Die moderne Polizeiarbeit steht im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen und organisationaler Dynamiken. Dieses CAS vermittelt Ihnen das notwendige Wissen, um diese Komplexität zu erfassen und professionell zu handeln.
Steckbrief
- Abschluss
- CAS Interprofessionelle Polizeiarbeit
- Lernsetting
- Hybrid, Remote und Präsenz
- ECTS-Punkte
- 15
- Nächster Start
- Auf Anfrage
- Dauer
- 20 Tage in 9 Monaten
- Unterrichtssprache(n)
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 6 900 (zusätzlich CHF 400 Prüfungsgebühren)
Auf einen Blick
- Praxisorientier: Massgeschneidert für Mitarbeitende von allen schweizerischen Polizeikorps
- Ganzheitliches Verständnis: Gesellschaftliche und organisationale Aspekte der Polizeiarbeit
- Fachkompetenz: Interprofessionelle Auseinandersetzung mit verschiedenen Fachthement
- Ausblick: Erweiterung der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
- Laufbahn: Abschluss mit CAS -Zertifikat der FHNW
Ziele und Nutzen
Sie erwerben das nötige Wissen und Verständnis, um moderne Polizeiarbeit aus soziologischer Perspektive zu erfassen und aktiv mitzugestalten. Das Programm macht gesellschaftliche und organisationale Zusammenhänge sichtbar und vermittelt praxisorientierte Strategien, um professionell auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Berufsalltag zu reagieren.
Im Zentrum steht die optimale Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Aufgabenträgern. Die vermittelten Inhalte bilden zudem die Grundlage für weiterführende CAS im Rahmen des DAS Modern Policing.
Sie profitieren von:
- einem vertieften Verständnis gesellschaftlicher und organisatorischer Entwicklungen,
- konkreten Bewältigungsstrategien für komplexe Situationen,
- gestärkter interkultureller Kompetenz,
- einer gesteigerten beruflichen Mobilität und Arbeitsmarktfähigkeit.
Zielpublikum
Diese Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die ihre Kompetenzen erweitern und sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten möchten.
Für wen ist das CAS geeignet?
Dieses CAS richtet sich an Mitarbeitende kantonaler, städtischer und kommunaler Polizeikorps in der Schweiz, die sich gezielt weiterentwickeln und für weiterführende Aufgaben qualifizieren möchten. Es stärkt die Arbeitsmarktfähigkeit und eröffnet neue berufliche Perspektiven – auf allen Stufen.
Aufbau und Inhalte
Die Weiterbildung umfasst fünf Module und zeigt die relevanten Zusammenhänge für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Aufgabenträgern auf.
Modulinhalt
Modul 1: Erfolgreiche Polizeiarbeit
- Auftrag/Vision der Polizei
- Strategie
- «Culture eats strategy for breakfast»
- Konzepte
- System- und Führungstheorien
Modul 2: Wandel der Gesellschaft
- Rollenverständnis und gesellschaftliche Wertvorstellungen
- Pluralismus und Werte in der Multiperspektivengesellschaft
- Technik und Gesellschaft
- Wirtschaft und Gesellschaft
Modul 3: Wandel der Polizeiorganisationen
- Zusammenspiel Recht und Ethik
- Menschenrechte
- Denkströmungen, Werte und Normen
- Ethische Argumentation
- Leitbild - Debate
Modul 4: Verschiedene Kulturen in Polizeiorganisationen und Gesellschaft
- Berufsbild und Männlichkeitskultur
- Cop culture – Polizeikultur
- Staatspolizei. – Modernisierungsprozesse - Bürgerpolizei
- Kulturmodelle
Modul 5: Vergeblichkeitserfahrung und Bewältigungsstrategien
- Extrinsische Einflüsse auf das Rollenbild der Polizei
- Vergeblichkeitserfahrung
- Interkulturelle Kompetenz / Umgang mit Andersartigkeit
- Chancen und Risiken
Weiterführende Programme
Das CAS Interprofessionelle Polizeiarbeit können Sie zum DAS Modern Policing ausbauen.
Dozierende
Die Dozierenden sind Persönlichkeiten aus deröffentlichen Verwaltung, der Polizeilandschaft, der Privatwirtschaft und derFachhochschule. Sie definieren mit dem Fachausschuss die inhaltlichenSchwerpunkte der einzelnen Kurse und sind für den Unterricht zuständig. Dies ermöglichtdie Ausgewogenheit, Vielseitigkeit und Aktualität des Programmkonzepts zugewährleisten
Voraussetzungen und Zulassung
Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Fachpersonen mit einem Tertiär-Abschluss einer Hochschule (Universitäten/ETH, Pädagogische Hochschulen oder Fachhochschulen) oder einer höheren Berufsbildung (Eidg. Höhere Fachprüfung, Eidg. Berufsprüfungen oder Höhere Fachschulen) und einschlägiger Berufspraxis von mindestens zwei Jahren nach Abschluss.
Interessent:innen mit einer beruflichen Grundausbildung (Eidgenössisches Berufsattest EBA, Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ) können aufgenommen werden, wenn sie einschlägige Berufserfahrung, Leitungserfahrung sowie sonstige Qualifikationen mitbringen.
Interessierte Fachhörerinnen und Fachhörer können bei freien Studienplätzen ohne Zulassungsbedingungenzugelassen werden. Es ist auch möglich einzelne Module zu besuchen. Anfragen sind an die Programmleitung zu richten.
Organisatorisches
Stundenpläne, Factsheets und Reglemente
Fachausschuss
- Christian Brenzikofer, Kommandant Kantonspolizei Bern
- Jonas Hagmann, Programmleiter, Hochschule für Wirtschaft FHNW
- Fabian Kühner, Kommandant Stadtpolizei St. Gallen
- Fritz Lehmann, Stiftungsrat SPI, Direktor a.i. SPI
- Stefan Wettstein, Polizeichef Zofingen, Verband Aargauer Regionalpolizeien
- Reto Zuber, Vizekommandant, Chef Sicherheitspolizei Basel-Landschaft
- Thomas Zuber, Kommandant Kantonspolizei Solothurn
Partner

Das Schweizerische Polizei-Institut (SPI) ist das nationale Steuerungsorgan für die Aus- und Weiterbildung der Polizeien in der Schweiz. Es verantwortet die Kaderausbildung, koordiniert eidgenössische Prüfungen, zertifiziert Sicherheitsassistent*innen, publiziert Bildungsmedien, fördert angewandte Forschung und betreibt die Nationale Bildungsplattform Polizei. Trägerschaft: Bund, Kantone und Gemeinden.
Kosten
CHF 6 900 zzgl. CHF 400 Prüfungsgebühren.
Gesetzesausgaben und spezielle Fachbücher sind nicht inbegriffen.
Ratenzahlungen sind möglich – bitte kontaktieren Sie die Weiterbildungskoordination.
Ort
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Wirtschaft
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Miriam Müller
- Telefon
- +41 56 202 79 06 (Direkt)
- miriam.mueller1@fhnw.ch

Prof. Dr. Jonas Hagmann
- Telefon
- +41 61 279 17 95
- jonas.hagmann@fhnw.ch

Fritz Lehmann
- Telefon
- +41 32 723 81 00
- fritz.lehmann@ne.ch
Anmeldung
FHNW Campus Brugg-Windisch
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
