erfüllend.
Welche Fähigkeiten erwerben Studierende bei dir?
In meinen Lehrveranstaltungen lernen Studierende, wie sie Geschäftsstrategie mit Technologie verbinden und verstehen, wie Organisationen sowohl aus geschäftlicher als auch aus IT-Perspektive aufgebaut sind.
In Enterprise Systems erwerben sie eine Kombination aus theoretischem Verständnis und praktischer Erfahrung. Sie arbeiten mit Systemen wie SAP und wenden Konzepte direkt in der Praxis an. Ziel ist es, alles in einem Abschlussprojekt zusammenzuführen, in dem Studierende eine Organisation entwerfen oder transformieren, indem sie ein Enterprise-System implementieren oder verbessern.
In Digital Business erhalten Studierende einen breiten Überblick über das gesamte Business- und Informationstechnologie-Programm. Sie beschäftigen sich mit zentralen Konzepten wie Strategie, Geschäftsmodellen, Prozessen und IT-Architektur und beginnen zu verstehen, wie digitale Transformation moderne Organisationen prägt.
Insgesamt entwickeln Studierende analytisches Denken, Problemlösungskompetenzen und die Fähigkeit, geschäftliche Anforderungen in praktische, systembasierte Lösungen zu übersetzen; Fähigkeiten, die in der heutigen digitalen Welt sehr gefragt sind.
Wie würdest du deinen Lehrstil beschreiben?
Mein Lehrstil ist sehr interaktiv und praxisorientiert. Ich kombiniere gerne konzeptionelles Verständnis mit praktischer Anwendung, sodass Studierende nicht nur Theorien lernen, sondern sehen, wie diese in realen Kontexten funktionieren.
Ich strukturiere meine Lehrveranstaltungen häufig rund um Diskussionen, Beispiele und praktische Übungen; sei es die Arbeit mit Systemen oder das schrittweise Entwickeln von Lösungen. Ausserdem versuche ich, alles mit realen Geschäftsszenarien zu verknüpfen und greife dabei auf meine eigene Industrieerfahrung zurück.
Mein Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Studierende aktiv mit den Inhalten auseinandersetzen und verstehen, wie sie das Gelernte in der Praxis anwenden können.
Welchen Rat gibst du zukünftigen Studierenden?
Seid neugierig und bleibt offen für Neues. Nicht nur für die Theorie, sondern auch dafür, wie Dinge in der Praxis funktionieren. Versucht wirklich zu verstehen, wie Wirtschaft und Technologie zusammenhängen, denn genau dort entsteht viel Wert.
Nutzt ausserdem jede Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden. Ob durch Projekte, Fallstudien oder praktische Arbeit mit Systemen. Diese Erfahrungen helfen euch, echte Fähigkeiten und Selbstvertrauen aufzubauen.
Und schliesslich: Habt keine Angst, euch selbst herauszufordern. Die Themen können anfangs komplex wirken, aber wenn ihr dranbleibt und euch engagiert, werdet ihr überrascht sein, wie schnell sich alles zusammenfügt.
Was müssen die Studierenden über dich wissen?
Ich bin sehr leidenschaftlich in dem, was ich unterrichte, bringe viel Praxiserfahrung in den Unterricht ein und teile gerne praktische Einblicke neben der Theorie.
Gleichzeitig bin ich zugänglich und immer offen für Fragen oder Diskussionen, egal ob zum Kurs oder zu weiterführenden Themen. Mein Ziel ist es, eine unterstützende Umgebung zu schaffen, in der sich Studierende wohlfühlen und aktiv mitarbeiten können.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Ich habe nicht viel Freizeit, aber wenn ich welche habe, verbringe ich sie gerne mit meiner Familie und schaue Filme. Ich bin ein grosser Bollywood-Fan, und Netflix sowie andere Streaming-Plattformen sind meine bevorzugte Art, zu entspannen. Ausserdem spiele ich gerne Videospiele, das ist für mich eine gute Möglichkeit, abzuschalten und neue Energie zu tanken.

